19.062009 bis 05.07.2009 England

von Warns zur Isle of Wight und zurück

Am 19.Juni sind wir in Warns gestartet um nach England zu segeln. Eigentlich als Übung für den großen Törn im nächsten Jahr.Geplant war die Übung “wir segeln Tag und Nacht” ……doch manchmal kommt es anders als man denkt!Der erste Stopp war schon in Enkhuizen am Ijsselmeer,grad mal 12 sm vom Heimathafen entfernt. In Warns wurde noch mal schnell voll getankt und dann los.Schon auf der Fahrt auf dem Ijsselmeer, übrigens Wind 5,am Wind , also gut Krängung, zog sich Wolfgang unter Deck zurück und und murmelte was von “irgendwie ist vorhin ein Liter Diesel ausgelaufen”.Aber wo ist der Liter jetzt??? Weiter zu segeln mit der vermissten Ladung war dann ja wohl nicht so gut. In Enkhuizen angekommen,Kontrolle der eventl. Undichtigkeit,es war der Geber für die Heizung der leckt.Klar, Schraube anziehen und gut ist`s……nein…der Geber springt durch den Druck des vollen Tanks vollständig raus und der Tank entlädt sprudelnd 20l Diesel in die Bilge. Den Rest des Abends war “Dieselpanschen” angesagt.Erschöpft nach 4 Stunden Arbeit sind wir in die Kojen gefallen , um dann am nächsten Morgen erneut aufzubrechen gen England. 370sm später haben wir es dann doch geschafft und machten in Portsmouth fest.Die Überfahrt von Calais nach Dover war aufregend, zumal es noch dunkel war und es nur so ganz langsam vor Dover hell wurde.Die dicken Pötte sind schon Respekt einflößend; hin und wieder mussten wir kurz wenden , um nicht in Gefahr zu kommen. Das Wetter hat es in den 14 Tagen sehr gut mit uns gemeint, Sonnenschein pur, moderater Wind,perfekt!Da bekommt man Lust auf me(e)hr! Als wir von Coves starten wollten, um wieder Richtung Heimat zu segeln,hatten wir noch kurz Kontakt mit der “Heimkehr-Hamburg”, die nun unterwegs ist, auf dem Weg nach Spanien , Kanaren , um dann im November den großen Sprung in die Karibik zu machen. Wir haben sehnsüchtig Richtung Süden geschaut; haben wir doch noch viel zu tun bis April, bis wir endlich starten können. Fazit unseres Törns: es war toll und bis auf Kleinigkeiten (siehe Anfang) hat alles prima geklappt.