Archiv Juli, 2011

Bonaire

29.Juli 2011

 

 

 

 

 

 

Wir sind gestern nach 9 Stunden gut auf Bonaire angekommen. Es sollte ja wenig Wind sein :-), trotzdem zeigte unser Windmesser bis 25 Knoten an und die natürlich von gegenan. Die Strömung ist auch recht ordentlich, anfangs konnten wir mal grad 2,5 Knoten Fahrt machen, dann sogar 3,5 Knoten und etwa 10 Meilen vor Bonaire drehte der Wind ein wenig mehr auf SO und dann konnten wir sogar noch segeln. Nun hängen wir an einer Mooring und das Wasser unter uns ist die Reise wert!! Die Fische haben sofort mit der Arbeit angefangen und knabbern nun den restlichen Bewuchs ab. Das ist doch ein klasse Service hier! Die Tralafiti liegt mit ihren Enkeln auch immer noch hier und als wir vom Einklarieren zurück kamen, haben sie uns spontan  zum Grillen auf Klein Bonaire eingeladen. So sind wir kurz darauf mit den Dingis rüber getuckert, ( fast ne halbe Stunde Weg ) haben den Grill angeworfen und  unseren ersten Abend auf Bonaire bzw. Klein Bonaire verbracht. Heute haben wir uns dann von Frank alles zeigen und erklären lassen und nun werden wir die Zeit auf Bonaire genießen und sicher einige Ausflüge über und auch unter Wasser machen. Dann gibts endlich mal wieder Stoff für die Bildergalerie! Von hier aus gute Besserung an Ulli von der Anni-Nad, das sieht ja böse aus…

Ausklariert!

27.Juli 2011 …und morgen in der Frühe wollen wir nach Bonaire segeln. Die Vorhersage sieht ganz gut aus und soll uns angeblich nur bis 20 Knoten Wind bringen. Mal sehen wie wir unsere scheußlich bewachsene Ankerkette einholen können. Sie sieht schon wieder genauso aus wie beim letzten Mal. Angeblich sollen die Fische auf Bonaire sich über solchen Bewuchs freuen. Man geht dort zwar an eine Mooring, aber was spricht dagegen, die Ankerkette einfach hinterher zu werfen ;-). Gestern hatten wir die Gelegenheit mit Rita und Ulli mit dem Auto mitzufahren. Gerne haben wir das Angebot angenommen und ihnen ein wenig von der Insel gezeigt und sind zum Abschluss natürlich bei Albert Hein vorbei, wo es all die ganz besonders leckren Sachen gibt!! Da die Autoübergabe erst gegen 13 Uhr erfolgte, blieb zumindest noch Zeit für einen Besuch an der Turtle bay. Leider diesmal ohne turtles ;-(, damals hatten wir ja auch mit Beate Eintritt gezahlt und vielleicht hatte sie einen guten Draht zu den Schildkröten…

wir warten geduldig auf das Auto

wir warten geduldig auf das Auto

ja wo sind sie denn??

ja wo sind sie denn??

So, nun machen wir unsere Felice klar, sammeln unser Diingi ein und legen es an Deck und machen alles im Schiff wieder seefest. Nach fast 3 Monaten wieder mal segeln, fast ungewohnt! Wir melden uns wieder, wenn wir angekommen sind und eine Internetverbindung gefunden haben. Noch ein Foto, der Ausblick von der Autobrücke aus über Punda und Otrabanda.
 Im Hintergrund sieht man die Bohrinsel, die wochenlang hier gestanden hat und die sich nun auf die große Reise macht.

Einladung auf der Lazy Lady

26.Juli 2011 Da wir ursprünglich am Montag nach Bonaire wollten, sprachen Ingrid und Gerd kurzfristig eine Einladung für Sonntag Abend aus und so sind wir gemeinsam mit Rita und Ulli zur Lazy Lady gefahren (wie immer geht man Barfuß zur Abendeinladung ;-) ). Obwohl wir uns ja erst ein paar Tage vorher bei uns in gleicher Runde getroffen haben, gibt es immer viel zu erzählen.

