Archiv September, 2017

Gardasee und andere Geschichten :-)

21. September 2017

Teil 3 unseres Urlaubes

Als wir dieses Foto aufgenommen haben, waren die Aufregungen des Vortages schon vergessen…

Wir starteten also am 4.9. morgens zeitig von Wuppertal , um das Auto am Flughafen Düsseldorf termingerecht abzugeben. Doch vorher muss Mann ja noch die Koffer im Auto verstauen…schwerer sind sie eigentlich nicht geworden, aber auch nicht handlicher und so passierte es…beim Hineinwuchten bleibt Knuff mit dem kleinen Finger an einer der Rollen hängen, das zarte Fingerchen springt mal eben aus dem Gelenk und zum Glück auch wieder rein. Habt ihr nicht auch den Schrei weit übers Tal gehört??

Schmerzverzerrt und ich natürlich mitleidend, begeben wir uns nun gen Düsseldorf und die Entgegennahme von Avis verläuft zügig und professionell. Nun nur noch ein paar Stündchen rumlungern :-( und nach einem ruhigen Flug landen wir pünktlich um 16 Uhr in Mailand. Alle Koffer sind da und wir laufen wieder kreuz und quer durch das Flughafengebäude, um den hiesigen Autoverleiher zu finden. Die Beschilderung in Malpensa hätte man auch gleich weglassen können….

Irgendwann haben wir auch diese Hürde geschafft und nun liegen noch etwa 180 km bis Gargnano vor uns. Die grobe Richtung wurde uns noch hinterher gerufen, gen Venezia….jaja, wir haben ja google map, kein Problem! Vor dem Gebäude stoppen wir kurz, schalten das Handy ein und….leider kein Service, diese Aldisim funtioniert leider nicht hier, nur Telefon scheint zu gehen, aber das nützt uns ja herzlich wenig.So ein Ärger, da haben wir wohl das Kleingedruckte nicht richtig gelesen !

Na dann fahren wir einfach mal los…schon an der ersten Gabelung wird uns klar, das wird schwierig, denn man muss sich sofort entscheiden, nicht wie in Deutschland, wo man noch einige hundert Meter zur Entscheidung hat. Schon sind wir in irgendeiner Siedlung und nicht gen Venezia unterwegs . Da hinten stehen doch 2 Männer am Wegesrand , los dreh mal eben, ich frage die nach dem Weg. Beim Wenden bleibt Knuff mit dem kleinen Finger im Lenkrad hängen, ja genau mit DEM kleinen Finger und nun weiß ich definitiv, wie sich der Urschrei anhört ;-).

Gut dass ich einen Grund zum Aussteigen habe, ui was muss das weh tun…ich rede ein Weilchen mit den Männern auf englisch und dann sagt der eine was zum anderen auf deutsch, na prima, dann bleiben wir doch bei unserer Muttersprache :-). Ich fotografiere nun die Wegbeschreibung auf dessen Handy ab, besser als nix und los gehts. Er ruft noch hinterher, übrigens, mit Tanken wird es hier schwer …? Versteh ich jetzt nicht, aber egal….der Tank ist ja voll!

Eine gute halbe Stunde sind wir nun schon auf der autostrada unterwegs und nun steht da oben auf dem Schild CH / Chiasso …nee nee, das KANN nicht sein, das geht ja zum Lago Maggiore und da wollen wir ja heute nicht hin. Mist, vergurkt, wir suchen eine Abfahrt, fahren alles zurück und sehen das vertraute Schild, Airport Malpensa :-( , von dem wir vor gut einer Stunde gestartet sind .Hatte ich schon erwähnt, dass wir mittlerweile Hunger und Durst haben ?? Denn in dem kleinen Hopser gab es keinen Bordservice. Jetzt suchen wir erstmal den rechten Weg und fahren halt dann an eine Tanke….die Sonne geht langsam unter, aber wenigstens stimmt jetzt die Richtung. Zwischendurch telefonieren wir mit Ingrid, die uns eine Wegbeschreibung per sms schickt.

