Archiv Juli, 2013

Bora Bora

30.Juli 2013 Ankunft im Sueden von Bora Bora auf dem tuerkisestem Wasser,was wir je gesehen haben und vor beeindruckender Bergkulisse!PS In der Bildergalerie gibt es was Neues,aber noch nicht von Bora Bora Herzliche Suedseegruesse nach Hause von den Frierhippen

Vanille und mehr

28. Juli 2013

Wir hatten ja beschlossen, nach Patio, der kleinen Stadt im Norden von Tahaa zu fahren, um dort eine Vanillefarm zu besichtigen. So sind wir an Land gefahren und erfuhren, da komme bald eine Faehre an und dann auch ein Bus, der die Leute nach Patio faehrt und wenn dort im Bus noch Platz sei, koennten wir mit. Prima, dann warten wir halt auf die Faehre und vielleicht haben wir ja Glueck ! Mittlerweile gesellten sich auch Christine und Ronald zu uns und hatten ein aehnliches Ziel.

Die Busfahrerin musste sich erst noch den Fahrpreis ausdenken fuer uns Touris :-). Nach einer halben Stunde kamen wir in Patio an, machten einen kurzen Rundgang durchs Dorf und fanden doch tatsaechlich einen Kicker !! Klar dass wir unbedingt spielen mussten :-) ! Zumal dies ja nun ein internationales Turnier werden konnte,zwischen Deutschland , Schweiz und Oesterreich.

Das Endspiel bestritt dann Oesterreich gegen Deutschland…wer schon einmal mit uns gekickert hat ( Erich und Frank in den Skiurlauben ) , kennt sicher das Ergebnis :-) !! Lustig waehrend des Spiels zu beobachten, dass wir Erwachsene uns wie Kinder auffuehren, wenn ein Tor faellt oder der Partner seinen Torwart daemlich eingesetzt hat…Im Dorf fand sich leider doch keine Vanillefarm und so sind wir die Strasse zurueck gelaufen und nach einer guten Stunde haben wir Frauen dann die Farm entdeckt und wir bekamen eine sehr interessante Fuehrung.

Auf dieser Farm werden jaehrlich etwa 300 kg Vanilleschoten produziert. Die Blueten werden einzeln von Hand bestaeubt und nach den Erklaerungen verstehen wir nun eigentlich, warum Vanilleschoten so teuer sind. Petra hat schon fast richtig recherchiert, Tahaa exportiert jaehrlich etwa 12 Tonnen Schoten und deckt damit 80 Prozent des Marktes, eigentlich eine unglaubliche Menge, wenn man bedenkt, wie leicht eine getrocknete Schote ist. Die Farm erhaelt fuer 1 kg Vanilleschoten 50 Dollar und hier auf den Inseln werden 50 gr fuer 23 Dollar an die Touristen verkauft. Die Spanne ist gewaltig , oder ?? Nach dieser Besichtigung gings weiter die Strasse entlang ( schwitz ) und zur Perlenfarm.

Vorbei an einer grossen Platte, auf der das Kokosnussfleisch in der Sonne getrocknet wird ( stinkt eklig ) und dann spaeter Oel daraus hergestellt wird. Mittlerweile ist es heiss geworden und wir haben weder etwas zu essen noch zu trinken dabei…wir wollten ja auch nur mal eben mit dem Bus fahren…und nun laufen wir schon stundenlang die Strasse entlang. An der Perlenfarm angekommen, wollen die eigentlich schliessen, denn heute ist die ganze Insel zu einer Beerdigung einer VIP Dame eingeladen,die gestern erst auf der Faehre verstorben ist. So schnell geht das hier! Wir duerfen uns aber trotzdem noch umsehen und da Liliane auch noch etwas kauft,werden wir netterweise nun mit den Autos zurueck zum Hafen gebracht. Dort in der Naehe stehen schon viele Autos und hunderte Menschen in weiss gekleidet, die schon auf die Feierlichkeiten warten.