 

 

 

 

 

 

Als die Sonne unterging und die Temperaturen im Cockpit erträglicher wurden, rief auch Ingrid zum Essen auf. Auch sie hatte ein kleines Buffett im Salon aufgebaut mit kleinen Köstlichkeiten. Die Spinatquiche mit selbstgemachten Blätterteig erinnerte mich plötzlich an unsere Orient Party vor Jahren bei uns zu Hause. Ich sah alle unsere toll verkleideten Freunde vor uns und musste an die Story mit dem versalzenen Nachtisch denken, den Erich brav ohne Mullen und Knullen gegessen hatte ;-)…da eben an diesem Abend alles so anders schmeckte, warum nicht auch salzig? Unsere Freundin Kerstin sponserte damals den Dessert und hatte im Eifer des Gefechtes das Salzfass mit dem Zuckerfass verwechselt. Komisch, dass grad solche Geschichten in Erinnerung bleiben! Es war wieder ein sehr schöner Abend und gegen Mitternacht sind wir gegen Welle und noch ein wenig Wind nach Hause getuckert. Je länger wir uns hier in Spanish Water aufhalten, desto schwerer wird der Abschied irgendwann sein. Mittlerweile fühlen wir uns hier richtig wohl, man kennt sich, man winkt sich zu, man hilft einander..einfach eine tolle Gemeinschaft. Wir haben das gefunden, was wir uns so vorgestellt haben, nicht nur segeln und Länder kennen lernen, sondern auch Freunde und nette Menschen finden…

 

 

 

 

 

 

Das leckere Buffett auf der Lazy lady und rechts auf dem Bild sieht man, dass es auch noch Nachtisch gab,mein Knuffi freut sich ganz besonders, denn das bekommt er auf der Felice nämlich nicht,oder nur gaaaaaaaanz selten…

Segeln einmal anders !

24.Juli 2011 Gestern Morgen haben wir uns aufgeteilt, Knuff zum Supermarkt und Wäsche abholen ( ist für mich viel zu schwer ) und ich bin kurz nach Punda gefahren, um noch ein paar Computerteile zu kaufen. Als ich gegen 14 Uhr zurück an Bord war, hingen schon die Tauchklamotten zum Trocknen an der Reling und waren dicht besetzt mit Millionen von den Minigarnelen. Er hat wohl wieder ein Biotop aufgemischt und binnen kurzer Zeit war er umgeben von vielen vielen Fischen, die sich riesig über den reich gedeckten Tisch gefreut haben. Um einigermaßen gegen Wind und Welle und Strömung ankommen zu können, musste das Unterwasserschiff wieder sauber gemacht werden. Denn eigentlich wollen wir ja morgen in aller Frühe los, zumindest hat die Wetterwelt für Montag weniger Wind angesagt. Doch heute sieht schon wieder alles ganz anders aus und der nächste günstige Termin wäre erst Freitag. Die letzte Nacht hat es durchgehend gepustet, so ein Mist! Wenn das so weiter geht, wachsen wir hier noch fest :-( ! Spontan sind wir gestern Nachmittag noch zum Surfstrand, der in unmittelbarer Nähe zu uns liegt. Einige der Segler wollten mal nach Jahren wieder auf so ein Brett klettern und es den Prifis hier nachmachen, die hier akrobatische Leistungen vollführen :-) Georg, Peter und Thoralf zogen schon vorsichtig ihre Bahnen und zugegebenermaßen gar nicht mal so schlecht. Noch sitzen die Damen am Strand und fotografieren nur das ( auch Lustige ) Geschehen. Nun aber macht sich auch Knuff bereit, Schuhe an und los…

 

 

 

 

 

 

…und fährt tatsächlich einfach los. Er hat sich zwar als Beginner dort eingeschrieben, aber wohl mit Hintergedanken. So bekommt man ein breites Brett und ein kleines Segel und ich soll und darf es dann auch mal probieren. Oje!! Ich kann mich noch sehr gut an mein letztes Surferlebnis in der Toskana erinnern, bei viel Welle und unser Freund Alexander war mein Lehrer. Hat aber auch nix genützt, ich war blitzeblau und erfolglos. Na gut, ich werds denn hier nochmal probieren…in der Abdeckung der kleinen Surfbucht wird mir schon nicht viel passieren….

