Der ” Rentneralltag ” beginnt …

25. August 2016

und dazu gehört ???

Wir lernen das Golfspielen zusammen !!

Das Internet hilft uns bei der Suche nach der geeigneten Location und wir werden fündig. Hier relativ in der Nähe ist eine Golfschule mit großer Driving Ranch. Wir fahren hin und haben das Glück, dass Sunny, perfekt deutsch sprechend, sich unserer annimmt und uns ein Angebot macht. Wir entschließen uns spontan für den 12 mal 2,5 Stunden Kurs und fangen schon am Nachmittag mit der ersten Stunde an !

Wir berichten ihm, dass wir schon 3 mal eine Golfrunde ohne Anleitung spielen konnten und ohne Verletzungen durch gekommen sind :-). Da es uns wirklich Spaß gemacht hat, war unser Wunsch, wenn wir denn mal in Asien angekommen sind, auch wieder was für die körperliche Ertüchtigung zu tun und ausserdem ist es bestimmt auch für eine langjährige Partnerschaft gut, etwas gemeinsam zu erlernen !

Nach einer Stunde Erklärungen und Trockenübungen dürfen wir auf die driving Ranch.

Nun …und hier spüren wir, dass das wohl doch was mit Sport zu tun hat, denn nach dem ersten Tag spüren wir ein Zwacken im Rücken und Po und auch in den Handgelenken :-)

Wir haben die paar Mal, die wir golfen waren, ja einfach drauf los gespielt und keine Haltungsnoten verteilt und somit auch eine falsche Haltung eingenommen.

Dies müssen wir uns nun wieder abgewöhnen und hören brav, was uns Sunny geduldig beibringen wird.

Hier ein Video der Trockenübung mit einem hinterhältigen Schläger :-) ubungsschlage

Nach unserem ersten Golftag fahren wir zurück nach Chalong und treffen uns wieder mit Lisa und Thomas im book cafe. Der Chef des Hauses, ein Australieer, kocht wohl gerne und hat eine leckere Gemüse-Wurstsuppe gekocht und jeder, der an der Bar sitzt, bekommt einen Teller gratis serviert. Somit wäre die Abendessensfrage schon geklärt praktischerweise. Sonntags werden hier Würstchen gegrillt, Salate gestellt und sogar ein super leckeren Nachtisch gab es ,auch für lau. Wo findet man so etwas sonst ?? Kein Wunder dass wir sagen, ” unsere ” Stammkneipe !

Am nächsten Tag begleiten wir die ” Nessies ” zum Rolly Tasker, ein gigantischer Segelmacherladen. Dort gibt es alles an Sunbrella und Garnen etc, , alles was das Seglerherz erfreut.

Anschließend beratschlagen wir die weitere Tour und Lisa möchte gerne nach Patong in die Mall, also fahren wir über den Berg und sind nach ertwa einer halben Stunde drüben am Beach. Das Wetter ist mäßig, was uns nicht weiter stört, doch die Sonnenanbeter sicherlich.

Wir schlendern durch ein paar Gassen, werden ständig angesprochen und sollen uns massieren lassen oder… ;-) es ist früher Nachmittag und trotzdem schon relativ gefüllt, wie mag es abends aussehen oder gar in der Hochsaison. Wir sind froh am Abend wieder in unserer beschaulichen und friedlichen Bucht zu sein und schaffen es gerade vor einem gewaltigen Wolkenbruch im Yachtclub zu sein, wo wir lecker essen.

Wir hatten übrigens unser gekauftes und leider doch gelocktes Handy hier in der Central Festival Mall zum Entlocken gelassen.

Zum vereinbarten Abholtermin ist jedoch nichts mehr vom Handy zu sehen und mein verärgertes Telefonat mit dem ” Boss ” verspricht ein Wiedersehen am nächsten Tag. Er kommt tatsächlich mit mächtig Verspätung und vorangegangenem Unfall ( er war völlig durch den Wind, der arme Kerl )zum book cafe und wir diskutieren und….da wir schon unnötige Kosten investiert haben, will er uns das Handy kostenfrei locken…nur bis wann hat er nicht so wirklich gesagt, aber auf jeden Fall war er nett und bemüht :-).

PS irgendwie hören wir förmlich jetzt Stimmen von daheim…Golfspielen ist doch kein Sport ( war wohl unser Spruch ) …solange man noch …, spielt man doch kein Golf…ab sofort ändern wir unsere Meinung, denn wovon Muskelkater bekommen kann, scheint ja wohl was mit Sport zu tun zu haben :-). Und ausserdem sind wir ja auch nun zu alt für andere neu zu erlernbaren Sportarten …und ja, auch das noch ,  ich seh  aus wie ne Ratte :-(…die Friseuse hat alles abgenagt , schnief …aber angeblich sollen Haare wachsen können…:-)

Ausflüge und Alltag

21. August 2016

Nicht weit von unserem Standort Chalong, im Süden von Phuket, befindet sich der Elefantentempel am Cape Phromthep.

