Archiv März, 2013

Tag 8 auf See

30.Maerz 2013 12578 sm gesamt,Etmal heute auch wieder 154 sm.LT 16 Uhr 30 und die Restdistanz bis Fatu Hiva noch 1835 sm.In der gestrigen Funkrunde haben nur 3 Schiffe eingecheckt,die Lunablu,die Elfrun und wir und wir drei hatten gleiches Klagen ueber die Schuettelbedingungen.Gegen 21 Uhr waren wir es leid,Genua rein,Kursaenderung nach Nord,sodass wir die Wellen und den Wind genau von achtern hatten.Was das ausmacht,sofort ist relative Ruhe im Schiff.Das war zwar nicht gerade unser Kurs gen Marquesas,aber was solls,bei den Entfernungen kann man auch mal den Schongang einlegen!Wir haben uns jeder die erste Schlafrunde gegoennt und etwa 5 Stunden spaeter sind wir wieder auf Kurs gegangen.Mittlerweile hatte der Wind etwas abgenommen und automatisch beruhigen sich auch ein wenig die Wellen und so wurde es dann doch noch eine gute Nacht.Der letzte Squall war gegen 18 Uhr und man sieht die auf dem Radar kommen und kann sich vorbereiten.Morgen senden wir mal davon ein Foto mit,es geht ja leider nur ein kleines pro Tag,wenn ueberhaupt!Heute scheint endlich wieder die Sonne,es ist ein schoener Segeltag und schon ist wieder alles gut an Bord!

Frohe Ostern.JPG

Tag 7 auf See

29.Maerz 2013 Stand 10 Uhr morgens lt 12424 gesamt ( gestern stand aus Versehen eine 11 davor,sorry )unser etmal 154 sm.Mittlerweile ist es 19 Uhr und wir sind schon wieder 70 sm weiter.Heute ist ein Tag,so wie man den dritten Skitag oft empfindet,ein Tag an dem man nicht Skifahren sollte,weil eben alles doof ist.Mit meiner ersten Wache begannen die Squalls,urploetzlich schlaeft der Wind ein und dann blaest es los und es schuettet.Ruhe bewahren,Segelstellung aendern und abwarten.Danach so nach einer halben Stunde kehrt Entspannung ein.So ging und geht es bis jetzt in einer Tour weiter und die eben stattgefundene Funkrunde hoerte sich auch bei den anderen nicht froehlich an.Dementsprechend fehlt uns Schlaf,denn da wird der andere kurzerhand geweckt und muss sofort an sie Arbeit,egal ob nackelig oder nicht!Die Wellen und die Duenung sind eher das Problem,das passt hinten und vorne nicht zusammen und erfordert unsere volle Aufmerksamkeit!Trotzdem habe ich heute eine Franzoesische Apfeltarte gebacken und die Baeuche sind noch rund davon und so lassen wir das Abendessen einfach mal ausfallen.Wer hat da schon Lust zu kochen bei dem Gewackel!Mittlerweile haben wir die Uhren wieder eine Stunde zurueckgestellt und haben jetzt minus 7 Stunden UTC.Bis zu den Marquesas drehen wir noch zweimal am Raedchen und wenn wir dort ankommen noch eine halbe Stunde zusaetzlich rueckwaerts.Wir sind jetzt mitten auf dem Pazifik und ziemlich weit entfernt von allen Staionen,die unsere Mails und den Positionsbericht senden.Wenn also die Mails in naechster Zeit unbeantwortet bleiben oder kein puenktlicher Bericht oder die Position nicht wie gewohnt erscheint,macht euch keine Sorgen,dann liegt es an der schlechten Funkverbindung!Wir melden uns taeglich dreimal bei der Lunablu und abends beim Guenther auf dem Pazikik Island Netz.Jetzt wird es dunkel,die Segel sind stark gerefft und dann wollen wir mal die naechste Nacht starten.