 Juchhu!! Ich stehe und fahre ! Nur mit der Richtung hapert es gewaltig, wenden? Halsen? Klar, die Begriffe kenne ich, aber anwenden? Fehlanzeige! Also steuere ich das Brett und mich ans Ufer inmitten von Schmodder und Morast und fahre mich fest. Ein lauter Pfiff von mir und mein Retter naht mit dem Dingi, wir tauschen kurzerhand die Gefährte und Knuff bringt das Brett wieder in die Ausgangsstellung ans Surfufer. Ja so schnell gebe ich doch nicht auf, also wieder rauf auf das Ding und… ach wie fährt das schön…das böse Ufer naht und ich springe mal vorsichtshalber vorher ab ;-). Ich versuche nun schwimmend das Brett in die richtige Position zu bringen, aber wie war das noch mit dem Segel? Das muss doch auch irgendwie woanders hin, also wieder ab in den Morast, ein Pfiff…und wir wiederholen das Spielchen. Schnell geht die Stunde um, wir hatten unseren Spaß und bei weniger Wind möchte ich das unbedingt wiederholen!

 

 

 

 

 

 

Da kommen die Profis angesurft, haben die sich doch echt schon getraut, Spanish Water zu queren ohne ins Wasser zu fallen! Das gelb/schwarze Segel ist Knuff und links davon ist Georg. Haltungsnoten wurden heute übrigens noch nicht vergeben ;-).

Dies und das…

22.Juli 2011 Vorgestern haben wir Rita und Ulli und Ingrid und Gerd von der Lazy Lady zu uns eingeladen. Untermalt wurde der Abend wieder von einem traumhaften Sonnenuntergang. Wir haben nun schon so oft spektakuläre Sonnenuntergänge gesehen, aber man kann sich einfach nicht daran satt sehen.

 

 

 

 

 

 

