Archiv Oktober, 2011

Schon wieder Sonntag…

30.Oktober 2011…und ich habe von der Woche keine Fotos und eigentlich nichts interessantes zu berichten. Das wird sich aendern, versprochen, spaetestens wenn unser Besuch da ist, denn dann wollen wir mit den Beiden ja noch einiges erleben. Am Mittwoch Abend hatten wir Rita und Ulli zu uns an Bord eingeladen, zu Lasagne und Triomino spielen. Denn nun haben die beiden wieder Gaeste, bis sie am 19. November nach Hause fliegen und auch Christine und Ossi kommen ja schon in einer Woche und so werden wir einen Bordabend zu viert wohl nicht mehr hinbekommen. Dann heisst es wieder Abschied nehmen, wie jetzt staendig hier. Freitag Abend-Happy Hour-war es auch wieder so, Ingrid und Gerd von der Lazy Lady sind gestern nach Jamaica gestartet, dort wird auch Besuch erwartet und das schon am 7.11. ! Wir hatten die beiden in der Curacao Marina wieder gesehen, frisch eingetroffen aus Deutschland und nun schon wieder unterwegs…( was sind wir doch fuer Faulpelze dagegen! ) Gisela und Uwe von der Venus hatten ihr Boot auch in der Marina und haben sich zwar auch am Freitag verabschiedet, sind aber gestern Morgen mit ihrem Schiff nun auch wieder zurueck in Spanish Water und wollen auch weiter in den Pazifik. Die Elsa mit Birgit und Reiner ist nun in Cartagena angekommen,( liebe Gruesse an euch von hier! ) die Wigwam hat Santa Marta erreicht, die Lisbeth2 ist noch unterwegs, die Sy Mariposa liegt auf den Rosarios vor Cartagena und alle, die schon vor uns sind, versorgen uns mit wichtigen Infos ueber die dortigen Verhaeltnisse und das Eínklarierungsprocedere. Es ist dort wohl um einiges teurer, so wird sich hier verproviantiert, denn die hiesigen Supermaerkte, vor allem der Centrum Markt, hat fast alles und so werden die Schiffe vollgepackt. Das muss ja alles bis Panama reichen, im Klartext bis zum naechsten Jahr! Koenntet ihr euch zu Hause vorstellen, jetzt schon fuer Weihnachten und Sylvester einzukaufen :-) ?? Ein Schiff hier, die Celise aus Seattle, wird auch am Dienstag starten, aber in die ” falsche ” Richtung. Die wollen doch tatsaechlich nach Europa und  freiwillig frieren…Nun denn, wir haben ja noch 4 Wochen Zeit, trotzdem bereiten wir jetzt alles so vor und erledigen alle Arbeiten, damit wir dann auch zuegig weiter kommen…wenn das Wetterfenster entsprechend ist..und NUR DANN!! So verabschieden wir uns hier zwar alle voneinander, aber die meisten segeln in die gleiche Richtung und wollen auch in den Pazifik, so werden wir uns sicher und hoffentlich alle wiedersehen!! Spaetestens auf den San Blas Inseln, denn da ist die grosse Weihnachtsfeier schon vorreserviert ;-) !

Dominoday

25.Oktober 2011 Das Wetter am Sonntag war mal nicht fuer den Hyattstrand geeignet und so habe ich mich mit Rita um 13 Uhr 30  zum Domino spielen bei Norman ( Happy Hour Location ) verabredet. Diesmal nur eine reine Damenrunde aus 7 Seglerinnen. Kaum zu glauben, aber wir haben bis nach 17 Uhr gespielt und unsere Maenner hatten mal einen richtig schoenen Nachmittag ohne Frauen an Bord;-) !! Aber wenn die gewusst haetten, was es da alles gab…es gab naemlich Freibier von Becks und Live Musik :-)

 

 

 

 

 

 

