Archiv September, 2010

Tinghir

30.September 2010

Unser naechstes Etappenziel war Tinghir,220 km nach dem Wuestencamp.Die Fahrt fuehrte uns durch unterschiedliche Landschaften,von Steinwuesten ueber Oasen.Einfach unglaublich viel Gegend!Zwischendurch wieder Doerfer,wo geschaeftiges Treiben ist.Gestern nun waren wir in einem Hotel untergebracht,aber auch dies war auch sehr huebsch,allerdings nicht zu vergleichen mit dem Charme der Kasbahs.Was unsere Verpflegung angeht;also seit wir die Rundreise begonnen haben,gibt es jeden Tag Tagine.Geschmacklich gar nicht mal so schlecht,besteht so ein Tagineninhalt aus Gemuese und Kartoffeln,in den Varianten,Huhn,Rind und Lamm.Die Beste Tagine bisher gab es doch tatsaechlich bei den Berbern im Wuestencamp!Heute sind wir wieder in einer Kasbah,der letzten dieser Reise,doch davon morgen mehr ;-)

dahinter verbirgt sich unser Hotel in Tinghir,ein umgebautes Scheichdomizil mit 14 Zimmern und 2 Suiten

dahinter verbirgt sich unser Hotel in Tinghir,ein umgebautes Scheichdomizil mit 14 Zimmern und 2 Suiten

Wuestencamp in Merzouga

29.September 2010

Wir sind zurueck von dem Wuestencamp,das war wohl bisher der absolute Hoehepunkt der Woche!Wir sind nun ein wenig erschoepft,an einigen Stellen ;-) tut es auch weh,aber wir sind schon in unserer naechsten Kasbah,in Tinghier.Diese Eindruecke sind so unglaublich gewesen,lassen sich schwer in Worte fassen,daher gibts heute nur Bilder mit Untertiteln.Wir kommen dann spaeter noch mal auf die faszinierende Safari zurueck.Hier ein Gruss von einem der Hauptdarsteller :-)

liebe Gruesse

liebe Gruesse

Rissani

27.September 2010

Heute sind wir wieder eine endlose Strasse durch die Steinwueste,nur unterbrochen von einigen Oasen,in die Oasenstadt Rissani gefahren.Rissani ist eine richtig grosse Stadt,man vermutet so etwas ueberhaupt nicht,denn hier ist eigentlich nur Wueste.Gluecklicherweise haben wir hier sogar einen Bankautomaten gefunden,so koennen wir tanken und muessen nicht auf einen Eselskarren umsteigen :-).Ich finde das uebrigens sehr gemein,die hauen alle auf den armen Eseln rum,sonst wollen die wohl nicht laufen.Unsere heutige Kasbah uebertrifft die gestrige noch,aber seht euch die Bilder in der Bildergalerie an und seht selbst!Morgen werden wir die Kamelsafari machen und in der Wueste schlafen,da gibt es nun wirklich kein Internet.

Agdz

26.September 2010 Unser Riad Dar Qamar ist ne Wucht!Wir fuehlen uns hier ein wenig wie in 1001 Nacht.Nachdem die Umgebung von unserem Riad eher verfallen und unbewohnt aussah,zeigte sich hinter den Lehmmauern eine wunderschoene,kleine Anlage,mit gerade einmal 6 Gaestezimmern.Ein Swimmungpool,stimmungsvolle Beleuchtung,ein Kaminzimmer und ein romantischer Innenhof runden dieses Bild ab.So hatten wir gestern und heute ebenso einen Tisch am Pool,toll gedeckt und wurden mit einem typischen marokkanischen Essen,der Tagine verwoehnt.Wir haben heute nur einen kleinen Ausflug ins Dorf unternommen,gestern war schon genug Gegend und morgen gehts ja weiter.Ausserdem,wir werden natuerlich sofort als Touristen erkannt und entsprechend angesprochen,dazu kommt noch,dass unser Auto bloederweise klar als Mietauto zu erkennen ist.Wir sind noch ein wenig zu unerfahren,um die guten von den schlechten Marokkanern zu unterscheiden,so machen wir uns dann lieber,nach einem kurzen Gespraech,vom Acker.Gestern hielt uns einer mitten in der Steinwueste an,meinte er haette ne Panne und wir sollen ihn doch mitnehmen…nach kurzer Ueberlegung und einigen Ungereimtheiten seinerseits,haben wir Gas gegeben.Nach 50 km stand schon der Naechste,da haben wir erst gar nicht mehr angehalten und so werden wir es auch den Rest der Reise halten.Morgen nun fahren wir nach Rissani,wieder durch Steinwueste und werden auf der Strecke eine Kashba besuchen,in der heute noch Berber leben..aber davon mehr gibts morgen,wenn wir Netz haben sollten.Bis spaeter dann eure Conny und Knuff