Tag 6 auf See

28.Maerz 2013 11271 sm und heutiges Etmal 144 sm.Die letzten 24 Stunden waren recht schaukelig und laut.Die Wellenrichtung und die Duenung kommen aus verschiedenen Richtungen und lassen es etwas ungemuetlich werden an Bord.Der Wind hat auch etwas nachgelassen,aber die Wellenhoehe bleibt leider bestehen und so werden wir hin und her geschaukelt.Der Pazifik zeigt sich anders als der Atlantik,dort hatten wir bestaendigen Rueckenwind,wenn auch viel mehr Wind.Hier aber haben wir einen Halbwindkurs bis Raumschot und eben die Wellen seitlich.Was solls,wir haben ja genuegend Kojen,um die ruhigste jeweils auszusuchen.Aber um lange Berichte oder Emails heute zu schreiben,da streikt der Magen ein wenig.Also lassen wir das,es geht uns aber gut,alles ok an Bord und heute Abend gibt es das letzte Fleisch,Kassler mit Bratkartoffeln und gebratenen Kochbananen.Euch zu Hause und unterwegs wuenschen wir ein ganz schoenes und ein hoffentlich warmes Osterfest,leckeren Lammbraten oder dergl und froehliche Eiersuche…mal sehen,ob der Osterhase hier auch was versteckt hat…

Leichtwindsegel.JPG

Tag 5 auf See und Tiergeschichten

27.Maerz 2013 12027sm Unser heutiges Etmal 153 sm,wir steigern uns und kommen unserem Ziel zuegig naeher.Ein ganz mormaler Bordtag liegt hinter uns,ohne besondere Ereignisse.Der Wind blies bestaendig und manchmal zeigte die Logge bis zu 10 Knoten Fahrt an.In der Nacht war es mondhell,angenehmer Wind,kaum Regen und wir haben beide unseren Schlaf bekommen.Um draussen das Abendessen einzunehmen,war es viel zu windig,da fliegen einem ja die Kartoffeln vom Teller!Also haben wir uns in den Salon mal zur Abwechslung AUF unseren Tisch gesetzt,auch gemuetlich!Bei der Funkrunde gab es lustige Tiergeschichten,ein Segler,der noch vor den Galapagosinseln in der Flaute duempelte,beschloss,unterwegs den Propeller von Muscheln zu befreien.Bewaffnet mit Spatel ab in den Pazifik und wer schubbert sich denn da?Eine grosse Schildkroete,die sich am Rumpf schabt,um eben auch diese laestigen Barnekels loszuwerden.Warum nicht helfen,fragt der Segler und naehert sich langsam der Kroete und tatsaechlcih laesst sie sich von ihm den Panzer von den Muscheln befreien.Frisch geputzt,ein Laecheln auf Kroetis Gesicht und gluecklich schwimmt sie von dannen.Bei der Lunablu liess sich ein Rotfusstoelpel auf dem Bugkorb nieder und am linken Fuss eine einen Meter lange,halb Zentimeter dicke Leine mit Schlinge daran.Kein Wunder dass die ko war und sich nun kutschieren laesst.Nach Ruecksprache und Idee von uns,ist Paul langsam ueber das Deck nach vorne gerobbt und hat die Schnur bis auf ein Ministueck abschneiden koennen,ohne zu Murren ihrerseits!So blieb sie 2 Tage bei ihnen,zwischendurch immer mal raus und weg zum Fischen,um sich dann wieder ausgiebig zu putzen und zu erholen.Mittlerweile hat sie den Rueckflug angetreten und wer weis,wir sind ja Meilen hinter der Lunablu,vielleicht macht sie bei uns auch Rast!Ansonsten alles gut an Bord,das letzte Filet Thuna ist auch verzehrt und weiter gehts!