Wir fahren reichlich Tankstellen an, aber jede hat geschlossen …was ist nur los??? Irgendwann in der Dunkelheit, nach gefühlten 5 Stunden , erreichen wir Gargnano und finden die Unterkunft einfach nicht. Auch ein Pizzabäcker versucht zu helfen, aber die Straße gibt es nicht auf google map..stimmt ja, jetzt fällt es mir ein, sowas hatte die Vermieterin geschrieben :-(. Der verlockende Pizzaduft wabert und im Kühlschrank dort entdecke ich Wasserflaschen, ach wie lecker kann Wasser sein :-). Das erste Getränk nach Wuppertal….leider kommen wir keinen Meter weiter und müssen nun Ingrid und Hanno anrufen und sie bitten, uns zur Unterkunft zu geleiten. Wo wir jetzt gerade sind ?? …Öhm…wo ist denn hier ein Straßenname …na wenigstens hat die Pizzeria ja nen Namen.

Mittlerweile ist es schon 21 Uhr , sehr schön warm und endlich , da kommen sie angefahren. Wir fahren hinterher und tatsächlich, diese enge steile Gasse inmitten von Gargnano hätten wir niemals allein gefunden. Nun müssen wir diesem Schlüsselkasten vor dem Haus nur noch den richtigen Code verpassen und schon kämen wir ins Haus… auch das zieht sich schwierig, vielleicht sind wir jetzt auch einfach nur hungrig, müde und durstig und ungeduldig und nicht zu vergessen, Knuffi ist verletzt! Wir schmeissen die Koffer ins Haus und gehen sofort zusammen an den See, sehen die Lichter glitzern von gegenüber, der Vollmond schickt seinen hellen Schein auf den See und wir plaudern noch lange und …übrigens , was wir im Laufe des Abends noch erfahren….Montags nachmittags haben alle Tankstellen geschlossen…heute IST Montag! Wie kann ein einziger Tag so erlebnisreich sein ??? Jetzt haben wir es ja geschafft und so verabreden wir uns schon für den nächsten Tag zum Golfen in Zuino.

Das Golfen hier gleicht einer Bergwanderung unter erschwerten Bedingungen , puh, dann schleppen wir unsere Bags, statt dass ein Caddy die zieht und schiebt…ein mittlerer Kraftakt und Knuff jault nach ein paar Löchern schon vor Schmerzen an dem Finger.

Zum Abschluss der heutigen Golfrunde ist die linke Oberhand dick geschwollen, na prima, da scheint dann doch wohl mehr kaputt gegangen zu sein.

Es ist richtig schön warm, herrlich und so verabreden wir uns für abends im Dorf in einem Restaurant, das in eine Gasse gefügt ist und das Gemäuer wird die Tageshitze noch abgeben zur Nacht!

Unsere Unterkunft ist prima , ein Parkplatz vor der Türe und mit Blick auf den See.

Hier waren wir sehr lecker essen, wenn auch etwas zu teuer. Hier zu leben ist schon eine andere Hausnummer, in keiner Weise  mit den Lebenshaltungskosten in Thailand zu vergleichen. Aber schön isses schon :-)

Zum Beispiel so etwas, ein gespritztes Getränk am Nachmittag am See und die kleinen Essenssachen werden dazu serviert , einfach nett und lecker.

…oder eine kleine Törtchenauswahl  gefällig ??

Wir hätten dann auch das geeignete Wohnobjekt gefunden, das Haus am See :-) , mit direktem Zugang zum See

Am nächsten Tag erkunden wir gemeinsam ein wenig die nähere Umgebung und besuchen auch einen typischen italienischen Markt. Genau so , wie ich es von früher her kenne, man bekommt fast alles und unsere wertvollsten Andenken werden der Parmesan, die Salami und die getrockneten Steinpilze sein. Was duftet das alles und wir probieren natürlich die verschiedenen Sorten .