Start rund Marokko

25.September 2010

Nach Uebernahme unseres Leihwagens machten wir uns auf die 410 km lange Fahrt nach Agdz,der laengsten Tagesetappe unserer Rundfahrt.Das Verkehrschaos in Agadir hatten wir schnell und zum Glueck problemlos hinter uns gebracht (obwohl ihr ja alle wisst wie mein Knuffi Auto faehrt!)und begaben uns in Richtung Atlasgebirge.Die fruchtbare Landschaft wandelte sich zunehmend in eine Steinwueste,ausgetrocknete Flussbetten,kahle Berge und Oasen wechselten sich ab.Faszinierende Landschaft koennen wir so gar nicht mit Worten beschreiben,wir stellen ein paar Bilder ein,obwohl es schon spaet ist!Vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Agdz und suchten uns den Weg zu unserem Riad,in einem etwas fuer uns Europaeer ungewoehnlichem Viertel.Was wuerde uns erwarten…die Bilder sprechen fuer sich…und morgen gibt es die Aufloesung…;-)

Atlasgebirge

Atlasgebirge

Agadir

24.September 2010

Heisser Saharawind blaest uns seit gestern um die Nase.Ueber Tag war es im Schatten 41 Grad und am spaeten Abend immer noch ueber 30 Grad!Da erlahmen die Aktivitaeten ein wenig und wir verziehen uns unters Bimini.Letzte Nacht kam ein wenig  Wind auf,ein wenig Regen und mitten in der Nacht ein heisser Wind von Land,so brauchen wir nur einen “Hauch von Nichts”(erkennst du den Spruch,liebe Annette?)anzuziehen.Jetzt ist es vergleichsweise kuehl ;-),nur so 33 Grad im Schatten.Ich werde gleich nochmal zum Strand gehen,ein letztes Bad im Meer,bevor wir uns auf die staubigen Pisten begeben.Wir haben eben beim Autovermieter alles klar gemacht,also morgen frueh um 9 Uhr gehts los.Hoffen wir,dass unserer Felice nichts passiert,wenn wir weg sind,aber wir lassen die Maulis als Aufpasser an Bord!So,bis bald irgendwo im Landesinneren :-)

Strand von Agadir

Strand von Agadir

Agadir

23.Sepember 2010

Es gibt im Moment nichts aufregendes zu berichten,deshalb auch hier keine taeglichen Berichte.Aber das wird sich aendern,denn am Samstag in der Fruehe geht es los zu unserer Rundreise.Die erste Etappe wird uns 385 km weiter nach Agdz fuehren,dort erwartet uns ein kleines Riad,mit Pool und Hammam (da koennte man sich doch glatt mal ordentlich waschen lassen ;-) ).Dort bleiben wir 2 Naechte und den darauffolgenden Tag erwartet uns wieder eine Etappe von 265 km,bis nach Rissani,das liegt schon knapp vor der Algerischen Grenze.Dort wieder nach einer Nacht weiter nach Merzouga (40km),wo wir ab dem Nachmittag auf Kamelen einem Sonnenuntergang entgegenreiten und die Nacht mit einem Lagerfeuer im Camp verbringen.Unsere Buchung verspricht zumindest in den Riads einen Internetempfang,so werden wir dann versuchen taeglich zu berichten und entsprechende Fotos einstellen.Nach dieser Erlebniswoche kehren wir auf unsere Felice zurueck,machen sie startklar und dann geht es zuegig nach Lanzarote.Ich habe mal versucht,unseren Reisablauf zu zeichnen,bishin zum Ziel Gran Canaria,wo wir noch lieben Besuch aus Wuppertal bekommen (Christine und Ossi) und von wo aus wir Richtung Karibik starten wollen und wenn es klappt,koennten wir Weihnachten drueben sein.Aber bis dahin ist ja noch soooo viel Zeit :-)