Gestern gab es einige Dinge zu erledigen,erst in der naeheren Umgebung und danach noch in Punda.Einen grossen Teil der Zeit verbringen wir damit auf den Bus zu warten…auch wenn wir Zeit haben, ist das doch sehr aergerlich und ausgesprochen langweilig! Der ” reizende” Busfahrer vom Supermarkt Vreugendil hat uns Samstag einfach mal nicht mitgenommen…er meinte fuer 2 Leutchen haette er keine Lust zurueck zu fahren. Da steht man dann mit den Einkaufstueten voller Lebensmittel und Fleisch und Butter und dergl…nur wirklich gut,dass es hier nicht heiss ist ;-)  und man sich keinerlei Gedanken machen muss,ob die Einkaeufe das denn ueberleben. Fast eine Stunde spaeter, die wir froehlich wartend auf dem Parkplatz verbracht haben, bequemte sich ein anderer Fahrer,vor sich hin murrend, uns zurueck zu bringen.Dabei lassen wir Segler dort sicherlich reichlich Geld,haetten wir dann nicht eine freundlichere Behandlung verdient? Heute wird im Schiff gearbeitet, wir wollen doch alles fertig haben, wenn Christine und Ossi kommen,um dann mal endlich wieder Urlaub zu machen! Strandwetter ist im Moment eh nicht, also nicht so schlimm! Gestern wurde ueber Funk vor einem Unwetter gewarnt, das uns vielleicht hier erwischen koennte, es verdunkelte sich auch bedrohlich, es fing an zu regnen, aber das Unwetter blieb zum Glueck aus, dafuer ein toller Sonnenuntergang und gegenueber ein Regenbogen,der die ganze Bucht eingerahmt hat. Das entschaedigt wieder, falls wir uns hier mal aergern muessen….

Ab zurueck ins Wasser,wir sind fertig mit der Arbeit

21.Oktober 2011 9 Uhr frueh,es regnet aus Kuebeln..die Regenzeit hat wohl begonnen :-(. Aber wir sind termingerecht fertig geworden und konnten das Antifouling im Trockenen auftragen,Glueck gehabt!! Noch gut eine Stunde und Felice schwimmt wieder. Es war viel Arbeit und nun hoffen wir, dass das Antifouling uns eine laengere Zeit Schutz bietet.

 

 

 

 

 

 

Frisch gestrichen und poliert,da werden wir durchs Wasser flitzen und bstimmt 2 Knoten Geschwindigkeit gewinnen.

 

 

 

 

 

 

Das ist ein Unterschied,oder??? Vielleicht ist das ja von Interesse:rechts auf dem Bild sieht man die frisch renovierte Schraube, das graue Teil in der Mitte zwischen Schraube und Saildrive hat keine Farbe abbekommen. Das ist die Opferanode, wie der Name sagt, sie opfert sich und wird angefressen und muss irgendwann einmal auch ausgetauscht werden, aber noch reicht das fuer eine laengere Zeit. Es findet an den Materialien eine Elektrolyse statt und haetten wir keine Opferanoden,dann wuerde z. B. in diesem Fall die Schraube angefressen.

 

 

 

 

 

 

Dort,wo der Kiel aufgesessen hat,konnten wir kein Antifouling aufbringen,so haben wir den Treckerfahrer gefragt,ob er einen Moment innehalten koennte und so kam wenigstens ein einfacher Anstrich im letzten Moment noch drauf.Nun kann unser Felice wieder gaaaanz langsam ins Wasser,irgendwie immer wieder spannend ob alles gut geht!Nach dem unangenehmsten Teil des Werftaufenthaltes ( der Bezahlung) haben wir schnellstens die Leinen losgeworfen und los gings…etwa eine Meile und schon gings zurueck; irgendwie komische ungewohnte Motorgeraeusche und kaum Wasser aus dem Auspuff! Nach kurzer Motorinspektion war klar, auch im Wasserfilter hingen Muscheln…Problem erkannt..Problem geloest und neuer Start. Kurze Kontaktaufnahme  mit der Emma Bridge, die wieder fuer uns oeffnen musste ( ist das schoen!!) und sicherlich sind wir jetzt auf vielen Fotos verewigt, denn ein Kreuzfahrer ist angekommen und diese Bruecke ist schon eine Sensation!

