Archiv September, 2012

Toernplanung

29.September 2012 9609 sm San Bernadardo Nach dem Fruehstueck sind wir mit 3 Dingis zu einem Doerfchen gefahren und durften dort auch anlegen.Armut war der erste Eindruck,unfertige Haeuser,spielende Kinder,nur mit einem schmutzigen Unterhoeschen bekleidet und wir als vermeintliche reiche Gringos laufen da durch..Welten prallen aufeinander.Doch jeder begruesste uns sehr freundlich mit einem Hola und wir zurueck mit unserem erlernten Buenos dias.Ein Bub,geschaetzte 12 Jahre,erfasste seine Chance und fuehrte uns durch sein Dorf,zur Schule,zur Kirche und zu den 3 Supermaerkten.Nein,nicht solche wie ihr denkt!Aber immerhin das Sortiment war beeindruckend,Kartoffeln,Zwiebeln, Bananen und Waschmittel in Portionen haetten wir schon bekommen.Wir haben unsere letzten aufbewahrten Pesos zusammen geworfen und fuer jeden eine Cola gekauft ( 2000 Pesos)und den Rest unseres Geldes hat Adelheid zur Dorflehrerin gebracht,eine kleine Spende der Gringos!Beeindruckt beobachteten wir auch die Waschfrauen der Dorfes,die in einem Zuber mit den Haenden und einer gut duftenden Seife die Waesche wuschen.Fuer uns Seglerfrauen ist es schwierig hier,weisse Waesche wieder weiss zu bekommen!Da kann man schrubben und schrubben und nixe!Und die dort im Dorf haeufen weisse Waesche neben sich auf…hm…da fragen wir doch einfach mal nach!?Und schon hat Liliane die entsprechende Seife gekauft und heute Abend schwesterlich mit uns geteilt.Da wir ja nun mal staendig die angebraeunte Haut mit uns rumschleppen und die sich erfahrungsgemaess staendig erneuert,bleibt es nicht aus,dass aus weiss braeunlich wird,oder??Heute Abend haben wir uns bei Mondschein auf unserem Trampolin getroffen und die weitere Toernplanung vorgenommen.Ergebnis nun,dass wir morgen frueh um 8 Uhr Anker aufgehen und etwa 130 Meilen vor uns haben,bis wir auf einer der ersten Insel der San Blas ankommen,der Insel Pinos.Also haben wir eine Nachtfahrt vor uns,aber bei diesem Vollmond und den jetzigen Wetterbedingungen wird es wohl eher ein Genuss werden!Am Nachmittag kreuzte doch echt die Coastguard hier in der Bucht auf und besuchte als erste die Lunablu und nachher auch noch die Rose,uns haben sie komischerweise in Ruhe gelassen.Klar dass wir am Abend davon unterrichtet wurden und das Lustige an der Sache ist ja,jedes Schiff hat nun einen Augenoperierten an Bord incl.Arztbriefe und warum wir Halt machen?Ja die Augen sind noch nicht so fit ( blablabla).Sie fragen also bei der Rose ebenso,ja die Augen sind noch nicht so fit,hm,sagt die Coastguard,das haben die eben auf dem Nachbarschiff auch schon gesagt.Es geht doch nicht ueber gute Ausreden,wenn die bei uns auch noch Halt gemacht haetten,ja die Augen…ob die sich wohl verarscht gefuehlt haetten?So,bis Montag denne,wir melden uns,wenn der Anker gefallen ist.PS alle Fotos und Videos werden natuerlich archiviert und irgendwann nachgeliefert,wenn wir mal wieder Netz haben sollten.Noch etwas in eigener Sache,ich habe das Buch von der Gaby Koester gelesen und u.a.ein Sprcuh hat mit sehr gut darin gefallen,ihr Leser unser Homepage seid der Treibstoff fuer meinen Motor und solange schreibe ich gerne weiter!Es macht mir naemlcih auch Spass .