Den Männern ist es langweilig und wir Frauen gehen alleine weiter und plötzlich..ich glaub ich seh nicht richtig, diese Frau sieht sowas von genau wie Anita von der Pazifik -High aus, jetzt kommt sie auf mich zu und grüßt nicht. Dann MUSS es eine Doppelgängerin sein, unglaublich. Ich schleiche mich an und fotografiere sie heimlich…

Anita ist jünger , aber die Ähnlichkeit ist einfach irre…

Den letzten der 3 vollen Tage verbringen wir noch einmal auf dem Golfplatz und leider zieht am Nachmittag ein kräftiges Gewitter auf und es beginnt zu schütten und zu krachen. Damit hat sich dann wohl auch das heiße Sommerwetter am Gardasee verabschiedet, denn wie wir jetzt hören, sind die Temperaturen deutlich nach unten gegangen. Haben wir Glück gehabt!! Auch hier war es toll und so war unser Urlaub rundherum gelungen!! Hier auch ein lieber Dank an Ingrid und Hanno, die uns ” gerettet ” haben :-)

Genug geschrieben, ihr Armen müsst das ja alles lesen…nee…müsst ihr ja gar nicht :-), nur wenn ihr wollt !!!

Überschwemmungen auf Phuket

18. September 2017

Dies könnte auch ein Suchbild mit der Frage, was ist das , sein ?

Ganz klar die Antwort, nur noch die Spiegel der brav abgestellten Roller gucken aus den Fluten :-(

Auch Autos waren betroffen und die Weiterfahrt geblockt

Auch Schlangen kriechen aus ihren Verstecken und suchen vermeintlich trockene Orte auf

Fischfang mitten auf der Strasse geht auch. Dieser Mann hat einen Wels gefangen und präsentiert ihn stolz. Nun hat der Regen eine Pause von 3 Tagen eingelegt, wenn man der Wettervorhersage Glauben schenken kann und wir konnten bereits gestern bei Sonnenschein golfen und legen heute einen Strandtag ein.

Die Temperaturen sind sofort wieder da, so wie es sich gehört :-). Die Fotos habe ich aus einer hiesigen  Zeitung gespeichert, um euch ein wenig daran teilhaben zu lassen.

Fast Wuppertaler Wetter :-)

15. September 2017

…nur wärmer :-)

Schaut euch die Videos von heute an, aufgenommen von der Kamera im Auto

monsun Auf dem Weg nach Phuket Town, musste ich aufgeben ,wegen des Wetters

monsun2 ….und noch ein Video

Also kein Golfwetter :-(

Weiter geht´s….

13. September 2017

….mit Teil 2

Freundinnentreff…wie hab´ich mich auch darauf gefreut! Den nächsten Abend verbringe ich mit Annette , einer der eifrigsten und fleißigsten Badmontonspielerin aus meiner damaligen Zeit und gehen in einem neuen umgebauten Restaurant in Vohwinkel essen. Nun sind wir wieder auf Status null und haben über vieles und jeden reden können :-)

Ebenso konnte(n ) ich/ wir meine  Freundin Brigitte und ihren Mann aus ehemaligen Tenniszeiten treffen  und  haben lange von alten und neuen, guten und schlechten Zeiten geredet.

Der nächste Tag ist Mama und Tochter Tag, den wir ganztägig in Düsseldorf verbringen und ein sonniges Plätzchen am Rhein zum Genießen finden. Wir ” lassen ” heute kochen und die Männer werden uns später ein leckeres Essen servieren.

Außer den schönen Terminen, gibt es auch langweilige administrative Dinge zu erledigen, neuen Pass beantragen und vorher häßliche Passfotos in einem Fotostudio machen lassen :-(. Heutezutage werden nur noch Termine für das Einwohnermeldeamt vergeben und das elende Warten im Amt hat dadurch ein Ende!

