13. September 2017

….mit Teil 2

Freundinnentreff…wie hab´ich mich auch darauf gefreut! Den nächsten Abend verbringe ich mit Annette , einer der eifrigsten und fleißigsten Badmontonspielerin aus meiner damaligen Zeit und gehen in einem neuen umgebauten Restaurant in Vohwinkel essen. Nun sind wir wieder auf Status null und haben über vieles und jeden reden können :-)

Ebenso konnte(n ) ich/ wir meine  Freundin Brigitte und ihren Mann aus ehemaligen Tenniszeiten treffen  und  haben lange von alten und neuen, guten und schlechten Zeiten geredet.

Der nächste Tag ist Mama und Tochter Tag, den wir ganztägig in Düsseldorf verbringen und ein sonniges Plätzchen am Rhein zum Genießen finden. Wir ” lassen ” heute kochen und die Männer werden uns später ein leckeres Essen servieren.

Außer den schönen Terminen, gibt es auch langweilige administrative Dinge zu erledigen, neuen Pass beantragen und vorher häßliche Passfotos in einem Fotostudio machen lassen :-(. Heutezutage werden nur noch Termine für das Einwohnermeldeamt vergeben und das elende Warten im Amt hat dadurch ein Ende!

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unserem Steuerberater bedanken, der uns nicht nur immer bestens berät und hilft, sondern uns diesmal auch noch mit einem Sterneverdächtigem Menu bewirtet hat!

Ein paar Tage später wurde dann mein Vater im engsten Kreis beigesetzt und ich bin dankbar dafür, dass es heute die Möglichkeit gibt , dies auf einen späteren Termin zu setzen. Er liegt nun dort, wo seine Frau damals getauft wurde und so schließt sich irgendwann der Lebenskreis.

Ich konnte und wollte diesmal bewusst viel Zeit mit meiner Familie verbringen, habe meiner Mutter in der darauffolgenden Woche zB einen lange von ihr gehegten Wunsch  erfüllen können. Noch einmal den Kölner Dom sehen, die Geschäfte der Hohe Strasse und der Schildergasse bewundern und eben den Tag mit ihren Kindern verbringen.

Da man mit Bus und Bahn nicht oder nur unglaublich schlecht mit einem Rollstuhl dorthin kommt, ein kleines Auto aber zur Verfügung stand, also los geht´s!

Es war wohl der heißeste Tag unseres Deutschlandbesuchs und zu dritt plus Rollstuhl in einen Opel Adam war knapp und Maßarbeit. Mein Bruder entzerrt immer wieder den auftretenden Stress mit wirklich lustigen Einwänden und so wurde der Tag rundum schön und bleibt sicher lange in Erinnerung!

Das ist doch ein Steiffgeschäft….ob die noch ein neues Kerlchen von den uns immer treu gebliebenen Maulwürfen haben ? Nein, habens nicht, rausgeworfen aus dem Programm :-(….ob die die Geschäfte verwüstet haben ? :-)

Da muss ein Riese eisschleckenderweise durch Köln gelaufen sein oder wie kommt das umgestürzte Eishörnchen sonst da oben auf das Haus ?

Dat is de Dom von Kölle, aus dieser kurzen Distanz leider nur ein Teil zu sehen.

Mittags gibt es Flammkuchen mit Pfifferlingen,sowas bekommen wir natürlich hier auf Phuket eher nicht.

Am Brunnen vor dem Dom steht ein Mann , der unaufhörlich , zum großen Spaß für die Kinder, Seifenblasen in allen Größen produziert. Der Tag geht viel zu schnell zu Ende und wir bringen meine Mutter wieder glücklich und zufrieden zurück in ihr Heim. Dort wird sie in den nächsten Tagen sicher viel erzählen müssen !

Unsere Besuchsrunde dreht sich weiter und wir durften mal wieder ein wunderschönes, harmonisches Wochenende bei unseren Freunden Elke und Alexander verbringen. 30 Jahre Freundschaft verbindet uns nun schon und auch wenn wir immer relativ weit auseinander gewohnt haben, so sind wir uns nie fremd geworden und das innige Verhältnis bleibt sicher den Rest unseres Lebens so bestehen! Wir danken  hier auch noch einmal ganz besonders für die besonderen Dinge,die wir mit euch erleben durften und für eure Hilfe!