 

 

 

 

 

 

Kaum draussen und Kurs auf Spanish Water, verdunkelte sich der Himmel und wir konnten kaum mehr was von Willemstad erkennen. Jetzt aber nix wie weg und auf zum Ankerplatz….

 

 

 

 

 

 

Was das soll da auf dem rechten Foto?? Das ist unsere total verrostete Ankerkette, die wir nun leider,schweren Herzens, dem Kettenfriedhof uebergeben haben. Aber an solch einer Kette haengt unser ganzes ” Haus” und alles was wir haben und was uns lieb ist, da war das Vertrauen nicht mehr ganz so gross und es gibt in Zukunft eben nur noch Ankerplaetze, auch durchaus mal welche, wo es ungemuetlich werden kann. So haben wir in den sauren Apfel gebissen und haben nun eine neue und deutlich laengere Kette…dient ja schliesslich unser Sicherheit, oder?? Mittlerweile sind wir wieder gut in Spanish Water angekommen und waren eben bei der Happy Hour..wie sagt Astrid immer?? Watt mutt dat mutt!! ;-) So und nun ist Wochenende, morgen wird die Kuehlbox wieder aufgefuellt, die ist aber auch soooo was von leer und dann erholen wir uns von der anstrengenden Woche !

Felice wird huebsch gemacht!!

19.Oktober 2011 Wir sind gestern noch vor 7 Uhr von Spanish Water gestartet und kurz nach 9 Uhr lagen wir in der Poolposition vor der Marina. Wir waren platt, waren wir doch schon um 11 Uhr auf unserem Trockenplatz. Das hat ja mal wirklich hervorragend geklappt. Hier werden die Schiffe nicht per Kran aus dem Wasser geholt, sondern ganz ganz langsam per Trecker. Nachdem Felice dann draussen war, waren wir doch geschockt..aber seht selbst !

Das sieht schwer nach Arbeit aus…

 

 

 

 

 

 

 

…da wird Felice auf ihren Platz gefahren und wir fangen sofot an zu arbeiten. Erst muss alles abgekratzt werden, diese bloeden Barnekels ( Muscheln ) haften sich so unglaublich fest, fast braeuchte man Hammer und Meissel! Anschliessend wurde die Wasserlinie abgeklebt und der Voranstrich in knalle gelb aufgebracht. Jetzt sieht es schon besser aus, aber wie wir aussahen, wie die Schw…:-(.

 

 

 

 

 

 

Der Kiel hat auch schon den ersten Anstrich bekommen und als es dunkel wurde, konnten wir uns als Belohnung ins Duschhaus begeben…endlich mal lange und ausgiebig duschen und schrubben, auch mal richtig schoen!! Die letzte Dusche war  auf den Kanaren….da hatten wir es ja wirklich einmal noetig!! :-) Achja , Knuffi wollte sich wohl vor der Arbeit druecken und ist beim Anlegen hier am Steg mit dem kleinen Zeh an der Winsch haengen geblieben. Das gab ein wahres ” Gejaule” und nun ist der Zeh blitzeblau und hat eine betraechtliche Groesse erlangt, aber es nuetzt nix…er streicht ja schliesslich nicht mit den Fuessen ;-). Heute frueh noch vor sieben haben wir den ersten Antifoulinganstrich aufgebracht ( wir sehen schon wieder aus wie Tuepfelkusskusse ) oder Blaufusstoelpel und nun muessen wir mit dem zweiten Anstrich bis zum Nachmittag warten, das muss erst durchtrocknen. Die Nacht war uebrigens sehr erholsam ;-), reichlich Muecken, ab und an Regenschauer und Felice ist hecklastig aufgebockt, da steigt einem so schoen das Blut in den Kopf…aber ansonsten geht es uns prima :-)

Oktoberfest in Punda

17.Oktober 2011 Da waren wir in unserem Leben noch nie auf dem Oktoberfest in Muenchen und dann gibt es eines hier in der Karibik,schrill!  Seit Tagen wurde mit Flyern darauf hingewiesen und Samstag Morgen eine letzte Erinnerung im morgendlichen Funknetz und spontan entschlossen wir gemeinsam mit Rita und Ulli und deren Kindern nach Punda zu fahren.