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unserem Steuerberater bedanken, der uns nicht nur immer bestens berät und hilft, sondern uns diesmal auch noch mit einem Sterneverdächtigem Menu bewirtet hat!

Ein paar Tage später wurde dann mein Vater im engsten Kreis beigesetzt und ich bin dankbar dafür, dass es heute die Möglichkeit gibt , dies auf einen späteren Termin zu setzen. Er liegt nun dort, wo seine Frau damals getauft wurde und so schließt sich irgendwann der Lebenskreis.

Ich konnte und wollte diesmal bewusst viel Zeit mit meiner Familie verbringen, habe meiner Mutter in der darauffolgenden Woche zB einen lange von ihr gehegten Wunsch  erfüllen können. Noch einmal den Kölner Dom sehen, die Geschäfte der Hohe Strasse und der Schildergasse bewundern und eben den Tag mit ihren Kindern verbringen.

Da man mit Bus und Bahn nicht oder nur unglaublich schlecht mit einem Rollstuhl dorthin kommt, ein kleines Auto aber zur Verfügung stand, also los geht´s!

Es war wohl der heißeste Tag unseres Deutschlandbesuchs und zu dritt plus Rollstuhl in einen Opel Adam war knapp und Maßarbeit. Mein Bruder entzerrt immer wieder den auftretenden Stress mit wirklich lustigen Einwänden und so wurde der Tag rundum schön und bleibt sicher lange in Erinnerung!

Das ist doch ein Steiffgeschäft….ob die noch ein neues Kerlchen von den uns immer treu gebliebenen Maulwürfen haben ? Nein, habens nicht, rausgeworfen aus dem Programm :-(….ob die die Geschäfte verwüstet haben ? :-)

Da muss ein Riese eisschleckenderweise durch Köln gelaufen sein oder wie kommt das umgestürzte Eishörnchen sonst da oben auf das Haus ?

Dat is de Dom von Kölle, aus dieser kurzen Distanz leider nur ein Teil zu sehen.

Mittags gibt es Flammkuchen mit Pfifferlingen,sowas bekommen wir natürlich hier auf Phuket eher nicht.

Am Brunnen vor dem Dom steht ein Mann , der unaufhörlich , zum großen Spaß für die Kinder, Seifenblasen in allen Größen produziert. Der Tag geht viel zu schnell zu Ende und wir bringen meine Mutter wieder glücklich und zufrieden zurück in ihr Heim. Dort wird sie in den nächsten Tagen sicher viel erzählen müssen !

Unsere Besuchsrunde dreht sich weiter und wir durften mal wieder ein wunderschönes, harmonisches Wochenende bei unseren Freunden Elke und Alexander verbringen. 30 Jahre Freundschaft verbindet uns nun schon und auch wenn wir immer relativ weit auseinander gewohnt haben, so sind wir uns nie fremd geworden und das innige Verhältnis bleibt sicher den Rest unseres Lebens so bestehen! Wir danken  hier auch noch einmal ganz besonders für die besonderen Dinge,die wir mit euch erleben durften und für eure Hilfe!

Schon lange von Thailand aus, haben wir uns mit unseren Seglerfreunden in Deutschland verabredet, die nun auch ein anderes Leben ” danach ” führen. Wir fahren zu Christine und Ronald an das Deutsche Eck, Rhein-Mosel und besuchen sie auf der Gibsy5.

Wir nutzen noch das schöne Wetter für einen Spaziergang am Rhein und an der Mosel aus…

…und für einen Gang durch Koblenz mit anschließender Eisverköstigung :-)

Das letzte Sehen war auf Vanuatu, die Gibsy4 verließ Vanuatu mit Kurs Neukaledonien und wir mit Kurs auf Papua Neu Guinea und Indonesien.