Lange haben wir zusammen gesessen und geklönt und noch zu später Stunde den Drucker rausgeholt, was ja der eigentliche Grund war, es sollten ein paar Farbkopien gemacht werden. Aber ein Grund findet sich ja immer, um einen netten Abend miteinander zu verbringen ;-). Nun ist die Woche schon wieder fast vorbei, doch diese Woche endet mit Erfolgsmeldungen. Gestern konnte Knuff nun doch zumindest provisorisch die GPS Antenne wieder anschließen und wir können unsere Position auf dem Plotter wieder sehen und danach segeln. Der Motor läuft jetzt auch brav und spuckt kein Wasser und die Computerfragen sind dank Thoralf von der Wigwam auch geklärt. Thoralf war schon vor ein paar Tagen hier an Bord und hat uns einige Seekarten sowie ein alternatives Navigationsprogramm installiert. Nur die ” doofe ” GPS Maus wollte sich nicht zeigen, so haben wir uns gestern hier nochmals getroffen, nachdem Thoralf nachgedacht hat…nun funktioniert alles reibungslos und zusätzlich haben wir noch viele Hörbucher kopiert für langweilige Nachtwachen, die sicherlich ja wieder kommen werden! Wenn man sich abends dann entweder zur Happy hour oder an Bord befreundeter Yachten trifft,so drehen sich viele Gespräche  um Reparaturen oder Verbesserungsvorschläge, die dann oftmals am nächsten Tag wieder in Angriff genommen werden. Das Material selbst der neueren Schiife leidet doch enorm bei solch einer Reise, leider! So sind wir hier auf Curacao wirklich genau richtig für die lange Pause. Hier gibt es u.a. auch ein sehr gutes Stoffgeschäft mit günstigen Segelstoffen, so werden hier Sonnensegel erneuert oder ” Kleidchen” für die Dingis genäht. Viele Yachties haben Nähmaschinen an Bord, wahrlich eine weise Entscheidung. Am Montag war ich übrigens mit Peter von der Rosanna beim Zahnarzt, der Arme bekam den 2.ten Zahn gezogen..wer kann da besser mitleiden als ich?  Ich habe ja seit der leidigen Geschichte im letzten Jahr eine große Lücke und die möchte ich gerne vor unserer Weiterreise noch geschlossen wissen. So habe ich mich dort untersuchen und beraten lassen und einen Kostenvoranschlag machen lassen..welch ein Schock!! 7500 Gulden ( 10 Gulden = 4 Euro ) möchte er für eine Brücke haben, da kann ich ja gleich nach Deutschland fliegen und das Ganze bei unserem Lieblingszahnarzt machen lassen und wäre mir dann sicher, dass es perfekt ist. So werde ich entweder weiterhin Mut zur Lücke zeigen oder einen anderen Zahnarzt hier noch auftreiben. Zum Schluss noch: vorgestern lief das Funkgerät förmlich heiß, eine deutsche Yacht ( Kalythea ) unterwegs von Brasilien nach Gomera wurde vermisst. Birgit und Reiner von der sy-Elsa kennen die beiden von den Kanaren und haben die Suchmeldung erhalten und im Netz weitergegeben. Alle möglichen Stellen wurden informiert, die Segler aktiviert, die Amateurfunker wurden aufgerufen und…und..am Nachmittag dann tatsächlich Entwarnung. Die Skipper wurden etwa 1000 Meilen vor den Kapverden gefunden und geborgen, das Schiff mussten sie leider  aufgeben. Da bekommt man schon ne Gänsehaut..nachzulesen ist diese Meldung nun unter www.stern.de Rätselhaft ist für uns alle nur, was haben die Beiden ( 75 + 68 ) um diese Jahreszeit auf dem Atlantik zu suchen…So, nun beginnt ein neuer Tag, wir müssen zur Wäscherei und zum Einkaufen und beobachten nun die Wetterentwicklung. Hoffen wir, dass wir Anfang nächster Woche weniger Wind bekommen und los können.

Inselrundfahrt auf der Anni-Nad…

20.Juli 2011…das geht so! Am Montag Abend waren wir bei Rita und Ulli eigeladen und wurden bestens bewirtet. Erst einen leckeren Salat und anschließend ein hausgemachtes Chickengulasch, vom Hausherrn persönlich zubereitet! Satt und zufrieden konnten wir mal wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen, diesmal mit Blick auf unsere Felice ( O-Ton Knuff: Sonnenuntergang/Klappe/die 100 te ), aber es sieht doch jedes Mal anders aus und ich finds schön!!

 

 

 

 

 

 

Dann kam der geheimnisvolle Spruch von Ulli “und nun machen wir eine Inselrundfahrt” sprachs und verschwand um mit einer Flasche Rum wieder nach oben zu kommen. Von fast jeder der besuchten karibischen Inseln haben die beiden eine Flasche Rum erstanden und zum Teil auch die Destillerien besucht. Offensichtlich ein kleiner Schatz! Nun durften wir jeden Rum probieren und passend dazu gab es eine entsprechende Geschichte.