Wir koennen diesem jungen Mann eine Weile bei der Arbeit zusehen, wie er eine fertige Perle aus der Muschel operiert und an dessen Stelle eine Plastik gleicher Groesse einsetzt. Die Muschel schliesst sich sogleich wieder und darf nun fuer weitere 18 Monate still im Wasser arbeiten. Diese Perlen sind hier schon 36 Monate alt und von guter bis sehr guter Qualitaet. Der Eingriff selbst dauert etwa nur 2 Minuten ,aber sieht wirklich aus wie eine kleine OP. So, Schluss fuer heute, die Sonne scheint, Bora Bora will erkundet werden ! Die Lunablu ist gerade ausgelaufen und wir wuenschen den beiden nun eine gute Weiterreise und bis naechstes Jahr vielleicht in Richtung Australien :-)

Bora Bora…das soll ja der absolute Suedseetraum sein…

27. Juli 2013..wir lassen uns ueberraschen !! 15530 Meilen gesamt und fuer dieses Jahr ist fuer uns die weiteste westliche Insel der Suedsee erreicht !

Um 15 Uhr sind wir hier auf Bora Bora angekommen, nach einem kuehlen und regnerischen Toern. Jetzt aber scheint hier die Sonne und heute Abend gehen wir an Land zu einem letzten gemeinsamen Essen mit der Lunablu. Das Wetter hat sich endlich beruhigt und nun wollen sie die Gunst der Stunde nutzen und direkt morgen weiter nach Suwarow segeln. Wir aber haben jetzt Pause und werden in aller Ruhe Bora Bora erkunden und dann die Inseln, die wir jetzt nur kurz besucht haben, ausfuehrlich sehen. In den letzten Tagen haben wir viel gesehen, den Korallengarten auf Tahaa mit seinen unzaehligen bunten Fischen,gestern eine Vanillefarm und zum Abschluss noch einmal eine Perlenfarm. Die Fotos muessen alle noch bearbeitet,sortiert und verkleinert werden und dann stehen sie fuer euch wie immer in der Bildergalerie bereit :-)

Auf Tahaa werden pro Jahr enorme Mengen an Vanilleschoten geerntet,getrocknet und dann exportiert. Ueber den genauen Werdegang und Zahlen und Preise werden wir im naechsten Bericht erzaehlen…vielleicht hat ja einer eine Vorstellung von der Menge pro Jahr ??

Tahaa

25. Juli 2013

 

Nach 2 sehr windigen Tagen an der Mooring,die wir zudem noch teuer bezahlen mussten, sind wir innerhalb des Riffs nach Tahaa hoch gesegelt und liegen nun gegenueber dem Motu Tautau und auf diesem Motu liegt das Le Tahaa Island Resort and Spa.Dort, wo auf der Karte der rote Punkt ist, sind wir gerade. Wir haben das Resort mal kurz im Internet gesucht und auch gefunden, die Preise sind der Hammer ! Fuer EINE Nacht im Wasserbungalow kann man reduziert 1500 Dollar hinlegen, aber nur mit Fruehstueck und Taxe is not included! Da wundert es nicht, dass auch dieses Buegeleisen , das Luxusmotorboot, gesehen letztens vor Papeete und vor 2 Jahren in der Karibik vor St.Barth , hier ankert und vielleicht dort ein paar Tage mal ausserhalb des Schiffes residiert ??

Und auch das Kreuzfahrtschiff Paul Gaugin ankert hier und faehrt seine Gaeste am Resort entlang und laedt sie letztlich am Ufer von Tahaa ab und dort warten schon die Pickups,wo nun wohl eine Inselrundfahrt gemacht wird.