Unsere Seglertruppe.JPG

Schokitage

28.September 2012 9577 sm gesamt Von Cartagena bis hier zu den Islas Rosarios knapp 20 Meilen.Die Ansteuerung sollte von Norden erfolgen und moeglichst wenn die Sonne am Hoechsten steht.Fuer die nachfolgenden Segler die Wegpunkte: WPT 1 10 11,002 N 075 43.408W WPT 2 10 10,996 N 075 43,434 W WPT 3 10 10 967 N 075 43,515 W.Gestern sind wir an Land gegangen,haben dort an der vereinsamten Bar ein Aguilla zu Wucherpreisen ( 7000 Pesos ) getrunken und haben auch hier wieder das Gefuehl,fuer uns Gringos gelten Sondertarife.Na dann fahren wir eben weiter und gucken mal wie es auf den San Bernadardo Archipelago Tintipan ist.Wir gehen um 8 Uhr Anker auf und werden etwa 35 Meilen vor uns haben,Wind ist so wenig,dass wir wohl unter Motor fahren muessen.Aber unsere Wassermacher hat ja noch viel vor sich,400 l muss er noch in die Tanks fuellen,wir wollen ja wieder ausgiebig duschen ;-).Eine Mail von Thomas hat uns erreicht,der nun schon auf den San Blas ist und in Porvenir einklariert hat.Entgegen der Informationen von einer Permitgebuehr von 193 US Dollar fuer ein Jahr Panama Aufenthalt,hat man ihn zusaetzlich um 100 US Dollar bei der Immigration erleichtert.Seit Santa Martha ein teures Seglerrevier,mal sehen was uns dazu noch einfaellt,vielleicht kann man woanders guenstiger einklarieren.So,nun geht es gleich los,noch ein Kaeffchen und dann rattern die Ketten!Der Eintrag hat wohl nicht wie gewuenscht funktioniert,mittlerweile sind wir 3 Boote nach 32 Meilen auf San Bernadardo angekommen.Die ersten Stunden haben nicht das Seglerherz erfreut,Am Windkurs mit Regen,igitt und eine relativ starke Gegenstroemung!Unterwegs habe ich ein Brot gebacken,das wurde eher geschuettelt als geruehrt,also auch auf einem Katamaran kann es wackeln.Neuerdings muckt unser rechter Motor und will nicht spontan anspringen,da wollen wir alle gleichzeitg Anker aufgehen und wir zicken rum.Nur,wo versteckt sich das Teufelchen?Wieder ein Punkt auf der To-do-Liste!Nun aber sind die Motoren aus,ein erster erfrischender Sprung ins Wasser tat sehr gut und gleich wird es dunkel und leider haben wir keinen Fisch gefangen.Einer hat mal einen Probebiss genommen und hat den Koeder leider angewidert wieder ausgespuckt,schade aber auch,dann gibt es wohl heute Abend vegetarische Kost…( manchmal traeum ich ja doch von nem Schweinderl…)

Islas Rosario

26.September 2012 Schon 4 Stunden spaeter fiel der Anker hier in einer kleinen paradiesischen Bucht.Alex und Adelheid von der Rose waren schon einmal hier und haben den Track mitgeschrieben.So konnten wir ganz relaxt hinterher fahren und den Zick-Zack-Kurs hier hinein finden.Wir ankern nun zu 3 Schiffen hier und mehr Platz ist auch eigentlich nicht vorhanden.Eben wollte noch ein Schiff hier ankern,hat aber wieder das Weite gesucht,Recht so,diese Bucht haben wir schliesslich fuer uns gebucht ;-).Sofort nachdem der Motor aus war,sind wir ins Wasser und haben uns den Bewuchs angesehen und sind schon fleissig gewesen.Wir hatten schon gemerkt,dass wir nicht so recht die gewohnte Geschwindigkeit fahren konnten,die Schrauben hatten etwa 1 cm Bewuchs mit diesen daemlichen Barnekels ( Muscheln ).Ebenso unser Blitzableiter,eigentlich ein dickes Kabel,das ins Wasser leitet,sieht aus wie eine dicke Festmacherleine,aber die kann warten,morgen ist ja auch noch ein Tag.Gleich treffen wir uns am Strand zum Sundowner und dann gibt es Gulasch an Bord…hmm.Ok,heute ist dann doch ein ” Schokitag ” ! :-)

