Archiv Januar, 2013

So faengt der Toern doch prima an

30.Januar 2013 Wir liegen vor Isla Gonzales,es windet und wir warten die Wetterstoerung ab und warten hier bis Samstag Morgen und starten dann nach Ecuador.Nach einigen Seemeilen begruesste uns eine grosse Delfinschule und begleitete uns bald eine halbe Stunde.Ist das schoen,das kann man kaum beschreiben,selbst wenn man das schon so oft gesehen hat,irgendwie ein ganz bsonderes Feeling!Es gab eben den zweiten Teil von Gulaschsuppe und die waermt schoen,ja,lacht nur,es ist durch diese Stoerung kalt geworden!Das Wasser hat nur noch 24 Grad und Liliane meinte,es fuehlt sich an wie ein Gebirgsbach.Wir ziehen in Erwaegung,die Wollsocken anzuziehen..ansonsten alles gut an Bord und wir wechseln morgen nach Isla Jose und verkruemeln uns in den Windschatten.Die naechste Nacht soll es bis 28 Knoten haben und da suchen wir mal lieber Schutz.

Anker auf und Tschuess Panama City

29.Januar 2013 10140 sm

Wir sind startklar,noch nen Kaffee dann geht es los! Wer uns in den naechsten 14 Tagen erreichen moechte, schreibe bitte an unsere, euch bekannte Funkadresse.Wir freuen uns immer ueber Mails, die den Bordalltag abwechslungsreicher gestalten ! Wir melden uns wie gewohnt und setzen Positionsmeldung!Wir freuen uns nun echt auf neue Abenteuer und sind froh dass die Einkaustouren endlich beendet sind. Hier wird es allmaehlich auch leerer auf dem Ankerfeld, das erste Schiff, die Belena, hat Galapagos schon erreicht und wie wir auf der abendlichen Funkrunde gehoert haben,gefaellt es ihnen sehr gut dort ! Aber….gestern Morgen schliessen sie die Tuere auf und wer liegt frech IM Cockpit ?? Ein Seeloewe :-).Da muessen wir uns dann spaeter noch was einfallen lassen,wie wir die Stufen unseres Kat verbarrikadieren…

Toernplanung…

27.Januar 2013….fuer alle die, die vielleicht gar nicht so richtig wissen, wo wir uns in Zukunft so rumtreiben werden !

 

Hier mal unsere weitere Toernplanung, die fuer die naechsten Monate fuer uns Bedeutung hat. Teil 1 der Reise, fuehrt uns ueber die Westseite der Perlas Inseln nach Ecuador.Dort wollen wir Puerto Amistad anlaufen ( etwa nach 5 Tagen und Naechten ) und unser Schiff dort fuer die naechsten 3 oder 4 Wochen alleine lassen. Von dort  geht es durch Ecuador gen Sueden nach Peru, nach Lima und zum Schluss der Reise noch an den Titikakasee und vielleicht noch ein kleines Stueck nach Bolivien rein. Dann muessten wir ungefaehr 3000 Buskilometer und viele Wanderkilometer hinter uns haben und die Speicherkarten der Fotoapparate sind dann wohl auch prall gefuellt ! Zurueck wollen wir dann einfach mit einem kleinen Flieger zurueck zu unseren Schiffen fliegen. Teil 2 geht im Maerz zu den Galapagosinseln und Ende Maerz etwa wollen wir den bisher laengsten Toern starten,ueber den Pazifik zu den Marquesas Inseln. Das sind dann je nach Kurs und ob wir Schlangenlinien segeln muessen, etwa 3000 Meilen und knappe 4 Wochen ( vielleicht laenger,vielleicht kuerzer ???)  werden wir dann nichts anderes als Wasser um uns herum haben. Teil 4 der Reise ,Franzoesisch Polynesien,sollten wir dann spaetestens Ende Mai passieren, denn dann kommt unser Flitterpaeaerchen Petra und Hans zu uns und hat Honeymoon in der Suedsee gebucht :-) ! Wir freuen uns auf euch !!