So liegen also die Grossen und die kleinen Schiffe friedlich beieinander in dieser offensichtlichen Luxusgegend. Von hier aus liegt Bora Bora hinter dem Motu und gestern Abend zeigte sich der hoechste Berg dort im goldenen Abendlicht. Fotografiert von der Lunablu aus, wo wir zum Nachtessen eingeladen waren und danach haben wir noch lange Mexican Train gespielt. Nun sind die Spielregeln bei ihnen gefestigt und die beiden koennen sich in der langen Zeit,in der wir uns nicht sehen,auch ohne die Felice beschaeftigen :-) .

Dort drueben am Resort soll ja dieser Korallengarten sein, den sollten wir uns heute mal ansehen,aber schorcheln ? Durch diesen ewigen Wind ist es kalt geworden und auch die Wassertemperatur ist zur Zeit nicht sehr verlockend. Nachts muss die warme Bettdecke her und wenn wir dort rueber wollen mit dem Dingi, muss ich sicher einen Fleecepulli anziehen :-( . Wo sind wir doch gleich ?? Ach ja, in der Suedsee…soll es dort nicht immer schoen warm sein ??

Raiatea

23.Juli 2013

Wir sind gestern doch losgefahren,nachdem es in der Nacht zuvor Fallboeen ueber 40 Knoten hatte. Da kriegt man ja kaum ein Auge zu und guckt immer wieder nach draussen, ob alle Schiffe und man selbst noch richtig liegen. Dazu heftigste Regenschauer,eklig,so kann man noch nicht einmal an Land gehen. Der Wind hatte auf Ost gedreht, zwar noch bald mit bestaendigen 30 Knoten, aber die Welle schien weniger und der Wind kaeme nun von hinten auf dem Weg nach Raiatea.Fuer die naechsten Tage wieder eine Drehung auf SO, mit gleichen Bedingungen, es wird einfach nicht besser. Was also tun ? Einge Schiffe hatten offensichtlich auch die Nase voll und zogen los, eine Stunde nun voraus die Gibsy4 und die Spruce, da fragen wir doch mal nach den Bedingungen da draussen. Fazit, sie haetten es sich schlimmer vorgestellt und es ist zu ertragen, die Welle nimmt zwar zu, aber da alles von achtern kommt, geht es . Also los, ehe wir hier noch viele Tage festsitzen und uns diese Fallboeen um die Ohren fetzen, Anker auf und durch !

Nur mit der Genua liefen wir locker 7 bis 8 Knoten und die Wellen war schon beachtlich, schade dass das bei Fotos nicht so rueber kommt.Eine Meile vor der Passeinfahrt , wie koennte es auch anders sein, holt uns die fette Regenwolke ein und der Wind legt mal eben schnell eine fette Schueppe oben auf.Die Einfahrt ist ungefaehr 160 m breit und in unseren Buechern steht, bei jedem Wetter passierbar.Die Wassertiefe vor der Einfahrt hat noch etwa 50 m, geht schlagartig auf 14 m und hinter der Barre sind es wieder 50 m, klar dass im Pass das Wasser kocht und wir mit voller Konzentration einfahren.

Aber das  ging alles gut und nun nur noch ein paar Meilen innerhalb des Riffs hoch, wir wollen ja die Lunablu finden. Sie haengen an einer Mooring der Charterbasis Sunsail und wir folgen einfach dem Beispiel. Wenn Charterer kommen , muessen wir den Platz hergeben, wir riskieren das einfach, melden uns aber vorsichtshalber doch beim Hafenmeister an.Auch hier blaest der Wind ordentlich,aber wir sind diese Fallboeen los und waren irgendwie ziemlich ko gestern und haben schlappe 10 Stunden geschlafen :-) Morgen segeln wir innerhalb des Riffs die paar Meilen nach Tahaa, dort soll ein wunderschoener Korallengarten sein, den wir unbedingt sehen wollen.