Schon lange von Thailand aus, haben wir uns mit unseren Seglerfreunden in Deutschland verabredet, die nun auch ein anderes Leben ” danach ” führen. Wir fahren zu Christine und Ronald an das Deutsche Eck, Rhein-Mosel und besuchen sie auf der Gibsy5.

Wir nutzen noch das schöne Wetter für einen Spaziergang am Rhein und an der Mosel aus…

…und für einen Gang durch Koblenz mit anschließender Eisverköstigung :-)

Das letzte Sehen war auf Vanuatu, die Gibsy4 verließ Vanuatu mit Kurs Neukaledonien und wir mit Kurs auf Papua Neu Guinea und Indonesien.

Wir haben uns viel zu erzählen, was macht der… was macht die…habt ihr was von…gehört..usw. Schnell vergeht die Zeit, wir essen im Yachtclub und Ronald zeigt uns zur Nacht seinen Vortrag ihrer Reise “halb rum “. Klasse gemacht und für uns wohl doppelt interessant, so oft sind wir Teil dieses Vortrages und ebenso kennen wir fast alle Orte und Ankerplätze, die die beiden auch besucht haben oder wir gemeinsam geankert haben.

Wir schlafen seit längerer Zeit mal wieder auf einem Schiff, nur schaukelt es uns diesmal nicht wie gewohnt in den Schlaf, aber trotzdem genauso gut. Wir frühstücken noch üppig zusammen , es ist kühl geworden und so bleiben wir in der Gibsy und schon endet unser Besuch . Wir wollen noch weiter über die Eifel fahren und dort Rita und Ulli von der Anni-Nad besuchen.

Tschüss ihr Beiden, sicher bis irgendwann mal wieder und vielen Dank für die Gastfreundschaft.

Wir fahren relativ lange über Dörfer und weite, einsame Landschaften, bis wir in Blankenheim ankommen. Einen Ort , den ich so gut kenne aus fast einer anderen Zeit. Damals waren meine Töchter noch klein und Oma und Opa hatten dort ein Häuschen, wo wir früher sehr oft waren und immer, fast immer, war das Wetter schlecht :-(. Trotzdem habe ich schöne Erinnerungen daran, Omas und Opas kümmerten sich dann sehr um die Enkel und Mamas hatten frei !

Da sind wir und sehen Rita und Ulli wirklich glücklich, haben sie nun wohl endlich das Richtige für ein Leben nach dem Segeln gefunden. Viele Tiere, leckeres Obst und Gemüse wächst, die Eier werden täglich frisch gelegt und bei Bedarf wird irgendeines der hoffentlich namenlosen Tierchen,wie Puter oder Hase oder …geschlachtet und für den Eigenbedarf benutzt.

Ein köstlicher Kuchen erwartet uns und leider haben wir nicht mehr Zeit mitgebracht, das machen wir das nächste Mal, versprochen. Euch Beiden wünschen wir alles Gute für euer neues Zuhause und für eure neue Lebensform, schön dass wir euch wieder gesehen haben!

Wir treffen in Düsseldorf noch Gisela und Uwe von der Venus, verbringen einen Nachmittag und Abend in Düsseldorf, mit Bierchen beim Ürigen, hm das schmeckt und typischer Küche in einem Lokal am Medienhafen.

Es ist ein lauer Abend in Düsseldorf, die Menschen sitzen auf den Rheinwiesen, feiern und genießen die letzte Wärme des Sommers.

Auch Gisela und Uwe sind nicht mehr richtig sesshaft, der Virus der Freiheit ist zu stark. Zwar wohnen sie in Düsseldorf, doch zieht es sie immer wieder mit ihrem Wohnmobil hinaus in die Welt und in einigen Wochen wollen sie nach Thailand für eine längere Zeit kommen. Sicher werden wir uns da auch noch mal wieder sehen. Leider gibt es keine Fotos, hatte ich glaub schon erwähnt, weil die nette Tischnachbarin letztendlich doch nicht richtig den Auslöser betätigt hat.