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns gaaaaaanz langsam von 42 Prozent bis 74 Prozent hochgearbeitet und um Mitternacht haben wir die Inselrundfahrt beendet und sind wohlbehalten ( trotzdem ;-) ) auf unser Schiff zurück. Gut dass die Promillegrenze beim Dingifahren nicht so streng geregelt ist…es war ein sehr netter und gemütlicher Abend, vielen Dank an euch beide, wir kommen gerne wieder ;-). Der gestrige Morgen fing nicht so gut an, nein, nicht was ihr meint! Uns gings prima, keine Nebenwirkungen, aber unser Freund Erich aus Deutschland war Überbringer von schlechten Nachrichten ( wurden die nicht im Mittelalter geköpft? ). Es sind ja noch einige Ersatzteile in Deutschland, z.B. Ersatz für unsere verloren gegangenen Teile unserer Windfahne, eine Lichtmaschine für einen Seglerfreund und ein paar Kleinigkeiten. Da unser Vertrauen in DHL etwas gestört ist,( da war doch mal was !!!) würden wir das Paket lieber per FedEx herschicken lassen. Das soll mal eben an die 600 Euro kosten!! Nachdem die normale Atmung wieder eingesetzt hatte, haben wir uns nun gemeinsam doch für DHL entschlossen, die Kosten betragen nur ein Sechstel und das ist ein Argument. Wir haben ja noch Zeit, also können wir auch länger auf die Lieferung warten, Hauptsache es kommt überhaupt an. Nun, lassen wir uns überraschen! Zeitgleich kam eine Mail vom hiesigen Mororenhändler, dass unser Motorteilchen eingetroffen sei, das hob doch gleich wieder die Laune.Also direkt los und mit dem Shuttlebus zum Supermarkt und von dort aus war es zu Fuß nicht mehr weit. Das Teilchen hat Wolfgang sofort eingebaut, Motor gestartet, Probelauf und alles ist wieder in Ordnung. Jetzt brauchen wir nur noch ein gutes Wetterfenster und wir können nach Bonaire starten. Wie es im Moment aussieht, könnte es am Montag oder Dienstag nächster Woche klappen. Heute Abend bekommen wir Besuch an Bord und so vergehen die Tage wirklich wie im Flug. Zumal ja meist der halbe Tag schon um ist, nur weil man etwas einkaufen musste. So,Schluss für heute…es gibt noch viel zu tun :-)

18.Juli 2011 Gestern Abend waren wir mit drei anderen Crews bei Birgit und Reiner auf der Elsa eingeladen, um Reiners Geburtstag nachträglich zu feiern.Mittlerweile werden wir schwanzwedelnd und freundlich begrüßt ;-)…

 

 

 

 

 

 

 

 

…von Chica, die uns nun so gut kennt,dass sie sogar hoffnungsfroh zu ins Dingi springt, in der Hoffnung es ginge Gassi. Vor einigen Wochen war  das noch ganz anders, da stand sie knurrend auf der Plattform und nie hätte ich mich getraut, auch nur einen Meter näher zu kommen!Nachdem nun alle freudig begrüßt worden sind, saßen wir noch eine Zeitlang im Cockpit, bevor es nach unten in den Salon ging, wo es leckere und liebevoll hergerichtete Häppchen gab. Die Dingis platschen und kuscheln am Heck rum, die Sonne versinkt hinter spanish water, Chica holt sich überall Streicheleinheiten (Hund müsste man sein ;-) ) und wir quatschen über Reisepläne, Vergangenes und…und…das sind schöne Abende, nach denen man zufrieden in seine Koje fällt und froh ist, dass man hier sein darf!Heute Abend bleibt unsere Bordküche auch kalt, wir sind bei der Anni-Nad eingeladen…haben wirs gut !Oft ,wenn wir abends das Schiff nochmal verlassen, muss ich doch schmunzeln, wir gehen zu Einladungen immer ohne Schuhe, äußerst praktisch. Überlegungen von zu Hause über die Kleider-und Schuhfrage gehören längst der Vergangenheit an und beschleunigen ungemein das Fertigmachen ;-) !

Unglaublich!!