 

 

 

 

 

 

Dort war schon maechtig Stimmung und deutsche Klaenge waren zu hoeren. Die 99 Luftballons fliegen auch hier und 3 Maedels und 3 Jungen absolvierten einen Wettbewerb, wer den besten Ententanz hinlegt. Langsam kam Durst und Hunger auf und die Maenner haben ausreichend Tickets gekauft, nachdem sie festgestellt hatten, dass es endlich mal leckeres Bier gibt. Das Amstel und Polar kann mittlerweile fast keiner mehr sehen. So haben wir uns dann in das Bierzelt begeben und Sauerkrauteintopf mit Bratwurst gegessen und es war richtig lecker!!

 

 

 

 

 

 

Die Schwarzen hier mit Dirndl und Krachledernen zu sehen, war schon echt witzig und schon deshalb hat sich der Besuch gelohnt. Mein Knuffi und auch der Ulli hatten sichtlich Freude, Getraenke zu holen, denn dort wurden sie von wirklich huebschen Maedels in Dirndl und tiiiiiiefen Ausschnitten bedient :-) .

 

 

 

 

 

 

Naja, ” Frau” muss auch mal goenne koenne ;-) ! Je spaeter der Abend umso juenger wurde das Publikum und die Musikrichtung aenderte sich immer mehr Richtung Hardrock, nicht so wirklich unser Geschmack (Knuffs schon!Mir unverstaendlich! )  und um 22 Uhr mussten wir eh den letzten Bus zurueck nach Spanish Water nehmen, also nicht so schlimm. Aber es hat sich gelohnt, es war ein witziger Nachmittag und Abend.

 

 

 

 

 

 

Nun aber ist Schluss mit Lustig, denn morgen frueh werden wir um 7 Uhr Spanish Water verlassen und in die Curacao Marina wechseln. Wir werden die Ehre haben, dass sich fuer unser kleines Schiffchen die Emma Bridge oeffnet und dann kommt Felice an Land und das Unterwasserschiff wird neu gemacht. Die Wettervorhersage sagt O Wind fuer die naechsten Tage an, das heisst Schwitzen und Muecken, jetzt beneidet ihr uns sicher mal nicht, oder?? Wir hoffen am Wochenende wieder zurueck zu sein…mal sehen ob es dort die Zeit und die Moeglickeit gibt, mal zu berichten, wie es uns geht. Bis bald wieder eure Conny und der Knuff

Abschiedsfest auf der Insel…

14.Oktober 2011…in geheimer Mission geplant fuer Birgit und Reiner, die ja nun wirklich lange genug hier in Spanish Water gewesen sind! Nun sind hoffentlich alle technischen Probleme geloest, die Vorratskisten sind aufgefuellt und sie koennen los und uns voraus nach Cartagena und den San Blas Inseln segeln. Aber einfach so tschuess sagen nach der langen gemeinsamen Zeit hier? Nein, also hat sich der ” engste Zirkel” zusammen gesetzt und ein Abschiedsfest organisiert. Die betreffenden Crews mussten ihre Absprachen und Essensplanungen ohne  das Funkgeraet treffen, zu gross die Gefahr, dass einer von beiden auf dem Netz mithoeren koennte. Da sah man die Dingis auch nur mal eben zum Nachbarschiff flitzen, um  eine Kleinigkeit abzuklaeren. Bis zum Donnerstag Morgen konnte das Geheimnis gehuetet werden und waere dann beinahe schon im Vorfeld durch einen unueberlegten Satz geplatzt. Da treffen sich die Crews der Elsa und der Anni-Nad beim Einkauf und Ulli verabschiedet sich bei Reiner mit dem lockeren Satz ” dann sehen wir uns ja heute Abend auf der Insel”…ihr koennt euch kaum vorstellen, wie dieser eine Satz zur allgemeinen Erheiterung beigetragen hat…selten so gelacht!! Nun stellt sich ja echt die Frage bei uns Frauen, koennen Maenner wirklich ein Geheimnis fuer sich behalten???? Darauf musste natuerlich ein Spruch von Reiner sein, als die beiden wieder unter sich waren..” boh, die Schw….,die feiern ohne uns auf ” unserer “ Insel”!