Ebenfalls hatten wir von Phuket aus , uns schon mit Ulrike und Willi fest verabredet, um einen Tag gemeinsam auf Willis Golfplatz zu verbringen. Auch hier haben wir Glück und das Wetter ist uns hold :-)

Eine völlig andere Beschaffenheit des Platzes als hier , aber landschaftlich auch sehr schön. Willi hat organisiert, dass wir ein paar Schläger leihen können und dann wollen wir mal :-)

Ulrike läuft als Helferlein und natürlich auch für mich mit, damit wir den Tag zum Quatschen nutzen können!Wir danken euch herzlich für den schönen Tag im Münsterland und die perfekte Organisation!

Typisch für das ländliche Münster, es gibt übergroße Kuchenstücke, aber köstlich! Wieder ist ein Tag unseres Aufenthaltes gut verlaufen und wir fahren zum Abend hin zurück nach Wuppertal, wo wir dann noch bei Heidi und Klaus eingeladen sind. Heidi, eine der Damen meines best english course der VHS, geleitet von Ulrike Pollmann, der auch heute noch in fast gleicher Besetzung besteht. Ohne diesen Kurs hätte ich sicher so manche Hürde dieser Reise auf Englisch nicht bestanden. Vielen Dank auch an euch für den schönen Abend mit guter Speis und gutem Vino.

Spontan lädt mich Julia allein zu sich ein, ihr Toni ist weg am Abend , mein Knuff trifft sich mit Freunden und sie will noch einmal für mich kochen…jamjam….was es wohl geben wird ? :-) Genau, aber diesmal in Scheiben geschnitten, mit Parmaschinken umwickelt und als Spieße gesteckt, in einer mega köstlichen Marsalasoße und kleinen Ofenkartoffeln. Soooo lecker, wo sie das Kochen nur gelernt hat ? :-)

Das Kochen macht ihr sichtlich Spaß und wir beide genießen den spontanen Abend. Vielen Dank auch an dich mein Julchen und für so manchen Dienst und Hilfe!! Julia war in Wuppertal unsere Wäschefee :-) ua.

Fast zum Schluß dann noch eine Einladung unseres gemeinsamen Freundes aus der Jugendzeit, Ingo mit Kerstin, die zum Glück noch rechtzeitig aus ihrem Sommerurlaub zurück gekommen sind !!

Auch hier haben wir wieder einen tollen Abend verbracht und vielen Dank an euch Beide, das Essen war fantastisch und die Unterhaltung wie immer amüsant und nie langweilig . Deine Lache , lieber Ingo , schallt noch nach :-). Ebenfalls kam noch ein für mich besonderes Treffen kurzfristig zustande, ich bin sehr froh und dankbar dafür !! Leider musste ich dafür ein Treffen mit alten Freundinnen absagen, es tut mir sehr leid, aber dieses hier war für mich  sehr sehr wichtig!

Schon sind 3 Wochen vorbei, es war erlebnisreich, interessant, gefühlvoll und wir hatten sogar einigermaßen Glück mit dem Wetter. Geregnet hat es NICHT in Zeit , ungalublich oder ? Wo doch die Kinder in Wuppertal schon mit einem Regenschirm geboren werden. Besonders für mich war es sehr schön, viel der Zeit für die Familie zu haben, das war mir sehr wichtig und das hat sich erfüllt !

Den letzten Nachmittag durften wir noch einmal bei Julia und Toni sein, zum selbstgebackenen Pflaumenkuchen, aber bitte mit Sahne ! War der lecker, auch so etwas gibt es hier auf Phuket natürlich nicht, umso mehr haben wir dies und alles andere sehr genossen!

Schon sassen wir wieder im Flieger, ein kleiner Hops nur nach Mailand, wo wir wieder ein kleines Auto gemietet haben und damit weiter zum Lago di Garda gefahren sind…aber davon berichte ich später wieder. Für heute möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die uns diesen Heimaturlaub so mitgestaltet haben und geholfen haben,dass er in so guter Erinnerung bleibt und natürlich nach ” Wiederholung ” schreit :-)