Windige Zeiten…

20. Juli 2013

…und so sind wir nicht auf Raiatea,sondern sind zurueck nach Huahine vor Fare gesegelt. Wir abgesprochen sind wir gemeinsam mit der Lunablu gestartet und die 7 Meilen bis zur Passausfahrt motort. Waehrend wir da so am Riff entlang fuhren,sah man schon recht gut,dass die Brandung ordentlich hoch ist und auch der Himmel hatte abenteuerlichste Wolkenbilder.

Wir also raus aus dem Pass und in guter Entfernung ab in den Wind mit der Felice und Segel setzen. Die Wellen hatten ein betraechtliche Hoehe,geschaetzte 4 Meter und dieses bloede Grosssegel verhakte sich durch den boeigen Wind immer wieder in den Seilen des Lazyjacks. Ein Gezappel und Gehampel bei den Wellen und endlich ist es oben und wir konnten auf Kurs gehen. Nun noch das Vorsegel dazu, damit wir uns nicht in den Wellen feststampfen und der Blick auf die Windanzeige zeigte stetig zunehmenden Wind,jetzt schon 25 Knoten und unsere Felice faengt das Rasen an.Dazu die Wellen,die jetzt schon klatschen und an Bord wollen und im Schiff fliegen die ersten Flaschen und Kaffeekannen um. So war aber gar nicht die Vorhersage,die luegen doch glatt auch hier :-( . Nun reisst auch noch eine Leine des Lazyjacks und der Stoffhaufen liegt auf dem Dach und wird vom Wind hin und her gebeutelt…das war der Moment wo ich auf die Bremse getreten bin und da wir nicht unbedingt dorthin MUESSEN sondern nur wollen,was soll dann das Ganze ? 5 Stunden einen daemlichen Kurs gegen Wind und Welle segeln ? Nein Danke, wir machen eine Kehrtwende und sind nach einer Stunde wieder am Ankerplatz Fare und haben Ruhe ! Hinter uns kommt zur gleichen Zeit die Gibsy4 rein und die Spruce aus Jersey.die aber fahren gleich weiter nach Avae. Ein grosser Wehmutstropfen an der ganzen Aktion ist der, die Lunablu ist nun drueben auf Tahaa und wir hier,so sollte der Abschied eigentlich nicht ablaufen ! Fuer diese Bedingungen ist die Lunablu ganz klar im Vorteil mit ihren 20 t,die den Wind brauchen und das Schiff laeuft dann prima. Wir beobachten nun den Wetterbericht, um doch noch zeitnah rueber zu segeln,doch wenn man passageweather.com aufruft,sieht man eine stabile Starkwindzone fuer die naechsten Tage genau in dieser Region. 30 bis 35 Knoten steht dort , nicht so ganz das gewuenschte Suedseesegelfeeling ! Auch fuer die Yachten, die nun eigentlich Richtung Australien und Neuseeland aufbrechen muessten,bedeutet das einen Zwangsstopp,es sei denn, man liebt diese Bedingungen…soll es ja auch geben,solche Segler ! Nun denn, warten wir es ab und trinken Tee, wuerde auch passen, denn es wird immer kuehler hier…Winterzeit :-)