Wusstet ihr, dass wir kurz vor Puerto Amistad den Aequator ueberqueren werden und eigentlich waere dann eine Taufe faellig,weg mit dem Schmutz und Staub der Nordhalbkugel, rasiert und gereinigt und geschrubbt soll Mann ;-) dann sein und die Suedhalbkugel besegeln duerfen ! Na, noch Ideen was man mit nem Kapitano dann so anstellt ?? :-)

Morgens um 6 Uhr

26.Januar 2013

Solche Fotos koennen nur entstehen,wenn Frau nicht schlafen kann und draussen mit langer Hose und Fleecepulli sitzt :-)….nur noch 23 Grad im Schiff,da MUSS man doch frieren !! Wird Zeit, dass wir die Steppdecken wieder einziehen ;-)

Nach unserer Einkaufstour waren unsere Einkaeufe fast alle nass und mussten noch einen Tag zum Trocknen draussen bleiben.Es wurde immer schwelliger und der Wind frischte zunehmend auf und so haben wir den Ankerplatz gewechselt und sind auf die andere Seite, La Playita gewechselt.Immer mehr Boote verschwanden und hier sind sie also alle hin.Ein feudales Dingidock und bewacht und natuerlich muessen wir zahlen ( grrr ).Pro Tag 5 Dollar,nur um anlanden zu duerfen.Aber wir wollen ja noch weiter bunkern und teilen uns den Spass mit der Lunablu..geteiltes Leid…Wir tragen nun huebsche Lila Baendchen am Handgelenk,sieht aus als haetten wir AI gebucht,damit man uns auch schon von weitem als zahlende Gaeste erkennt,denn hier wird kontrolliert ! Aber auch dieser Ankerplatz laesst uns nicht zur Ruhe kommen ! Wir haben zwar nun unsere Einkaeufe alle erledigt und auch trocken an Bord bekommen,aber ununterbrochen fahren die Lotsenboote durch das Ankerfeld und lassen uns huepfen und springen und leider geht das auch die Nacht durch :-(.Hier fahren die dicken Frachter in den Kanal ein,die riesigen Cruisingschiffe kommen raus und das alles dicht vor unserer Nase..ist zwar spannend, aber was die alle eine Verdraengung haben, kann man sich vielleicht vorstellen.

Eine Stunde spaeter geht auch schon die Sonne auf und der Mond hat sich gerade eben erst verabschiedet. Wir wollen ja am Dienstag starten, dann haben wir den Mond noch ein wenig bei uns und die Naechte sind nicht ganz so rabenschwarz! Aber nach dieser Nacht, wo wir wieder in den Kojen rumgekullert sind,reicht es uns  und wir verlegen uns nachher fuer die paar Tage wieder ins alte Ankerfeld. Der Wind hat ja auch nachgelassen und wir brauchen schliesslich noch ein wenig Schlaf,bevor wieder die Wachwechsel anstehen.Gestern haben wir uns das internationale Zarpe besorgt,das ist eine Fahrerlaubnis fuer diese Gewaesser und gueltig bis Ecuador.Dazu geht man hier in die Flamenco Marina in das Hotel,dort wo der Duty-Free-Shop ist,erster Stock und dort ist das Office mit sehr freundlichem Personal! Es kostet knapp 13 Dollar….wenn man vorher alles richtig gemacht hat…weiter geht es dann , ebenfalls in der Flamenco Marina, bis ans Ende der Bay und dort ist die Immigration, wo man sich nun den Ausreisestempel holt.Vorher Kopien in dreifacher Ausfertigung von allen Papieren machen ! Die unfreundliche ( vollschlanke!!) Dame hinter ihrem Schreibtisch spricht kein Wort Englisch,ist ja auch egal, sie soll ja nur stempeln und da murmelt sie was von 5 Dollar,hm,na gut.Dann schreibt sie ploetzlich auf einen Schmierzettel 25 Dollar, die sie von uns haben will ! Nun spinnt sie aber,kommt ja gar nicht in Frage, wir ,Liliane und ich, schnappen unsere Paesse und verlassen das Office.Da will sie sich wohl auf unsere Gringokosten was nettes zum Futtern kaufen,jetzt aergern wir uns aber echt ! Also aufpassen hier bei der Dame und NICHT zahlen ! Uebrigens, hier und in Kolumbien ist uns aufgefallen,dass niemand eine Brille traegt,woran das wohl liegt??? Man kann sich eben auch hier in Panama mal aben an den Augen operieren lassen und schon sind alle Optiker arbeitslos! Auch hier vom Ankerfeld hat sich einer in Panama operieren lassen und ist ebenso happy! Ich sage das fast taeglich,wie froh ich bin, das in Kolumbien gemacht zu haben !! Fazit -da kann sich Deutschland wohl noch eine Scheibe von abschneiden !!

Erfolgreicher Wandertag !

24.Januar 2013

Nachdem Arturo tagelang rumtelefoniert hat,nach dem Verbleib unseres Paeckchens,blieb uns keine andere Wahl,als selbst auf die Suche zu gehen !