16.Juli 2011 Heute muss wieder Wasser gemacht werden und da die Wasserqualität hier ja nicht ganz so gut ist, werden vorher die Filter gesäubert, erneuert und dann kanns losgehen. Aber irgendwie stottert die Vordruckpumpe, also nehmen wir die auch noch auseinander und plötzlich springt ein verletzter, aber lebender Fisch in der Backskiste rum. Da ist das Kerlchen offensichtlich angesaugt worden und hatte in der Pumpe aber genügend Wasser zum Überleben. Wir haben ihm die Freiheit geschenkt, obwohl er uns geärgert hat. Vielleicht wird das Wasser ja jetzt wieder besser und das Kerlchen war Schuld! Sachen gibts…;-) Gestern Abend war mal wieder Happy hour und es kommen immer mehr Segler zu Norman, die nun auch hier für längere Zeit in Curacao bleiben. Als wir Anfang Mai hier ankamen, war das noch eine dürftige Veranstaltung. Gut dass es die neue Snackbude gibt, die vielen Menschen würden sonst keinen Platz finden. Die letzten Tage sind mal wieder wie im Flug vergangen, mit einem Besuch beim Hafenmeister, einer Einladung bei Peter auf der Rosanna zum köstlichen Spaghettiessen und nicht zu vergessen die ständigen kleineren und größeren Bastelarbeiten am Schiff sowie am PC. Hier erweist  sich offensichtlich  Thoralf von der Wigwam als Spezialist. Er war am Mittwoch einige Zeit bei uns an Bord und Kartenmaterial der bevorstehenden Reise ist nun bei uns auf dem PC. Die Seglergemeinschaft funktioniert hier echt prima! Nun warten wir, wie so oft schon, auf die hier bestellten Teile um nach Bonaire zu kommen. Heute noch ein besonderer Gruß nach Wuppertal! Unsere Freunde Petra und Hans feiern heute ihre Hochzeit im Kreise ihrer Freunde und Familie und es soll ein Gartenfest werden. Da wir hier genug Sonne und Wärme haben, schicken wir euch davon so viel ihr haben wollt und drücken euch die Daumen, für ein gelungenes und trockenes Fest! Manchmal möchte man bezaubernde Jeanie sein, um sich für solche Gelegenheiten mal eben nach Hause zu beamen ;-).

der Fisch, der sich eingescmuggelt hat

der Fisch, der sich eingescmuggelt hat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir feiern auf der Insel…

13.Juli 2011…und singen in Englisch,Französisch,Deutsch und Papiamento für Jim Geburtstagsständchen,der nun bald Richtung Kolumbien aufbrechen will. Bestimmt 30 Segler sind der Einladung gefolgt und haben leckere Sachen für das Buffett mitgebracht. Das Durcheinander der Sprachen ist schon witzig, macht aber keine Schwierigkeiten. Irgendwie kann man sich mit allen unterhalten, wofür haben wir schließlich noch Hände und Füße für den Notfall ;-). Doch die Deutschen Segler sind eindeutig in der Mehrzahl in dieser Saison, so sitzt dann auch zu später Stunde, wie immer, der harte deutsche Kern zusammen. Außerdem ist fast Vollmond und dann ist solch ein Abend am Lagerfeuer besonders schön!

 

 

 

 

 

 

 

Howard,Birgit und Reiner und rechts auf dem Bild sieht man gut, dass am Dingisteg wieder Akrobatik angesagt ist. Immer wieder lustig zu beobachten, wie da über alle Dingis geklettert wird, mit Schüsseln untern dem Arm und dann nur nicht ins Wasser fallen.

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund stehen erstmals wieder die ehemaligen Teinehmer unserer Atlantiküberquerung zusammen,die Crews der Anni-Nad, der Tralafiti und der Felice. Auf dem Grill brutzeln die leckersten Sachen, gute Steaks, Hähnchenspieße,Rippchen und vieles mehr. Man kann hier in unserem Supermarkt sehr gut und günstig Fleisch einkaufen, das muss man ausnutzen. Das war mal wieder ein gelunges Inselfest und wer mehr sehen möchte, kann ja mal in der Bildergalerie nachsehen. Heute wäre übrigens prima Segelwetter um nach Bonaire zu kommen, aber leider nicht für uns, wir müssen ja mal wieder auf Teile warten :-(. Sonst alles prima an Bord und bis bald!