unser geplanter Reiseverlauf

unser geplanter Reiseverlauf

Agadir

20.September 2010  Besuch Souk El Had

Zuerst ne Info!Wir haben eben freundlicherweise unser Boot verlegen duerfen und liegen nun in der Naehe des Marinabueros und das bedeutet erfreulicherweise:wir haben nun Internet und sogar ziemlich wackelfrei,sodass wir auch mal skypen koennen!Schon kommt die Polizei vorbei,die das nicht mitbekommen haben und wollen uns wieder Einklarieren.Nun zu unserem Besuch im Souk!Dieser findet nur Samstags und Sonntags statt und hier bevorraten sich die Marokkaner offensichtlich fuer eine Woche.Wir organisierten uns ein Taxi dorthin,heute mal fuer grad einen Euro .Das muss man alles wissen;letztens hat uns einer fuer eine aehnliche Strecke fast 6 Euro abgeknoepft,aber nun sind wir schlauer.Kaum das Taxi verlassen,stuermen schon die sogenannten “faux guides” auf einen zu und wollen einem den Souk zeigen.Da muss man sich schon energisch zur Wehr setzen und denen klarmachen,dass man alleine gehen moechte.Diese Souks werden umgeben von hohen Lehmwaellen und innen gibt es alles,was man braucht (oder nicht braucht).Nach Themen geordnet,so scheint es.Von Moebeln,Kuehlschraenken,Waesche,Lampen,Schuhe und natuerlich die typischen marokkanischen Einrichtungsgegenstaende.Frau in Marokko traegt offensichtlich Nachtgewaender,denn die gibt es en masse zu kaufen.Doch viel interessanter ist der Lebensmittelmarkt.Was sich dort so abspielt und wie dort unsere europaeischen Nasen maltraetiert werden,unglaublich!Vorbei an Gewuerzstaenden,Olivenstaenden,weiter Richtung Fisch-und Fleisch.Im Hintergrund sieht man das arme,noch lebende Vieh und ahnt und riecht,welcher Bestimmung sie entgegen sehen.Doch in diesen Bereich gehen wir nicht weiter hinein,das will ich gar nicht sehen und den Geruch haelt man wirklich kaum aus.Wir erweitern unsere Vorraete um Kartoffeln,Tomaten,Aepfel,Bananen,Aprikosen etc.und sind am Ende keine 2 Euro los.Doch an das Fleisch trauen wir uns nicht ran,vielleicht spaeter mal,wenn wir gar nichts anderes mehr bekommen koennen.Gestern waren wir hier mehrere kraeftige Regenschauer,die netterweise roten,feinen Saharasand auf unser Schiff haben regnen lassen,dazu ein kraeftiger Wind von Land,macht eine gute Mischung auf unserer sonst sauberen Felice.Da uns ja eh langweilig ist ;-),gehoert halt das taegliche Schiffchen putzen dazu.Morgen muessen wir dringend mal wieder in den Supermarkt,da werden wir heimlich Fotos machen,denn das Angebot ist wirklich umwerfend.Noch ein Satz zu Agadir:hier war 1960 ein verheerendes Erdbeben,was wohl sehr,sehr viel zerstoert hat und so sind hier keine Kulturdenkmaeler zu besichtigen.Es ist danach modern wieder aufgebaut worden und fuer den Tourismus konzipiert worden.Nun aber genug :-)

die haben es in Kuerze hinter sich :-(

die haben es in Kuerze hinter sich :-(

 

ueberall solche Olivenstaende

ueberall solche Olivenstaende

Agadir

18.09.2009 Verschlusssachen

Die Marina Agadir ist gut bewacht,aber es gibt auch andere Haefen,in denen die Einbruch- und Diebstahlgefahr gross ist.Daher sind leider entsprechende Massnahmen erforderlich.Die Griffe der Lucken von der Felice sind verriegelbar,der Niedergang hat ein einfaches Schloss.Das genuegt natuerlich nicht, deshalb hat uns Uwe (Wuppertals bester Biker) von der KSI GmbH einen Edelstahlriegel angefertigt, mit dem wir den Niedergang zusaetzlich sichern koennen. Die Backskisten und der Aussenbordmotor werden mit Vorhaengeschloessern verschlossen.Wir haetten gerne einen kleinen Einbautresor fuer unsere Papiere und Bargeld gehabt,aber in Wuppertal nicht zu bekommen (trotz guter Verbindungen zu entsprechenden Fachgeschaeften).Aber,man glaubt es kaum, in Agadirs Supermarkt,gibts einen kleinen Moebeltresor,passend fuer Felice.Sofort gekauft und heute eingebaut,wieder ein Problem weniger. Mit der Zeitung von gestern erschoepft ins Cockpit gelegt von dem anstrengenden Tag ,warten wir auf die Abendessenzeit,das Leben ist hart. 

Unser Liegeplatz in Agadir

Unser Liegeplatz in Agadir

Agadir

17.September 2010  Wir richten uns ein

Gestern mit dem Taxi zum Supermarkt gefahren,die Ruecklehne des Sitzes war gebrochen,wurde mit dem Sicherheitsgurt in Position gehalten.Auch sonst konnte ich viel ueber die Maroccanische Fahrkultur lernen.Fahrspuren und Zebrastreifen sind ein Relikt aus der Kolonialzeit,braucht man nicht.Aber der Supermarkt ist klasse,gross wie in Frankreich, mit Inseltheken mit verschiedenen Oliven,andere mit Kraeutern oder losen Nudeln und Huelsenfruechten.Alkohol gibts auch, aber abgetrennt, damit niemand verfuehrt wird.Wir lassen uns gerne verfuehren,mit Rotwein und Becks.Die Kuehlbox ist wieder gefuellt,Conny gluecklich,dafuer darf Sie heute Spaghetti mit Meeresfruechten kochen.Danach werden wir zur besten Galeteria von Afrika gehen,es gibt dort unter anderem Noisetteis. Leider haben wir heute beim Aufraeumen von Outlook alle Mails geloescht,ob das noch Probleme gibt?Wenn wir nicht mehr antworten,bitte ins Gaestebuch schreiben,wir melden uns. Ansonsten lassen wir es uns hier gut gehen,morgens ca. 2 Stunden To do-Liste abarbeiten,ganz ohne Arbeit geht es doch nicht.Die Marinaanlage ist sehr gepflegt und bewacht,weil hier wohl auch die oberen 100 von Agadir verkehren.Aber die Sanitaereinrichtung hat den Flair eines Ein- Sterne-Zeltplatzes in der Tuerkei,da geh ich jetzt duschen,bis demnaechst.

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