Islas RosarioIIsla Grande.JPG

Tschuess Kolumbien

25.September 2012

Morgen frueh wollen wir Cartagena verlassen,noch einen Kurzstopp auf den Rosarios einlegen und weiter geht es zu den San Blas Inseln.Die Sy-Lunablu und die Sy-Rose werden uns begleiten,getreu dem Motto: gemeinsam sind wir stark ;-).Wir haben viel gesehen,Cartagena bei Tag und auch bei Nacht und haben noch nie so geschwitzt wie hier. Doch,so schoen und bequem es auch hier ist,neue Ufer rufen und klare Gewaesser,das Schwimmen fehlt und unser Schiff braucht dringend eine Unterwasserpflege.Ich darf ja ” leider ” noch nicht schnorcheln und so wird Knuff wohl Schiffchen putzen muessen :-) !! Das bedeutet aber auch nun fuer laengere Zeit,dass wir kein Internet mehr haben und wir nur noch ueber unsere Funkadresse erreichbar sind!! Der Positionsbericht klappt ja jetzt wieder und auch die Eintraege ins Logbuch koennen wie gewohnt erfolgen,wenn auch nicht in der Laenge und immer nur mit einem kleinen Foto,aber besser als gar nichts,oder??? Mal sehen, wie es uns bei den Kuna-yala-Indianern gefaellt,wir sind gespannt!!Die Versorgungslage wird wohl schlecht sein,dann wird halt geangelt und die Vorraete werden angeknabbert, dafuer sind sie ja schliesslich da!!Gerade zieht wieder ein Gewitter auf,wie fast jeden Tag hier und so gibt es heute noch zum Abschluss ein Video von unserem Panoramablick!

rundumblick-video

Tschuess und bis demnaechst wieder!!

Kraftklub hat hier gespielt

23.September 2012

Das Goethe Institut laedt regelmaessig deutsche Bands als Repraesentanten der deutschen Sprache in alle Herren Laender ein.Diesmal sind Kraftclub an der Reihe, mit 7 Konzerten hier in Kolumbien. Nachdem wir den Sundowner auf der Stadtmauer in romantischer Atmosphaire genossen haben und auf einem Balkon ueber dem Treiben eines Marktplatzes zu Abend gegessen hatten, sind wir den Menschen in ein Gebaeude gefolgt und haben uns mal Hardrock angehoert.Die Band Kraftklub schafft es mit ihren deutschen Songs und Rythmen die Kolumbianer mitzureissen und die Stimmung ist klasse.Damit ihr eine Vorstellung davon habt,hier ein Video davon :-)

kraftclub

Nachtimpressionen

Noch ein Video einer Taenzergruppe     strassenkuenstler

…und ploetzlich kommen Heimatgefuehle auf…..hier ist ein staendiges Kommen und Gehen der dicken Frachter, gut dass wir denen nicht allen draussen  begegnen ;-)