Wir haben uns viel zu erzählen, was macht der… was macht die…habt ihr was von…gehört..usw. Schnell vergeht die Zeit, wir essen im Yachtclub und Ronald zeigt uns zur Nacht seinen Vortrag ihrer Reise “halb rum “. Klasse gemacht und für uns wohl doppelt interessant, so oft sind wir Teil dieses Vortrages und ebenso kennen wir fast alle Orte und Ankerplätze, die die beiden auch besucht haben oder wir gemeinsam geankert haben.

Wir schlafen seit längerer Zeit mal wieder auf einem Schiff, nur schaukelt es uns diesmal nicht wie gewohnt in den Schlaf, aber trotzdem genauso gut. Wir frühstücken noch üppig zusammen , es ist kühl geworden und so bleiben wir in der Gibsy und schon endet unser Besuch . Wir wollen noch weiter über die Eifel fahren und dort Rita und Ulli von der Anni-Nad besuchen.

Tschüss ihr Beiden, sicher bis irgendwann mal wieder und vielen Dank für die Gastfreundschaft.

Wir fahren relativ lange über Dörfer und weite, einsame Landschaften, bis wir in Blankenheim ankommen. Einen Ort , den ich so gut kenne aus fast einer anderen Zeit. Damals waren meine Töchter noch klein und Oma und Opa hatten dort ein Häuschen, wo wir früher sehr oft waren und immer, fast immer, war das Wetter schlecht :-(. Trotzdem habe ich schöne Erinnerungen daran, Omas und Opas kümmerten sich dann sehr um die Enkel und Mamas hatten frei !

Da sind wir und sehen Rita und Ulli wirklich glücklich, haben sie nun wohl endlich das Richtige für ein Leben nach dem Segeln gefunden. Viele Tiere, leckeres Obst und Gemüse wächst, die Eier werden täglich frisch gelegt und bei Bedarf wird irgendeines der hoffentlich namenlosen Tierchen,wie Puter oder Hase oder …geschlachtet und für den Eigenbedarf benutzt.

Ein köstlicher Kuchen erwartet uns und leider haben wir nicht mehr Zeit mitgebracht, das machen wir das nächste Mal, versprochen. Euch Beiden wünschen wir alles Gute für euer neues Zuhause und für eure neue Lebensform, schön dass wir euch wieder gesehen haben!

Wir treffen in Düsseldorf noch Gisela und Uwe von der Venus, verbringen einen Nachmittag und Abend in Düsseldorf, mit Bierchen beim Ürigen, hm das schmeckt und typischer Küche in einem Lokal am Medienhafen.

Es ist ein lauer Abend in Düsseldorf, die Menschen sitzen auf den Rheinwiesen, feiern und genießen die letzte Wärme des Sommers.

Auch Gisela und Uwe sind nicht mehr richtig sesshaft, der Virus der Freiheit ist zu stark. Zwar wohnen sie in Düsseldorf, doch zieht es sie immer wieder mit ihrem Wohnmobil hinaus in die Welt und in einigen Wochen wollen sie nach Thailand für eine längere Zeit kommen. Sicher werden wir uns da auch noch mal wieder sehen. Leider gibt es keine Fotos, hatte ich glaub schon erwähnt, weil die nette Tischnachbarin letztendlich doch nicht richtig den Auslöser betätigt hat.

Ebenfalls hatten wir von Phuket aus , uns schon mit Ulrike und Willi fest verabredet, um einen Tag gemeinsam auf Willis Golfplatz zu verbringen. Auch hier haben wir Glück und das Wetter ist uns hold :-)

Eine völlig andere Beschaffenheit des Platzes als hier , aber landschaftlich auch sehr schön. Willi hat organisiert, dass wir ein paar Schläger leihen können und dann wollen wir mal :-)

Ulrike läuft als Helferlein und natürlich auch für mich mit, damit wir den Tag zum Quatschen nutzen können!Wir danken euch herzlich für den schönen Tag im Münsterland und die perfekte Organisation!