 

 

 

 

 

 

Natuerlich NICHT!!! Ursula und Michael waren am Nachmittag schon auf der Insel und haben ein klein wenig geschmueckt und wir anderen alle trudelten um die 18 Uhr ein, haben das Buffet aufgebaut und  gewartet, bis sie von der SY Kryll  her gebracht wurden. Da haben die Beiden aber Augen gemacht und vielleicht faellt der Abschied ja doch nicht so leicht ! Aber viele von uns segeln ja den gleichen Weg, da feiern wir dann ein Wiedersehen…und so finden sich immer wieder Gruende, Feste zu feiern!!

In Warteposition...

In Warteposition...

besondere Auszeichnung :-)

besondere Auszeichnung :-)

 Ja das Seglerleben ist schon schwer…:-). Nun aber schnell den “offiziellen ” Teil beenden und ran ans Buffet, denn bekanntlich wird es hier in den Tropen sehr frueh dunkel und man moechte ja noch so grade eben erkennen wollen, was man da so leckeres isst! Wir hatten uns ausnahmsweise mal gegen das Grillen entschieden und es gab “nur” Fingerfood, es war richtig klasse und lecker  und dazu passend ein Lagerfeuer. Bis Mitternacht haben wir gefeiert, noch ein Gruppenfoto erstellt und dann ab in die Kojen. Heute erholen sich die Yachties von dem anstrengenden Tag und am Abend treffen wir uns dann alle noch einmal gaaaanz kurz, es ist ja Freitag und was ist Freitags bei Norman??…Genau!!!!

 wir haben sichtlich Spass!

Wir haben alle sehr viel Spass gehabt und so ist wieder einmal ein Inselfest gelungen!

Zum Geburtstag…

13.Oktober 2011…gratulieren wir ganz herzlich!!!!

…und wuenschen dir einen ganz tollen Tag, eine schoene Feier und wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Kuerze hier auf Curacao und dann wird nachgefeiert!! Wir haben ja auch was zu feiern, so koennen wir deinen Geburtstag nie vergessen und werden das auch heute machen :-) !!

Keine Sonne heute??…

9.Oktober 2011…also machen wir einen Sonntagsspaziergang um Spanish Water und NICHT zum Hyattstarnd und KEIN dickes Eis heute :-(. Da werden wir wach heute Morgen, bewoelkter Himmel, windig, was soll das denn? Das sind wir ja gar nicht gewohnt, das bringt uns ja voellig aus unserem stressigen Alltags-Sonntags-Rythmus ;-). Zumindest der Wind ist praktisch und wir fuellen unsere Wassertanks wieder auf, heute deswegen sogar ohne Motor, denn Strom bekommen wir reichlich von unserem Windgenerator, der sich vor lauter Arbeit fast ueberschlaegt. Hier oben auf dem Berg ueber der Capritenbay steht noch ein altes Quarantaenehaus von 1883, das wollen wir uns doch mal naeher ansehen…

 

 

 

 

 

 

…bei naeherer Betrachtung ganz schoen verfallen und wir kaempfen uns muehsam um das Gebaeude durch stacheliges und dichtes Buschwerk. Leider koennen wir die ” Rutsche ” nicht entdecken, darueber wurden die Toten frueher einfach ins Meer geschupst…angeblich gab es dort dann reichlich Haie..kein Wunder! Weiter ging der Rundgang und wir hatten mal einen anderen Ausblick ueber Spanish Water.