Wir sind also mit Taxi und Bus weit in die Stadt hinein gefahren  und haben im Bus zufaellig die Crew der Allegra getroffen, die wir noch von Santa Marta kennen und die nun auch kurz vor ihrer Kanalpassage sind.Reta spricht gut spanisch und so haben wir mit ihr und den umherstehenden Fahrgaesten gefachsimpelt, wo denn die angegebene Post sein koennte. Die eine nur noch 1 einhalb Stunden weiter fahren und die andere nur noch 3 Stationen, das hoert sich besser an und wir steigen mit einem Einheimischen aus und er zeigt uns den Weg. Versteckt und getarnt finden wir ein gammeliges Schaufenster und da steht ja echt Correo drauf, also Postoffice, das haetten wir nie alleine gefunden!!Tatsaechlich nimtt sich jemand unseres Anliegens an und faengt an zu forschen und schreibt uns die Nummer einer Postfiliale recht nah hier vor unserem Ankerplatz auf…Na prima, dann also den ganzen Weg zurueck, man wundert sich nur allen Ernstes, dass unser Adressat, der ja wohl offensichtlich hier lebt, nicht ueber Insiderwissen verfuegt.Kurzum, die Filiale haben wir dann auch gefunden und dort konnten wir ,fast unglaeubig ueber unser Glueck,unser Paeckchen in Empfang nehmen. Hier wird also nicht zugestellt, wie das bei uns in Deutschland ueblich ist, der Kunde muss das ausloesen und abholen. Normalerweise entfallen hier noch Zollgebuehren entsprechend der Rechnungsnummer, doch auf unserer Rechnung steht 1 Euro und die aeltere, aber freundliche Dame an der Postkasse kann damit nicht umgehen und ueberlegt….bitte auspacken, das Teil in die Handtasche, den Karton in den Muelleimer direkt daneben und adios ! Wir freuen uns und sind nach nur ;-) 5 Stunden schon wieder am Schiff und sofort baut Knuff das Teil in den Wassermacher ein..Probelauf…nach einiger Zeit Geschmacksprobe des Wassers und es schmeckt und er produziert wieder Wasser !! Endlich wieder etwas ausgiebiger und regelmaessiger duschen duerfen und…und…und…Vorbei die Zeit des Wasserschleppens,ja da kann man mal sehen,mit welchen Dingen man dem Segler eine grosse Freude machen kann :-) Hier bedanken wir uns bei Marianne und Hans von H20 Factory, dass sie uns das Teil hier nach Panama geschickt haben.

Die erste grosse Shoppingtour

22.Januar 2013…vor der grossen Reise ! Der Sonntag war noch dem Faulenzen gewidmet,ein kleines Eis an Land vielleicht oder endlich die fehlenden Programme auf das IPad laden, das macht ja nicht viel Arbeit ! Hier vor Panama City tanzen die Schiffe ab dem fruehen Nachmittag den bekannten Ankerplatzblues und wir verabreden uns mit Liliane und Paul fuer 8 Uhr in der Frueh, um zum Price Markt zu fahren und um moeglichst unsere Einkaeufe noch vor Einsetzen der Welle an Bord zu bekommen. Doch das war wohl eher ein Wunschgedanke ;-). In diesem Markt,aehnlich so wie eine Metro in Deutschland, wollen wir unsere Getraenkebestaende fuer das Jahr sichern und all die Sachen,wie Kuechenpapier und Toilettenpapier und Dosen und …

Das passt nun wirklich nicht mehr in ein kleines Taxi und man hilft uns einen Pickup zu bekommen.Kluge Entscheidung,denn der Ladebereich ist rappelvoll mit unseren gemeinsamen Einkaeufen. Nun beginnt der beschwerlichste Teil des Unternehmens…das alles portionsweise ins Dingi schleppen und heile und tocken auf das Schiff zu bekommen. Leider hat der Wind heute schon viel frueher zugelegt und es ist besonders wellig und auch noch fast Niedrigwasser…na das kann ja lustig werden :-)

Wir entladen den Pickup und bauen Tuermchen,das ist eures ,das ist unseres und entlohnen den Taxifahrer,der so komische Leute wohl auch noch nicht befoerdert hat,die ihre Sachen irgendwo in der Pampa abladen,wo doch gar kein Haus in der Naehe ist ;-)

Die Maenner fahren derweil mit der roten Luxusfaehre und holen die Dingis und wir Frauen schleppen derweil,so lange der Ruecken das aushaellt.