Statistik und mehr…

22.September 2012

In Kuerze geht es weiter auf die Islas Rosarios und dann auf die San Blas Inseln, die zu Panama gehoeren. Wir warten noch auf die Abschlussuntersuchungen der 3 Augenoperierten,denen es allen mittlerweile gut geht und sie nun auch den Durchblick haben. Wir haben nun mal ein paar Daten , fuer die, die es interessiert: Wir sind seit dem 1.April 2010 unterwegs und haben insgesamt 9558 Seemeilen zurueckgelegt,davon 1536 Seemeilen mittlerweile mit der neuen Felice ab St.Maarten.In Zukunft werden also alle Meilen wie gewohnt wieder angegeben.Seit nunmehr 905 Tagen leben wir auf dem Wasser ( na gut,ich eine Woche weniger,da ich mal kurz zu Hause war ) und sind mit unserem Leben nach wie vor zufrieden! Wir sind von Warns in Holland gestartet,an Belgien vorbei,laengere Zeit an der franzoesischen Kueste vorbei,nach Spanien ueber die Biskaya,nach Portugal,wo es die meisten Fische zum Fangen gab.Weiter ueber die Strasse von Gibraltar nach Marokko,ein absolutes Highlight dieser Reise und weiter nach 7 woechigem Aufenthalt rueber auf die Kanarischen Inseln.Dort haben wir Lanzarote,Fuerteventura,Teneriffa,La Gomera und Gran Canaria besucht.Von dort ging es weiter auf die Kapverden,den Jahreswechsel 2010 auf 2011 mit unseren Seglerfreunden begehen.Dann endlich sind wir zu unserer Atlantikueberquerung gestartet und nach 17 Tagen,die wir genossen haben,sind wir auf St.Maarten angekommen.Weiter ging es den Antillenbogen runter bis Grenada und dann vorbei an der venezuelanischen Kueste zu den Niederlaendischen Antillen/Bonaire/Curacao/Aruba.Nach einer langen ,fast 6 monatigen Pause auf Curacao sind wir weiter nach Kolumbien nach Santa Marta und Barranquilla.Von dort zurueck nach St.Maarten und schon 3 Monate spaeter sind wir erneut gestartet und sind nun in Cartagena und mein Bauch spricht zu mir: wir sind wieder dabei und das ist ein gutes Gefuehl!! Die anspruchvollste Strecke bisher war aus meiner Sicht die kolumbianische Kueste und nicht die Atlantikueberquerung.Nun sind wir in einer Zone angelangt, wo der Passatwind seine Kraft verloren hat und wir eher nur noch schwachsinnig umlaufende Winde haben.So haben wir  gestern getankt und koennen auch einige Meilen mit dem Motor ueberbruecken wenn es sei muss. Auch an die staendigen Problemchen haben wir uns fast gewoehnt,das gehoert wohl zum Seglerleben dazu.So manchen Tag und viele Stunden verbringen wir an PC und Plotter,laden neue Programme,installieren Seekarten,aergern uns ueber miesen Internetempfang,der das alles unnoetig in die Laenge zieht ;-(.In der Tat,es ist wirklich fast taeglich irgendetwas, was wieder besondere Aufmerksamkeit braucht. Heute und gestern spinnen ploetzlich Plotter und IPhone. Nachforschungen im Netz besagen “auf Werkseinstellung zuruecksetzen “,igitt!! Aber sonst waer es uns ja vielleicht langweilig??? Ebenso erfreuen wir uns noch immer an dem bestaendigen Klima,wenn es auch manchmal sehr heiss ist und wir hier in der Lagune von Cartagena nicht ins Wasser huepfen koennen ( auch Wassermachen geht hier nicht ).Morgens aufstehen,einen Hauch von Nichts anziehen,Kaffee im Cockpit schluerfen und den Tag LANGSAM beginnen,das ist doch herrlich :-) !Man richtet den Tagesablauf eben mittlerweile den Temperaturen entsprechend ein.Genug erzaehlt fuer heute und fuer die,die tapfer gelesen haben,gibt es noch ein paar Bilder.

Scampis und Lemmonjuis ” to go ”

Hier wache ich!!!