essen wir halt AUF dem Tisch.JPG

Tag 4 auf See

26.Maerz 2013 11874 sm gesamt und unser heutiges Etmal 134 sm.Der Wind ist da und hat deutlich zugelegt und wir fahren im Schnitt 7 Knoten ueber Grund,wow!Die Wellen sind entsprechend hoeher geworden,aber unser Kat schwimmt wie ein Korken oben auf und segelt prima!In der Nacht haben wir ein erstes Reff ins Grosssegel gemacht und nun segeln wir seitdem entspannter.Klar, die Klatschwellen,die unter das Brueckendeck knallen,lassen das Schiff vibrieren,als wenn einer mit einem riesigen Gummivorschlaghammer unter das Schiff schlaegt.Gerade eingeschlummert und schon wieder wach.Ich sitze hier am Kartentisch,schreibe und habe den Blick auf die seitwaerts ankommenden Wellen.Knuffi hat sich in die Backbordkoje vorne gelegt,das Fenster einen guten Spalt geoeffnet und mein Blick geht gerade nach draussen,als eine Welle so gegen die Backbordwand klatscht,hochspritzt und einen Schwall in Knuffis Koje schuettet.Da steht er nun,ein begossener Pudel ( ich verkneife mir das Lachen,ein Grinsen kann ich nicht verhindern),gerade eingeschlafen,ach du Armer Schatz,dann geh doch in meine Koje,boh bin ich gutmuetig !Aber er hat mich die Nacht mehr schlafen lassen und hatte ein wachsames Auge auf die wechselnden Wind und Regenverhaeltnisse.Die Lunablu erfreut sich auch des guten Windes und eilt uns schon 27 Meilen voraus,wir funken ja taeglich 3 mal miteinander und hoeren,auch dort alles gut an Bord,bis auf die Schaukelei und Paul vermeldet Uebelkeit,wenn er zu lange unten an der Funke sitzt.Ansonsten alles gut an Bord und wir essen immer noch fleissig an dem Thuna.Die naechsten Tage wird es dann keinen Fisch geben,denn wenn wir die Angel vielleicht morgen wieder auswerfen,haengt eh nur wieder ein Thuna dran,sorry lieber Ulli in Neuseeland.Dort ist Fisch wohl elendig teuer und Ulli sabbert ein wenig,wenn er unseren Blog liest.

vorbei mit dem ruhigen Pazifik.JPG

Tag 3 auf See

25.Maerz 2013 11740sm Unser heutiges Etmal 108 sm,wie gestern gleich!Wir brauchen nun den Motor gar nicht mehr und machen gute Fahrt mit etwa 6 Knoten.Nun errechnet der Plotter NUR noch 19 Tage…Die Nacht war unruhig,gegen 1 Uhr wurde es dunkel,trotz Vollmond und ploetzlich frischte der Wind bis 18 Knoten auf und unser Schiffchen fing an zu rennen.Doch so von Null auf Hundert,da stimmt was nicht,Knuffi wecken und den Himmel betrachten.Da stecken wir in einer fetten schwarzen Wolke und es faengt an zu regnen.Nach 2 Stunden beruhigt sich das Wetter wieder und ich darf in die Koje,herrlich!2 Stunden spaeter werde ich abrupt geweckt,ein Frachter kommt genau auf uns zu und ich rufe ihn ueber VHF an.Nach einigen Anlaeufen haben wir ihn wohl geweckt,geben unsere Position an,fragen ob er uns sieht und bitte,lieber Frachter,aendere deinen Kurs!Er kontrolliert,fragt noch einmal nach und aendert so den Kurs,dass er parallel faehrt.Kurz darauf aendert er zurueck und haelt wieder auf uns zu,was soll das denn,bitte?Also rufen wir ihn wieder an und wiederholen die Position etc.Nun endlich entscheidet er sich und will vor uns durchfahren und nimmt ein paar Grad von seinem Kurs zurueck.Trotzdem,keiner geht schlafen und wir beobachten weiter und endlich erkennen wir deutlich,dass er knapp vor uns durchgeht.Da sehen wir 3 Tage keinen Frachter und dann muss er uns bis auf Sichtweite rankommen!Er ruft uns erneut an und will wissen,wohin wir wollen.Wahrscheinlich spekulieren die da oben auf der Bruecke,was das fuer Irre sind,die hier alleine auf dem Pazifik rumkurven.Wir berichten ihm unser Ziel Suedsee und er will nach Hiroschima,wuenschen uns gute Weiterfahrt,wir machen ein Foto fuers Album und das wars.Zwischenzeitlich haben wir gefruehstueckt,den neuen Wetterbericht geladen und sehen,dass wir fuer die naechsten 3 Tage Regen,Wind und Gewitter bekommen.Vor uns ist es schon ganz schoen schwarz,igitt,aber wir brauchen ja den Wind,Hauptsache er bleibt gemaessigt.Die Wellen haben mittlerweile schon eine stattliche Hoehe und wenn wir jetzt noch mit unserer Bavaria unterwegs waeren,wuerde ich sagen,wir eroeffnen wieder die Muckibude mit neuen Fitnessuebungen!Ansonsten alles gut an Bord,bis morgen denn!