Nun nur noch beladen,das Dingi bei der klatschenden Welle laengsseits halten und mit der ersten Fuhre duerfen die Maenner zu den Schiffen fahren. Das Ganze wiederholen wir noch einmal und sind mittlerweile alle pitschnass und auf dem Weg ueber den Ankerplatz kommen richtige Wellen ueber und alle Kartons sind nass und durchweicht und wollen ihren Inhalt beim Rueberschaffen aufs Boot abgeben.Endlich sind alle und alles an Bord und das sogar ohne Verluste und dieser Einkauf hat mal eben 7 Stunden Zeit gebraucht, das Trocknen und Verstauen der Waren noch nicht eingerechnet..so kann man auch seinen Tag verbringen :-). Hier ist das Verproviantieren wirklich am Schwierigsten durch dieses selten daemliche Dingidock, dafuer aber deutlich guenstiger als z.B. auf Curacao. Heute geht es direkt in der Fruehe weiter, denn wir haben nachgeforscht und unser Paeckchen koennte und sollte in einer Postfiliale irgendwo in einem fuer uns noch unerforschten Teil von Panama City liegen.Na da ziehen wir uns mal Wanderschuhe an und sind gespannt,wie dieser Tag endet !

Rochenkinder

Ein wunderbarer Segeltag…

20.Januar 201310140 sm….zurueck nach Panama City

Um 7 Uhr morgens Anker auf und Kurs auf Panama City, eine Strecke von 37 sm erwartete uns. Die Vorhersage sagt ab Abend und fuer de naechsten Tage wieder Wind um die 25 Knoten aus NNW an ,heute nur um die 20 Knoten und das wuerde ansonsten bedeuten,wir bolzen genau gegen Wind und Welle unter Motor an und das macht ja bekanntlicherweise nicht wirklich Spass.So sahen wir das gestrige Wetterfenster als optimal an , um nach Panama City zu segeln. Wir umrunden die letzte der Perlas Inseln und koennen nach einer Stunde unter Motor den Kurs setzen und auch die volle Besegelung,Motor aus und jetzt zeigt sich,was ein sauberes Schiff laufen kann.

Das liest sich doch gut,oder ? Obwohl wir einen Amwindkurs fahren,ist es Segeln vom Feinsten :-).Bei dieser Geschwindigkeit beissen doch gerne Thunas an und bei der Herfahrt hat an der gleichen Stelle doch auch einer angebissen und RATSCH ,das schoene Geraeusch an der Angel meldet sich auf der Stelle :-) .Tatsaechlich wieder ein Rotthuna und von beachtlicher Groesse,das reicht doch glatt fuer 4 und so vermelden wir sogleich unseren Fang der Lunablu, die hinter uns segeln und laden zum Abendessen ein.

Auf Contadora sind wir noch einmal zum Abschied zu dem Restaurant gelaufen,das von Deutschen gefuehrt wird. Hier begruesst uns das Haustier und steht neben unserem Tisch und knabbert aus der Hand.Das waere doch der geeignete Partner fuer das Bambi in Barranquilla von unseren dortigen Freunden :-)!

Contadora hat auch einen kleinen Flugplatz,wo taeglich,besonders am Wochenende, die Staedtler aus Panama ihre Ferienhaeuser aufsuchen und das Inselleben geniessen.Beim Landeanflug fliegen die ganz dicht ueber die Masten der hier liegenden Segelschiffe…wollen wir hoffen, dass die das im Griff haben !

Hier noch Beweisfotos,das auch wir an unserer Felice gearbeitet haben und wir nicht nur Gastarbeiter haben arbeiten lassen ;-)….So, heute am Sonntag goennen wir uns noch ein wenig Ruhe, bis auf Schiffchen entsalzen, Waesche wegbringen,Tanken fahren und ein leckeres Eis essen. Da ja definitiv die Regenzeit vorbei ist, muessen wir das dann wohl uebernehmen und die Salzkruste wieder abspuelen, denn die eine odere andere Welle hat dann doch mal gestern gespuckt ! Morgen werden wir uns dann als Erstes auf die Suche nach dem Paeckchen machen und wahrscheinlich mit dem Provianteinkauf beginnen,der dann bis weit in die Suedsee halten muss…oje…die Liste ist lang :-(

Zurueck auf Contadora

17.Januar 2013 10103 sm

Wir haben nun einige der Las Perlas Inseln erkundet und unsere Vorraete sind ziemlich erschoepft und so werden wir am Samstag auch wieder nach Panama segeln. Da hab ich doch allen Ernstes heute Nacht von einem gefuelltem Schweinefilet an …getraeumt und danach bin ich mit Julia und Eva auf Rollerblades durch ein Parkhaus gefahren…was will der Traumdeuter mir wohl damit sagen ? Der suedlichere Teil der Isla Rey hat uns nicht so gefallen,fast hat es uns an Frankreich erinnert mit den vielen Felsen im Wasser.Zwei Tage haben wir noch vor Mogo Mogo verbracht und wollten gestern ausgiebig schwimmen,weil das Wasser so klar und friedlich aussah.Unter uns tummelten sich Rochen und viele viele Fische.Also rein ins Vergnuegen und aua aua,da wurden wir wohl von Miniquallen angegriffen und das schmerzt richtig!