19.September 2012

Unser neuer Angestellter :-)

Nachts in der Altstadt von Cartagena

17.September 2012

Mehr Bilder dazu gibt es in der Bildergalerie :-)

Abschied fuer lange Zeit

17.September 2012 …von Claudia und Kenneth,aber wir haben uns versprochen,uns in der Suedsee wieder zu sehen!!Ein heisses,windarmes und feuchtschwueles Wochenende liegt hinter uns.Haben wir je so geschwitzt? So haben wir den Samstag an Bord mit den Beiden ganz ruhig gstaltet und sind erst am Abend in die Altstadt gefahren.Sobald die Sonne untergeht,wird es ertraeglicher und trotzdem sagen wir nach wie vor,Schwitzen koennen wir besser ertragen als das wechselnde Klima in Europa.Nur der Sprung ins kuehle Nass fehlt,dafuer kam das gestern Abend in Form eines kraeftigen Unwetters runter…aber davon spaeter mehr..

Wir wurden in ein altes gediegenes Restaurant zum Meeresfruechteessen eingeladen :-) ! Das war ein Gaumenschmaus!!!

Anschliessend sind wir noch lange durch die Altstadt und auf dem Schutzwall spaziert. Am Samstag war hier Valetinstag und in jeder der Schiessscharten sass ein verliebtes Paeaerchen . Kenneth meinte scherzhaft,an solchen Tagen muss man als Einzelperson den Verliebten dort Platz machen ;-)

Es war wohl auch der Tag der Hochzeiten, denn wir konnten einige Gesellschaften sehen,die diese romantische Stimmung fuer ihren schoensten Tag ausgesucht hatten. Eine anschliessende Kutschfahrt durch die Altstadt und ein Fest auf der Stadtmauer werden diesen Tag sicher unvergesslich machen und das Ganze bei diesen Temperaturen und der Garantie,dass dieses Fest auf jeden Fall draussen stattfinden kann!

Spaet in der Nacht sind wir zurueck an Bord und alle haben prima geschlafen,denn Nachts wird es doch deutlich kuehler ;-). Wir haben uns mittlerweile an diese Temperaturen so gewoehnt, wenn es  unter 27 Grad geht, dazu noch eine leichte Brise, die durchs die Koje weht, dann wird es uns schon leicht kuehl und wir brauchen einen Hauch von Bettzipfel ueber uns. So sind wir also Weicheier und Kaltduscher geworden :-) Aber gestern war es fast unertraeglich heiss und schwuel, puh! Gegen Mittag mussten wir uns leider voneinander verabschieden,sie muessen zurueck nach Barranquilla und unser Weg geht hier ja weiter. Wir haben uns in einer solch schwierigen Situation kennen gelernt und haben damals Kolumbien so schnell wie moeglich verlassen, aber mit dem Versprechen wieder zu kommen.Nun verabschieden wir uns als Freunde und wie immer tut das weh!!

Am Nachmittag hab ich mich aufs Ohr gelegt und wurde nach kurzer Zeit von heftigem Gerappel und schlagenden Sonnensegeln geweckt.Sofort raus, Lage checken,kein Knuffi an Bord,ach du Sch….ihn hatte ich ja einkaufen geschickt ,nun hab ich den Salat!:-( Der Himmel sieht furchterregend aus und der Windmesser zeigt schon 37 Knoten,die Schiffe hopsen und tanzen schon ueber den Wellen. Schnellstens alle Sonnensegel irgendwie zusammnengerafft,Luken dicht und da geht es auch schon los,der Himmel oeffnet seine Schleusen,der Wind pfeift und ich bin alleine an Bord,na prima!Hoffentlich haelt der Anker,aber da bin ich zuversichtlich!Wir haben extra umgeankert und liegen nun auf 3 Meter Wassertiefe mit entsprechender Kettenlaenge,diese Tiefe ist beruhigender als 13 Meter!