Der Pazifik ist doch wohl gross genug!.JPG

Tag 2 auf See

24.Maerz 2013 11632 sm und unser heutiges Etmal 108 sm.Nicht so gut leider,aber gestern war ja auch sooo wenig Wind,dafuer sind die Motoren seit gestern Abend um 11 Uhr aus und wir segeln.Wir haben bald den 4.Breitengrad erreicht und damit liegt die Flautenzone wohl hoffentlich hinter uns.Wir segeln mit dem Grosssegel und haben das Leichtwindsegel gesetzt,so zieht uns das mit etwa 5 Knoten voran.Leider noch immer nicht auf dem Sollkurs und so sind es jetzt schon 30 sm, die hintenan gehaengt werden muessen.Der Mond geht am fruehen Abend schon auf und wenn es dunkel wird,dann steht er fast in voller Pracht ueber uns und leuchtet das Meer aus.So ist wirklich wunderschoen,wenn man es timen kann,sollte man doch immer mit zunehmendem Mond fahren.Um halb sechs in der Fruehe wird es langsam hell und so ist die Dunkelphase zur Zeit etwa 10,5 Stunden,hoert sich freundlich an.In der Nacht sahen wir einige Lichter und wie sich rausstellte,waren das Fischerboote.Eines davon nahm Kurs auf uns und war dann 5 m hinter unserem Heck und spaehte neugierig.Erstmal kriegt man einen Schreck,was das soll,aber wahrscheinlich ist denen langweilig und ein Schiff hier draussen kann man sich ja mal naeher betrachten.Vorsichtshalber haben wir mit der Lunablu gefunkt und Bericht erstattet,sollten die bei denen auch noch auftauchen und fuer den Schreck in der Nachtstunde sorgen wollen.Mittlerweile ist die Lunablu ausser Sichtweite und wie heute Morgen gehoert,koennen sie schon auf Kurs gehen,da sie Spibaeume haben und ihre Segel damit festsetzen koennen.Unseren Spibaum,unser Hochzeitsgeschenk damals,ist ja auch weg, schade aber auch!Gerade eben sehen wir ein grosses Fischerboot vor uns herfahren und im Schlepptau 9 kleine Boote,das ist die Loesung,die Mannschaft schlaeft wahrscheinlich jetzt und nachts klettern sie wieder in ihre Boote und fischen.Das ist das Mutterschiff und so erklaert sich,warum die kleinen so weit draussen,fern der Kueste ( 1000 Meilen von Ecuador mindestens )in der Nacht rumgeistern.Ebenfalls zeitgleich ueberlegen wir,was wir heute Abend essen und da macht es ratsch und die Angel kruemmt sich gewaltig,die uebliche Zeremonie,Schnaps her,Eimer raus,Messer wetzen und Fotoapparat raus.Waehrend das Kerlchen noch maechtig kaempft und sich irgendwie bloede verbissen hat,blutet er schon maechtig,hoffentlich schnuppert das kein Hai,bevor wir ihn an Bord gehievt haben.Ein stattlicher Rotthuna ( was auch sonst ),63 cm lang und mit einem dicken Baeuchlein von 42 cm Umfang.Mittlerweile ist er filetiert und bringt reines Filet von 2 Kilo.Da brauchen wir die naechsten Tage nicht mehr zu angeln.Fuer die nachfolgenden Segler,die auch im Pazifik unterwegs sind,schaltet doch um 0 Uhr UTC die Frequenz 14135 USB ein,dort ist das Pacific Island Netz mit Guenther von Costa Rica,dort wird jeden Abend geschnackt,die Positionen durchgegeben und wir bekommen von ihm den aktuellen Wetterbericht.Wir freuen und immer auf dieses halbe Stuendchen und danach erst kehrt die Ruhe ein,es wird noch die Kueche gemacht und der Erste darf schlafen gehen.Ansonsten alles gut an Bord !