Panorama

18. Juli 2013

Sportliche Zeit auf Huahine

17.Juli 2013

Wir sind die 7 Meilen innerhalb des Riffs zum Ankerplatz Avea gefahren und sehen das Riff in den schillernsten Farben,so etwas haben wir noch nie gesehen.Die Bucht ist richtig gross,ausreichend tief und absolut geschuetzt vor Wellen.Dennoch ankern wir vorsichtshalber nicht auf tuerkis,sondern direkt hinter der Kante auf 11 Metern.Das Wasser ist derart klar,dass man sich verschaetzt mit der Tiefe,fuer uns als Kat waere es aber auf jeden Fall tief genug,na macht nichts,wir kommen ja wieder und dann ankern wir dort.Kurz nach unserer Ankunft kamen Australieer an Bord und luden uns zum Pottlookabend am Strand ein.Eigentlich war ein ruhiger Abend geplant,dann wird der Speiseplan eben umgeworfen und wir bereiten schnell unseren Anteil fuer diesen Abend.Wir machen einen gemischten Salat und die beiden fetten Haehnchenbruestchen sollten eigentlich mit Schinken umwickelt werden und in einer Gorgonzolasausse serviert werden. Nun werden daraus aber Chicken Nuggets fuer die Allgemeinheit und wir freuen uns auf einen netten Abend.2 Paare kommen aus Neuseeland und ein Paar aus Australien und einige Amerikaner.Das Bufett ist wie immer an solchen Abenden abwechslungsreich und echt lecker!Schon kommen Plaene fuer den naechsten Tag,halb neun Treffpunkt am Strand,bequeme Kleidung mitbringen und es soll eine Yogastunde geben.Na denn,Liliane und ich sagen zu und wir dehnen und quaelen am fruehen Morgen gemeinsam mit noch 6 andeeren Seglern unsere Glieder,ueber eine Stunde lang und zum Schluss als Entspannungsuebung sollen wir einen Kopfstand machen??Das geht doch tatsaechlich noch und tut auch gar nicht weh ( grins ).Die Uebungen muss ich mir merken und in Zukunft auf dem Trampolin machen,den Kopfstand hab ich schon mal vorne probiert,der geht dort!Und damit wir nicht rosten,haben wir uns fuer heute zum Radeln verabredet,denn wir haben ja Huahine Iti noch nicht umkurvt.10 Uhr Treffpunkt am Strand und auf gehts,erst freundlich immer an der Kueste entlang und dann kommt auch schon der erste Berg,puenktlich zur Mittagshitze.Belohnt werden wir aber mit einem atemberaubenden Ausblick ueber das Riff.Wo es hoch geht,gehts auch wieder runter und wir geniessen den Fahrtwind,der uns ein wenig Abkuehlung bringt.Nach guten 2 Stunden kommt netterweise ein niedliches Restaurant und wir machen Pause,trinken Saft und bestellen eine grosse Portion Pommes fuer uns alle.Gut gestaerkt geht es weiter,bergauf,bergab,jede Bucht muss umrundet werden und nach weiteren 2 Stunden langt es langsam,aber wir sind noch lange nicht am Ziel und strampeln und keuchen und schwitzen.Kurz vor 16 Uhr erreichen wir den Ankerplatz und schleppen uns und die Raeder an Bord,denn morgen frueh geht es ja schon weiter nach Raiatea,also muessen die Raeder wieder gut verstaut werden.Es gibt naemlich die naechsten Tage zu viel Wind und wir saessen dann hier fest.Uns ja eigentlich egal,aber wir wollen ja die Lunablu noch ein wenig begleiten bis zum Abschied.Der Ausflug war aber wunderschoen,trotz der Anstrengung,was war auffaellig?Jeder Insulaner gruesst aeusserst freundlich,einer hielt mit seinem Roller sogar an,als wir den Berg hoch schoben ( schwitzend ),ob wir von seiner Wasserflasche trinken wollen?Total nett,oder?Wahrscheinlich sahen wir so bemitleidenswert aus!Das Andere ,hier werden die Toten im eigenen Garten begraben und wenn man dann aus dem Kuechenfenster schaut,guckt man direkt auf das Grab,das mutet etwas seltsam an.Und nun ist Feierabend,das Essen steht auf dem Tisch und dann bis Raiatea !Internet haben wir leider nicht wirklich!