Typisch für das ländliche Münster, es gibt übergroße Kuchenstücke, aber köstlich! Wieder ist ein Tag unseres Aufenthaltes gut verlaufen und wir fahren zum Abend hin zurück nach Wuppertal, wo wir dann noch bei Heidi und Klaus eingeladen sind. Heidi, eine der Damen meines best english course der VHS, geleitet von Ulrike Pollmann, der auch heute noch in fast gleicher Besetzung besteht. Ohne diesen Kurs hätte ich sicher so manche Hürde dieser Reise auf Englisch nicht bestanden. Vielen Dank auch an euch für den schönen Abend mit guter Speis und gutem Vino.

Spontan lädt mich Julia allein zu sich ein, ihr Toni ist weg am Abend , mein Knuff trifft sich mit Freunden und sie will noch einmal für mich kochen…jamjam….was es wohl geben wird ? :-) Genau, aber diesmal in Scheiben geschnitten, mit Parmaschinken umwickelt und als Spieße gesteckt, in einer mega köstlichen Marsalasoße und kleinen Ofenkartoffeln. Soooo lecker, wo sie das Kochen nur gelernt hat ? :-)

Das Kochen macht ihr sichtlich Spaß und wir beide genießen den spontanen Abend. Vielen Dank auch an dich mein Julchen und für so manchen Dienst und Hilfe!! Julia war in Wuppertal unsere Wäschefee :-) ua.

Fast zum Schluß dann noch eine Einladung unseres gemeinsamen Freundes aus der Jugendzeit, Ingo mit Kerstin, die zum Glück noch rechtzeitig aus ihrem Sommerurlaub zurück gekommen sind !!

Auch hier haben wir wieder einen tollen Abend verbracht und vielen Dank an euch Beide, das Essen war fantastisch und die Unterhaltung wie immer amüsant und nie langweilig . Deine Lache , lieber Ingo , schallt noch nach :-). Ebenfalls kam noch ein für mich besonderes Treffen kurzfristig zustande, ich bin sehr froh und dankbar dafür !! Leider musste ich dafür ein Treffen mit alten Freundinnen absagen, es tut mir sehr leid, aber dieses hier war für mich  sehr sehr wichtig!

Schon sind 3 Wochen vorbei, es war erlebnisreich, interessant, gefühlvoll und wir hatten sogar einigermaßen Glück mit dem Wetter. Geregnet hat es NICHT in Zeit , ungalublich oder ? Wo doch die Kinder in Wuppertal schon mit einem Regenschirm geboren werden. Besonders für mich war es sehr schön, viel der Zeit für die Familie zu haben, das war mir sehr wichtig und das hat sich erfüllt !

Den letzten Nachmittag durften wir noch einmal bei Julia und Toni sein, zum selbstgebackenen Pflaumenkuchen, aber bitte mit Sahne ! War der lecker, auch so etwas gibt es hier auf Phuket natürlich nicht, umso mehr haben wir dies und alles andere sehr genossen!

Schon sassen wir wieder im Flieger, ein kleiner Hops nur nach Mailand, wo wir wieder ein kleines Auto gemietet haben und damit weiter zum Lago di Garda gefahren sind…aber davon berichte ich später wieder. Für heute möchten wir uns bei allen herzlich bedanken, die uns diesen Heimaturlaub so mitgestaltet haben und geholfen haben,dass er in so guter Erinnerung bleibt und natürlich nach ” Wiederholung ” schreit :-)

Zurück auf Phuket

10. September 2017

Teil 1

Früh um 6 Uhr sind wir mit dem Auto vom Lago di Garda gestartet, um die 190 km nach Milano zu fahren, um dort unseren Flieger zurück über Dubai nach Phuket zu bekommen.

Nach anstrengender 24 stündiger Reisezeit landen wir morgens um 7 Uhr mit der aufgehenden Sonne auf Phuket und  mit der Gewissheit, dass uns hier wieder unsere gewohnte Temperatur um die 30 Grad empfängt. Unser lieber , nun ehemaliger Nachbar Peter und seine Freundin, holen uns am Flughafen ab und bringen uns zurück zu unserem Häuschen. Ihr glaubt es kaum, wer miaut denn da ? Die kleine nervige schwarze Mietze kommt angelaufen, sieht aber wohlgenährt aus, hat sie wohl einen neuen Wirt gefunden.