ist der dick ....JPG

Tag 1 auf See zu den Marquesas

23.Maerz 2013 Start war gestern Morgen gemeinsam mit der Lunablu um kurz vor 10 Uhr.Meilenstand gestern 11405 sm,heute 11524 sm,also war unser heutiges Etmal 119 sm.Noch immer befinden wir uns in der Kalmenzone und mussten die ersten Stunden motoren,um von den Inseln frei zu kommen,konnten zwischendurch auch ganz nett segeln,dann wieder motoren und nun segeln wir seit 4 Uhr in der Fruehe wieder.Wir segeln gen Sued und noch nicht genau auf Kurs Fatu Hiva,da etwa ab dem 4-5.Breitengrad der Wind bestaendig und kraeftiger sein soll.So haben wir in den ersten 24 Stunden schon 14 Meilen eingebuesst,die wir hinten wieder anhaengen muessen.Doch wir hoffen durch den geliehenen Gennacker kommen wir dann flott und zuegig voran und holen das schnell wieder auf.Ansonsten alles ok an Bord und gestern Abend war das Meer spiegelglatt und sah aus wie eine Oelmasse,der Sonnenuntergang,der sich dann im Meer spiegelte,war einer der Schoensten bisher.Fuer interessierte Segler hier noch die Kosten Galapagos Isabela.200 Dollar Nationalpark,20 Dollar Imigration,Spruehen eines Insektenmittels 30 Dollar,Hafengebuehr,Capitanerie und Zarpe 103 Dollar.Der Agent forderte 150 Dollar und 30 Dollar Taxi,die er sich einsteckte.Wir mussten an den Steg fahren,zur Capitaneria laufen und 3 Std. auf die Einklarierung warten.Den Nationalparkschein bekamen wir erst nach einer Woche,und die Ausklarierung haben wir auch selber vorgenommen.Der Agent,heist JC ,hat nichts fuer uns getan,ausser Geld kassieren,war unfreundlich und arrogant.Hat uns Diesel fuer 4 Dollar die Galone verkaufen wollen,kostet auf der Tankstelle 1 Dollar.Mit einem Taxifahrer bekamen wir den Diesel fuer 2 Dollar.Hat uns einen Vulkanausflug fuer 35 Dollar pro Person angeboten und die Einkaufsfahrt zur Farm fuer Obst sollte 23 Dollar pro Person kosten.Mit einem Taxi haben wir fuer beide Ausfluege 50 Dollar fuer 4 Personen bezahlt.Fazit:Nicht nach Isabella fahren,lieber nach Cristobal.Laut Auskunft anderer Segler ist die Tierwelt gleich schoen,aber die Rahmenbedingungen besser.So ein Agent kann den Spass ganz schoen verderben,ist voellig unnoetig,so einen haben wir noch nicht erlebt.Wer die Tierwelt und die Landschaft erleben moechte,kann auch einen NotStopp auf Galapagos einlegen,ansonsten weitersegeln.

Sonnenuntergang bei Flaute.JPG

Hier gehts lang…

21.Maerz 2013

Da steuerbord geht es raus auf den Pazifik von unserem geschuetztem Ankerplatz in die Weiten des Pazifik,Kurs 260 Grad und immer weiter …heute Abend haben wir uns noch einmal gestaerkt mit Wiener Schnitzeln,hm,die Baeuche sind rund,ein letztes Glas Rotwein fuer den naechsten Monat,eine letzte Nacht,die wir durchschlafen koennen und morgen frueh um 10 Uhr gehen die Anker auf.Alles ok an Bord!Es kann los gehen!