Nach einer halben Stunde sehe ich Knuff anrasen mit dem Dingi,pitschnass :-),das mag er ja so gar nicht! Schnell an Bord,Dingi festzurren und vorsichtshalber starten wir den Motor und halten die Kette locker.Wir sehen schon einige Schiffe auf Drift gehen und eines davon unbemannt,um das sich zum Glueck Motorboote kuemmern und wieder einfangen.Auf der Gemeos ist Nicole auch alleine und schnell flitzt Knuff zum Dingidock und holt dort Andreas ab,der Dingilos,warum auch immer,sonst keine Chance haette,zurueck an Bord zu kommen. Nach einer Stunde wird es ruhiger und ein rabenschwarzer Himmel zeigt ein heftiges Gewitter.Zeit um sich um das verspaetete und  verdiente Abendessen zu kuemmern.Das Handy klingelt und besorgt fragt Claudia nach, wie es uns geht,denn in den Nachrichten wurde von einem Unwetter in Cartagena berichtet.Nun ist die Nacht vorbei und es hat sich deutlich abgekuehlt,nur noch 28 Grad :-)!!

Hier noch ein Foto von der typischen karibischen Arbeitsmoral,es passt nicht zum vorangegangen Thema,aber es ist zu treffend und muss gezeigt werden!

Cartagena-Weltkulturerbe

15.September 2012

Seit 1984 wurde Cartagena,Hauptstadt des Departements Bolivar mit 95300 Einwohnern, zum Weltkulturerbe erklaert und gilt als wichtiger Hafen fuer die Schifffahrt in Kolumbien.Cartagena wurde frueher oft von Piraten attakiert und gepluendert,beispielsweise 1585 durch Sir Francis Drake.Nach dessen Einfall befestigten die Einwohner die Stadt durch einen 11 km langen Schutzwall und die rieseige Wehranlage San Felipe.

Hier begeben wir uns nun in die verzweigten Hoehlengaenge des Castillo.Unser Agent hier meinte scherzhaft,nehmt einen langen Faden mit,damit ihr wieder hinaus findet ;-)

Fuer uns fast alle Stehhoehe, bis auf Knuffi ;-)….je tiefer man sich in dieses Hoehlensystem begibt,desto feuchter wird es dort und uns allen war es sehr, sehr heiss!!Mehr Bilder dazu in der Bildergalerie!! Gestern Abend sind wir dann mal bei Dunkelheit in die Altstadt gelaufen und haben uns das Nachtleben angesehen.Von hier,vom Dingidock,laeuft man etwa eine halbe Stunde zu Fuss bis dorthin,kein Problem,das tut den faulen Seglerbeinen gut! Mittlerweile haben wir hier viel zum Lachen zum Thema Augen lasern!! Andreas hat sich spontan ueberlegt,wenn das hier so gut und guenstig funktioniert,warum nicht?Und schon hat auch er einen Termin zur Augenop.Alex laesst sich nicht lumpen,geht auch zur Untersuchung und schwups,auch er hat einen Termin,sogar noch einen Tag eher,am Montag.Ja, und nun beginnt der Spass ;-) ! Beide Termine sind abends,das bedeutet in der Dunkelheit mit dem Taxi zurueck und dann mit diesen huebschen Augendeckeln und blind das Dingi besteigen und dann spaeter noch blind aufs Schiff steigen.Da hatte ich es aber viel besser ! Wir haben uns das in den schillernsten Farbe ausgemalt,wie das denn so ablaufen wird und Traenen gelacht! Adelheid und Alex haben schon den Ernstfall trainiert und alles ist glatt gegangen.So wie die Wasserqualitaet hier in der Bucht ist,kriegt man schon vom Gedanken,dort hinein zu fallen,Herpes oder sonst irgendwas,igitt!!!! Zum Schluss noch ein reizendes Tierchen, vielleicht gibt es hier einen Tierzahnarzt,waer wohl noetig ;-)

Heute kommen uns Claudia und Kenneth hier besuchen,bleiben eine Nacht an Bord und werden uns sicher noch interessantes hier zeigen koennen.Wir freuen uns sehr, dass es nun doch noch klappt!

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