So schnell,wie wir wollten,kamen wir gar nicht raus aus dem Wasser und selbst nach einer Suesswasserdusche hat es noch Stunden gebrannt und zurueck als Andenken bleiben juckende Quaddeln. Apropos Suesswasser,unser Paket mit dem Ersatzteil fuer den Wassermacher hat doch tatsaechlich schon nach 4 Wochen seit Versenden Panama erreicht und ist jetzt bereit fuer die Zustellung ins Depot,jetzt muessen wir es nur noch finden ;-)

Zum Schluss noch ein Foto von unserer frisch gestrichenen Felice,die jetzt wieder schnell durchs Wasser flitzt! Nun, wir sind gespannt, wie lange das Antifouling diesmal haelt.In der Bildergalerie gibt es dann noch einige Fotos mehr :-)

Ein weiterer Punkt, der von der To-Do-Liste gestrichen werden kann :-)

So und tschuess und bis bald wieder und wir hoffen, es macht euch noch Spass unseren Blog zu lesen ;-)

Fertig mit der Arbeit

14.Januar 2013 10066 sm Noch sind wir auf Espiritu Sano,hier konnten wir uns trocken fallen lassen auf einer grossen, geraden Sandflaeche.Vorgestern sind wir bei Ebbe hier angekommen,um genau die Bedingungen erkennen zu koennen,wo der beste Platz fuer diese Aktion ist.Wir sind dann mit dem Dingi los,bewaffnet mit dem HandGps und haben an der fuer uns besten Stelle den Wegpunkt gesetzt,um am naechsten Tag dann bei ablaufendem Wasser den Anker an der richtigen Stelle zu werfen.Gestern frueh also halb 7 Anker auf,zu der Stelle gefahren,Heckanker geworfen und dann den normalen Anker,um das Schiff in Position zu halten.Schon eine Stunde spaeter sassen wir fest und wir konnten mit der schweisstreibenden Arbeit beginnen.Zum Glueck hat Knuff in den letzten Tagen schon viel und gut vorgearbeitet,sobald das Wasser klar war und nicht so eine starke Stroemung hatte,ab ins Wasser, bewaffnet mit Spachtel,Handschuhen und Schnorchel.Im Februar 12 erst,hatten wir von der Werft in St.Maarten neues Antifouling aufgebracht bekommen,aber wie das Schiff jetzt schon nach so kurzer Zeit aussah,unglaublich.Diese Muscheln beissen sich derart fest und vermehren sich in rasender Geschwindigkeit,kein Wunder dass man dann keine schnelle Fahrt mehr aufnimmt.In jeder Oeffnung unterhalb der Wasserlinie des Schiffes muss man stochern und puhlen und kleine Muscheln und Schnecken rausbefoerdern und aus der festgebackenen Logge fiel ein kleiner ,noch lebender Fisch raus.Als wir gestern um halb 8 mit der Arbeit anfangen konnten,standen wir noch bis zum Po im Wasser und da war es noch erfrischend zu arbeiten.Eine Stunde spaeter kamen unsere lieben Helferlein Liliane und Paul und wir haben zu viert gekratzt,geschrubbt,abgeklebt und gestrichen und uns alle blau getuepfelt.5 Stunden nach Arbeitsbeginn war Felice wieder wie neu und die erschoepfte Crew der Lunablu ist entlassen worden.Wir putzen noch hier und wischen dort und raeumen alles ums Schiff auf und Flut,du kannst kommen.Ein perfekter Platz hier fuer diese Arbeit und fuer einen Katamaran kostenguenstig in solch einem Revier.Erstmals brauchen wir die teuren Krangebuehren nicht zu bezahlen.Herzlichen Dank an Liliane und Paul fuer ihre Hilfe,denn so konnten wir schon am Abend bei uns vorne auf dem Trampolin den Sundowner geniessen…aber alt ist gestern keiner geworden!

Bei der Arbeit.JPG

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