Ausflugstag zum Vulkan Chico und tschuess Galapagos

20.Maerz 2013

Die hier angebotenen Ausfluege sind uns zu teuer und so haben die Maenner einen Taxifahrer gefunden, der uns fuer 40 Dollar zum Vulkan Chico faehrt und auch ihn mit uns besteigt und anschliessend noch zur Bauernfarm bringt,wo wir uns mit reichlich Obst fuer die Weiterreise eindecken koennen.Toll wie wir durch das Gelaende gehen koennen und uns alles aussuchen koennen und zum Teil auch selbst pfluecken duerfen.

Wir suchen uns eine Ananas zum Sofortverzehr aus und drei gruene,die dann im verlauf der Reise reifen.Ebenso verfahren wir mit Honigmelonen,Tomaten,Paprikaschoten ,Kochbananen und kleinen Fruechten.Ein dicker Strauss frisches,intensiv duftendes Basilikum wechselt den Besitzer und ist schon zu einem Walnusspesto verarbeitet worden.Das soll uns einige leckere Nudelgerichte verfeinern,denn gekuehlt haelt es 2 Wochen.Am Abend haben wir uns im Dorf absetzen lassen und sind in eine Pizzeria gegangen,die sonst immer schon so voll war,dass wir keinen Platz bekommen haben.Scheint ja wohl gut hier zu sein und wir bestellen 2 Familienpizzas,der Tag war ja schliesslich anstrengend und wir haben Hunger ;-).Doch was dann nach einer halben Stunde Wartezeit auf den Tisch gestellt wird,verschlaegt uns kurzfristig die Worte…

Solch eine Riesenpizza haben wir ja noch nie gesehen und wir machen uns tapfer an die Arbeit,wir laden noch einen jungen Mann mit zu uns an den Tisch ein,er koenne ruhig schon mal mitessen,bevor seine eigene kaeme…fast schaffen wir das alles,kleine Reste und Raender bleiben uebrig,puh,sind wir satt! Mittlerweile ist es schon nach 9 Uhr pm und die Taxis sind alle weg und wir haben sooo schwere Taschen voller Obst.Doch eine Loesung findet sich ja meistens und ein Pickup haelt an und nimmt uns alle auf der Ladeflaeche mit zum Dingidock,Glueck gehabt.

Der Weg zum Vulkan hat sich sehr gelohnt,ein Riesenkrater und man sah, dass noch ab und an Rauchwoelkchen aufsteigen.Dies ist nur der kleine Vulkan,der grosse Vulkan Sierra Negra hat einen Kraterdurchmesser von 12 km und ist dadurch der zweitgroesste der Erde.Doch viel anders aussehen wird es dort wohl auch nicht und so sind wir mit dem Kleinen hier voll und ganz zufrieden und ausserdem mussten wir bei der Hitze nicht 8 km hin und 8km zurueck laufen :-). Damit ist dann unser Galapagosaufenthalt fast beendet,wir muessen morgen noch einmal zur Capitaneria ( zu diesem Thema gibt es noch einen abschliessenden Bericht wenn wir auf See sind ! ),fuer das Zarpe wieder Geld bezahlen,wahrscheinlich wieder warten und den Tag vergeuden ( wofuer war noch gleich ein Agent da ? ).Die letzten Dollars in Gemuese und vielleicht tiefgefrorenes Chicken umsetzen und dann werden wir am Freitag,dem 22.3. den Anker lichten und Kurs auf die Marquesas nehmen.Wir sind dann wie gewohnt wieder nur ueber Funk zu erreichen und hoffen,ihr begleitet uns wieder auf unser Ueberfahrt,verwoehnt uns mit Emails und wir euch dafuer mit taeglichen Seeberichten :-)

Wir haben von der Lunablu einen Gennacker geliehen bekommen fuer die Ueberfahrt,vielen Dank !! Wenn es wieder so wenig Wind hat,dann koennen wir den hochziehen und machen trotzdem Fahrt,wir wollen ja schliesslcih nicht ewig unterwegs sein…frische Baguettes und Camembert rufen :-)

Next Page »