28. August 2014

Wir kommen nicht hier weg,zumindest nicht,wenn wir es einigermassen komfortabel gestalten moechten.Der lokale Wetterbericht bleibt bei seinen 25 Knoten aus Ost und wir bleiben bei unserem Ankerplatz,ganz einfach!Um nicht zu versauern,gestalten wir taeglich ein flottes Unterhaltungsprogramm,an dem freilich nicht jeder dran teilnehmen muss ( aber sollte! )

Ich habs ja noetig,also habe ich mich Christine und Ronald angeschlossen und bin mit ihnen zum Nachbardorf gewandert.Mein Schatz wird den Tag der Ruhe geniessen und wahrscheinlich jede unnoetige Bewegung vermeiden !!

Eine Strecke zuegiges Laufen in nur 90 Minuten ( aechz), um in ein Dorf inmitten der Pampa zu gelangen,wo noch weniger als Nichts los ist.Es ist Ferienzeit und bis auf ein paar Bewohner sind alle ausgeflogen entweder nach Suva oder nach Lautoka. ( hatten wir etwa an einen Supermarkt geglaubt ? )

Es kommt uns Dave,ein 21 jaehriger ,schon verheirateter Mann entgegen, begruesst uns freundlich und zeigt uns die Schule und erzaehlt uns so einiges.

Zum Beispiel kommen die Kinder hierher zur Schule auch aus dem Dorf,wovor wir hier ankern und je nach Wetterlage muessen auch sie diese Strecke hin und zurueck laufen.Bei ruhigem Wetter bringt sie ein Schulboot um die Insel in nur 10 Minuten.

Einige Geschwisterkinder gesellen sich zu uns und spaeter noch seine Holde,in Gestalt einer jetzt schon imposanten Erscheinung..Er entdeckt den Kavastrauss auf Christines Ruecken und macht sich stark dafuer, ihn in seinen Besitz zu bekommen. Wir wollen ja mal nicht so sein,obwohl er beteuert ,er moege das gar nicht. Sie gehen mit uns an den Strand und Alex,ein taffer 12 jaehriger Bub klettert geschind mal eben auf ne Palme und kickt Kokosnuesse runter,damit wir etwas zu trinken bekommen.

Wir essen noch von dem weichen Kokosfleisch und das Mittagessen ist damit erledigt! So langsam machen wir uns auf den Rueckweg und es blaest ordentlich der Wind und wir sind froh,nicht da draussen segeln zu muessen.

Ich habe Walkingstoecke geliehen bekommen von der Gipsy4 und mit diesen kann ich laufen und laufen,wie sagt der Koelsche noch? Da samma dabei,dat is prihima!!

Nach eineinhalb Stunden erreichen wir unser Dorf wieder und werden von kleinen Kindern umringt,die uns bis zum Dingi folgen.

Christine ringt nach Luft ob der Gefahren fuer die Kleinen und bringt sie wieder zurueck,geht zur Mama,kaum dreht sie sich um,stehen alle wieder auf dem Steg.

Die sind das sicher gewohnt und keiner kuemmert sich sonst darum,aber fuer unser fuersorgliches Mamadenken ist das eben nix.

Mittlerweile, ein neuer Tag,der gleiche Wind,dafuer ist die Internetkarte abgelaufen und so stiefeln wir gleich bei Ebbe rueber zur Insel und versuchen das mit der schon vorab gekauften Rubbelkarte wieder in Gang zu bringen, wenn nicht, dumm gelaufen !

Das hat nicht geklappt dort im ” Internetcafe “, aber heute sind wir von Makogai weg und sind 19 Meilen weiter nach Levuka gesegelt. Stundenlang beschaeftige ich mich mit dem Thema, wie lade ich einen Dongel auf und jetzt, kurz bevor Laptop und alle dazu gehoerigen Teile ins Wasser fliegen, da wie von Zauberhand erscheint die Mitteilung, ihr Account ist nun aufgeladen und somit sind wir ab sofort wieder erreichbar!! Und Bilder kriegt ihr jetzt auch noch in die Galerie :-)

Internetcafe :-) hinter der Insel Makogai und nur bei Ebbe zu erreichen !!