 

 

 

 

 

 

Der Strasse folgend sind wir dann doch noch beinahe beim Hyatt gelandet und konnten zumindest mal einen Blick darueber werfen…

 

 

 

 

 

 

…auf dem rechten Bild im Hintergrund ist der Anleger, wo die Bohrinseln sonst liegen und gewartet werden. Nach knapp 2 Stunden war unser Rundgang beendet und , da wir das Dingi unter Beobachtung bei Birgit und Reiner gelassen haben, mussten wir natuerlich noch gaaanz kurz auf ein kleines Bierchen einkehren. Die beiden wollen doch tatsaechlich, nach “nur “2 Jahren Spanish Water, uns am Freitag verlassen und nach Cartagena segeln. Als wir im Mai hier ankamen, war die Elsa das einzige deutsche Boot hier und wir haben auch recht schnell Freundschaft geschlossen. Das ist die Kehrseite unserer Reise…es heisst immer wieder -Abschied nehmen-man lernt nette und liebe Menschen kennen, verbringt einige Zeit zusammen und dann sind sie weg. Die Ziele sind recht unterschiedlich bei allen, doch sicher ist wohl, dass es auf den San Blas Inseln mit vielen Yachten ein Wiedersehen geben wird und wir dort zusammen Weihnachten und Sylvester feiern werden. Aber danach trennt sich die Spreu vom Weizen, wie man so schoen sagt, denn die Durchfahrt durch den Panamakanal ist so ein Schritt, wo man genau weis, ein Zuruecksegeln gibt es nicht mehr und es liegen die unendlichen Weiten des Pazifik vor einem und es trennen einen noch Jahre oder ganz viele, viele Monate bis zurueck nach Europa. So, das wars fuer heute, die Sonne scheint immer noch nicht, dann gibt es auch keinen Sundowner heute, dafuer aber leckeres Essen, es gibt gefuellte Wraps…und vielleicht gucken wir nachher, wenn das Netz mal stabil sein sollte, einfach mal einen Tatort, wie damals, wenn wir Sonntags von Warns zurueckgekommen sind :-)…grade sehe ich ,dass heute eine Schnapszahl erreicht wurde: ich habe bisher 333 Berichte geschrieben…

5 Monate Spanish Water…

4.Oktober 2011…ja wird das denn nicht langweilig??

So oder so aehnlich hoeren wir euch sicher zu Hause reden, oder? In der Tat, eine lange Zeit und so langsam kommt auch der Wunsch auf, wieder unterwegs zu sein. Einige Yachten sind schon weg und segeln Richtung San Blas, vorher noch einen Abstecher nach Kolumbien / Cartagena, den Kurs, den wir auch nehmen wollen. Doch unsere Felice muss noch huebsch gemacht werden, im Klartext, sie muss aus dem Wasser und an Land und dort muessen wir alles abkratzen und neu streichen. Ende Oktober sind wir dann wieder hier und begruessen dann unsere Freunde Christine und Ossi, auf die wir uns sehr freuen! Aber dann gehts weiter und die Logbucheintraege werden fuer euch in den kalten und langen Wintermonaten sicher wieder spannender. Wer die Fotos in der Bildergalerie betrachtet hat, hat dort sicher den Steinfisch gesehen. Der war in seichtem Wasser zu entdecken und ist sehr gefaehrlich. So mancher Schnorchler oder Schwimmer ist aus Versehen schon drauf getreten und dann muss schnellstens Hilfe geholt werden. Mehrfach, so erzaehlte uns Cochita, der Inselbewohner von Klein Curacao, hat er schon den Helikopter ordern muessen. Der Giftapparat ist bei den Steinfischen ausgesprochen stark entwickelt. Jeder der Rueckenstachel enthaelt etwa 0,03 ml Giftfluessigkeit und dringt dieser in das Gewebe des Opfers ein, so bewirkt das sofort einen stark brennenden Schmerz. Danach tritt eine weitflaechige Schwellung ein, sowie viele Begleitsymptome bis hin zu Herz-Kreislauf-Stoerungen. Gut dass man nicht alles sieht, was so unter einem schwimmt und sitzt…

ein herziges Kerlchen ;-)

ein herziges Kerlchen ;-)

der Leuchtturm von Klein Curacao

der Leuchtturm von Klein Curacao

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesem Strandfoto von Klein Curacao, uebrigens einer heute unbewohnten Insel, schliesse ich den heutigen Bericht…so schrecklich ist es denn ja doch nicht hier, oder :-) ??  PS wir sind jetzt 18 Monate unterwegs, wie die Zeit vergeht….und das Beste daran!! Wir finden es immer noch toll!!