Die Coastguard war da…

11.Juli 2011…nein,nicht bei uns!!Aber wenn die hier in der Spanish water Bay so langsam rumfahren, hat man doch immer irgendwie ein schlechtes Gewissen.Wir kamen gestern Abend von einem Kaffeebesuch von Birgit und Reiner zurück und sehen wie die Coastguard hinter unserem Boot kreist und dann legt sie vor uns an der Anni_Nad an.Wir verkrümeln uns nach unten und fangen mit dem Abendessen an und tun so,als ob wir die gar nicht gesehen haben.Später rufen wir Rita und Ulli über VHF an und sind neugierig, was die denn wollten.Ob sie sich schon beim Hafenmeister gemeldet hätten und wenn nicht,dann aber zügig und sofort am nächsten Morgen.Spontan beschließe ich,Rita zu begleiten und so trafen wir uns heute Morgen erst am shuttlebus zur ABC Marina und wurden anschließend bis nach Punda gebracht..extrashuttleservice nur für Damen ;-)!Wir laufen den weiten Weg bis zur Immigration und erledigen die Formalitäten beim Hafenmeister.Ich darf noch mal wiederkommen (grrrr)…ich war so naiv und habe die Reisepässe nicht mitgenommen.Ich wollte doch nur 10 Dollar für den Ankerplatz bezahlen,mehr nicht!Manchmal fragen wir uns,was die wohl mit all dem vielem Papierkram machen..Ansonsten hatten Rita und ich einen sehr schönen Tag! Ich war ja schon öfters hier und konnte ihr einige unserer begehrtesten Geschäfte zeigen und wo es die besten Schnäppchen gibt. Da das alles hungrig und durstig macht und wir den Bus eh verpasst hatten, haben wir Rast in der Hotel Academy gemacht.Dort kochen angehende Köche und freuen sich über mutige Gäste ;-).Wir bekamen Nudeln mit geräuchertem Lachs in einer leckeren Soße und kostenlos Wasser dazu.Für umgerechnet 12 Euro zusammen, haben wir lecker gegessen und getrunken und unsere Wartezeit auf den Bus angenehm verkürzt!

 

 

 

 

 

 

Das war doch ein richtig schöner Tag,halt wieder Frauentag!Schließlich haben wir uns ja ein halbes Jahr nicht gesehen und so gab es viel zu erzählen.Am Samstag war ich mal wieder am Hyattstrand,dort ist es bedeutend ruhiger und windgeschützt.Ein guter Ort um auch mal das Dingi von seinem Bewuchs zu befreien.Zufällig war dort auch Christel mit ihren beiden Enkeln,die mir netterweise beim Putzen geholfen haben.Dazu muss man halt immer untertauchen,schrubben und schrubben und prustend wieder an die Oberfläche kommen,Luft schnappen und weiter gehts.Jetzt ist es wieder sauber und hält vielleicht wieder ein paar Wochen.

 

 

 

 

 

 

Neugieriger Beobachter der Putzaktion und die Aus-und Einfahrt in die Spanish Water Bay.Dafür dass die Bucht so groß ist,ist die Einfahrt sehr schmal und nicht sehr tief.Hier an diesem Strand bin ich sehr gerne,das Wasser ist so klar und es ist eine windgeschützte Ecke.Man kann in Ruhe schwimmen und genießen :-) .Morgen gibt es wieder eine Inselparty,besser gesagt Pottlookparty,Jim von der little Ben hat Geburtstag und möchte gerne mit den Seglern feiern.Dann machen wir das doch,die Wettervorhersage spricht auch dafür,es soll wohl warm bleiben ;-) ..

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