Es waren erlebnisreiche 4 Wochen in Europa, wir haben es genossen, sind wunderbar bewirtet worden und überall liebevoll empfangen worden. Doch fangen wir ganz von vorne an, vielleicht mögt ihr mit uns die 4 Wochen Revue passieren lassen….

Am 14. August haben wir in Wuppertal eine kleine Wohnung über airbnb bezogen, die anfangs sehr kalt, zu kalt für uns war. Geflogen sind wir Phuket-Dubai-Mailand-Düsseldorf, in Mailand mit Übernachtung und mit Eurowings am nächsten Morgen dann weiter.

Unsere Vermieter hatten ein Einsehen und machten die Heizung für uns an und stellten uns einen kleinen Radiator zur Verfügung.

Den Einstiegsabend gestalteten Julia und Toni für uns , mit Sekt ( ups, ein Glaserl davon und schon nen Schwips ? :-) ) und ausgesprochenem leckeren Essen. Lange haben wir gequatscht und uns ” sauwohl ” gefühlt. Es ist so schön, die Tochter nach langer Zeit mal endlich wieder so richtig feste drücken zu können !! Es kam , wie es kommen musste, alle hatten am nächsten Morgen Kopfweh :-)

Der nächste Tag galt meiner Mutter und meinem Bruder; beladen mit Geschenken aus Thailand, sind wir dann ins Heim, wo meine Mutter nun alleine lebt, aber sich dort sehr glücklich und wohl fühlt.

Ob ihr dieser Schirm wohl gefallen wird ???

Ja, sie strahlt :-) und damit es so richtig schön bunt wird, gibt es die passende Bluse dazu

Ihren Wünschen wurde entsprochen, möglichst bunt soll alles sein :-). Ein Kaffeestündchen noch in der Sonne im Garten und schon ist dieser erste Besuch zu Ende. Autotausch nun, denn mein Knuff möchte am Abend seine Freunde auf ” ein Bierchen ” treffen.

Am nächsten Tag zog es uns nach Düsseldorf , um später am Abend Astrid und Thom, unsere Freunde aus der ” Spitizeit ” zu besuchen.

Ein Gang durch die Altstadt, ein Bierchen am Vater Rhein und Begegnungen mit lustigen, dickbäuchigen Männern :-). Wir konnten bei den Beiden bis in die Nacht im Garten sitzen und von alten Zeiten plaudern und natürlich deren blitzeblanke Spitis bewundern….( unserem kleinen grünen trauern wir schon ein bisschen hinterher…) Um es noch gemütlicher zu machen, blieben wir über Nacht dort und konnten dieses Treffen mit einem üppigen Frühstück ausklingen lassen. Ihr könnt ja mal raten, was Astrid am Abend zu essen gemacht :-). Es war köstlich und dass es auf meiner speziellen Topliste steht, wurde nicht vergessen. Vielen Dank an euch beide !!

Die Zeit ist so schnell vergangen hier, zu schnell…

3. September 2017

Wir hatten 3 sehr schöne und vollgepackte Wochen hier und in anderen Städten mit unserer Familie , meinen Töchtern und mit Freunden und Begegnungen mit unseren Seglerfreunden Gisela und Uwe von der Venus, Christine und Ronald von der Gibsy 4 ( heute Gibsy5 ) und Rita und Ulli von der Anni-Nad. Ein ausführlicher Bericht mit vielen Fotos wird folgen, wenn wir wieder  auf Phuket sind und Zeit haben. Wir packen jetzt und morgen früh geht der Flieger ” ab in die Wärme “, doch erst kommt dann noch ein kurzer Stopp am Gardasee.