Links unser Ankerplatz auf Avae …

Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie :-)

Sonntags in Huahine

15.Juli 2013

Es blaest noch immer kraeftig und dazu diese kraeftigen Fallboeen,die manche Schiffe wild kreisen lassen und morgens um halb 5 meinen uns knutschen zu muessen :-( .Doch der Katamaran lag doch in genuegendem Abstand hinter uns und nun liegt er kuschelnd und ruepelnd an unserer Backbordseite ? Raus aus der Koje und nackelig ans Steuer,bibber,ist das kalt ! Er zieht wieder nach hinten ,der Besitzer bringt Fender aus,wir auch und nun nimmt er Kurs auf unseren Nachbarn,der bringt auch eiligst die Fender aus und wir 3 Crews stehen eigentlich sprachlos in der Dunkelheit im Cockpit und keiner versteht das ! Wir beobachten weiter die Szenerie und warten auf Helligkeit und unsere Koje bleibt verwaist,schade aber auch ! Spaeter tauchen alle Maenner zu dem Geisterkat und wollen Klarheit…der haengt an einer gebastelten Mooring mit einer Leine ( haette er mal kennzeichnen sollen ) und die hat sich um einen Korallenkopf gewickelt. Bei einer Boee spannt sich also diese Leine bis fast zum Zerreissen und wenn die Boe nachlaesst,schiesst er nach vorne,Gummibandeffekt ! Sachen gibts,wir ankern um und entfernen uns vorsichtshalber,irgendwie ist unser Schiffchen in der letzten Zeit anziehend fuer andere Schiffe ;-)  Es ist stark bewoelkt, es regnet immer noch ab und an und so machen wir einen faulen Lesetag und raffen uns dann aber doch noch am Nachmittag gemeinsam mit der Lunablu auf,um einen Strandspaziergang zu machen.

Blick auf das Ankerfeld vor Fare vom Strand aus

Wir entdecken dieses Haeuschen direkt am Strand , so koennten wir uns unseren Altersruhesitz schon vorstellen,was meint ihr ? Viel Platz brauchen wir eh nicht mehr, ein kleiner Garten davor, die Felice schwimmt im Vorgarten…doch leider sind die Fluege von hier nach Hause fuer uns viel zu teuer,also lassen wir das. In Asien wird es sicher guenstiger ;-)

Diese huebsche Hotelanlage liegt versteckt am Strand, sicher ein klasse Urlaubsspot ! Heute werden wir eine Ankerbucht weiter ziehen innerhalb des Riffs nach Avae, etwa 7 Meilen weiter suedlich ! Wir erkunden nun alles hier im Schnelldurchgang und werden dann an die schoensten Plaetze zurueckkehren und die Zeit bis Oktober sicherlich gut hier verbringen.

Nachsatz ! Wir moechten  hier und heute einmal ganz herzlich  unseren eifrigsten Gaestebuchschreibern danken,Petra und Erich,Petra und Hans,Claudia und Hannes,Eva,Kerstin und Ingo und all den anderen,die hier jetzt nicht genannt wurden. Wir freuen uns immer sehr darueber und es sei versprochen, wenn die Regenzeit hier beginnt und wir uns verkriechen muessen,werden wir zu fleissigen Mailschreibern! Jetzt aber hat so manches Mal das Logbuch Vorrang, ihr wollt ja schliesslich alle wissen,wie es hier in der Suedsee so aussieht…oder ?

Radtour rund um Huahine

13.Juli 2013

 

Fotos zu diesem schoenen,aber auch anstrengendem Ausflugstag koennt ihr in der Bildergalerie finden. Unsere Radtour ging von Fare ueber Faie,dort dann mit einer 15 prozentigen Steigung bergan ,als Belohnung wieder bergab,um schon an der naechsten Ecke wieder maechtig in die Paedale treten zu muessen! Wir sind in 4 Stunden rund um Huahine Nui,folgend der gelben Linie geradelt und mussten feststellen,dass wir uns an solch koerperliche Anstrengungen erstmal wieder gewoehnen muessen…Der Ausflug hat sich aber gelohnt, man sieht vom Rad einfach mehr von der Inselwelt und kommt auch in Kontakt mit den Einheimischen ! Fazit : diese Tour hat Nachahmungscharakter !!

Heute ist Ruhetag,sollte es eigentlich sein…doch davon mehr im naechsten Bericht ;-)

Next Page »