Hunderte , wenn nicht sogar tausende kleine und große Elefanten in allen Variationen und Materialien sind um den Tempel sorgfältig aufgestellt.

Viele Stufen führen hinauf zu diesem heiligen Ort und Leuchtturm und von hier oben hat man einen grandiosen Ausblick auf die Andamanensee.

Von hier aus soll es besonders reizvoll sein, den Sonnenuntergang zu genießen…

Wir schlendern noch ein Stückchen weiter zum Leuchtturm, der ein Museum beherbergt, leider heute aber geschlossen.

An der Spitze des Leuchtturmes sind 2 goldglänzende Elefanten zu sehen, die , wenn das Leuchtfeuer abends angeht, angestrahlt werden.

Wir setzen unsere Rollertour fort und fahren weiter runter zum Rawai Beach und machen Cappucino Pause.

Noch immer ist viel Wind und die Strände bleiben zum Teil weiter bis auf kleine Abschnitte an der Westküste gesperrt.

Wir fahren weiter bis Karon Beach und dann wieder zurück über den Berg Richtung Chalong.

Auf der Fahrt sehen wir 2 Elefantencamps und gucken uns dort ein wenig um.

Ein kleiner Elefant, kurz mit einer Kette angebunden, leidet offensichtlich an Hospitalismus und wirft seinen Kopf hin und her und sein Rüsselchen fliegt ebenso hin und her…immer wieder die gleiche Bewegung…armes Kerlchen !

Hier in Thailand leben wohl noch 2000 Elefanten, aber hier auf Phuket nur noch 100 und die sind alle in der Touristik Branche eingeflochten und nicht mehr freilebend.

Demnächst werden wir vier sicher irgendwo auf einer Treckingfarm  auch einen Ausflug mit den Elefanten machen.

Hoffen wir, dass sie gut behandelt werden.

Wir setzen unsere Fahrt fort und treffen uns dann abends mit Lisa und Thomas am Strand zum Essen. Es ist Vollmond und extreme Ebbe, sonst hätten wir auch mit den Dingis anlanden können.

In dem abseits gelegenen Lokal, wo wir die einzigen Gäste sind, sind Hunde und Katzen zu Hause und so mitten drin auf dem Tisch des Geschehens lässt es sich gut liegen und man wird noch gekrault :-)

Phuket Old Town und…

17. August 2016...weiter zur stürmischen Westküste von Phuket

Sonntags soll in der Altstadt von Phuket ein Tagesmarkt stattfinden, also machen wir uns auf und wollen den besuchen.

Wir fahren gemeinsam hin und finden den Markt aber nicht. Ein Einheimischer fragt uns letztlich, was wir denn suchen ?

Nein, er schüttelt den Kopf, der ist abgesagt worden wegen ” bumm “, anders konnte er sich nicht ausdrücken. Also auch hier ein wenig Angst , so kurz nach den Anschlägen.

Wir finden die Altstadt, ein wenig verwaist, Sonntags sind wohl die meisten Geschäfte geschlossen und ausserdem ist das Wetter nicht gerade so toll.

Wir schlendern dennoch durch, stellen uns vor kräftigen Schauern unter und schlürfen später  einen köstlichen Cappucino :-)

Zur Mittagsrast landen wir in einem ” catcafe “…was das ist?

Ein extra großer Raum, der nur  mit Pantöffelchen betreten werden darf und dort springen jede Menge Katzen , besonders gepflegter und schöner Rassen rum. Erwachsene wie Kinder rutschen auf dem Boden rum und spielen mit den Katzen und vergessen darüber ihre lecker bestellten Dinge :-)

Zu niedlich!! Wir setzen uns an eine große Scheibe, bestellen eine Kleinigkeit zu essen und beobachten das Treiben.

Am Ausgang sehen wir diese Tafel mit den ” Katzenregeln ” für diesen Raum :-)

Am Nachmittag besichtigen wir noch einige Tempel, die hier bald an jeder Ecke zu finden sind und alle prächtig und bunt anzuschauen sind.

Es gibt hier sehr viel zu sehen und sicher zu erleben. Gut jetzt, dass wir die Roller haben und anhalten können , wo wir wollen.

Zum Abend fahren wir zurück nach Chalong und landen wieder in der Seitenstraße bei Guid, die eine seriöse Bar betreibt und sich ausgesprochen liebevoll um ihre Gäste bemüht.

Direkt gegenüber befindet sich auch eine Bar, die die andere Seite präsentiert. Dort tanzen und posieren die Mädels und versuchen Männer zu locken, zum Teil in recht offenherziger Pose. Gönnen wir unseren Männern doch den Anblick !

Die Mädchen sind zu uns Frauen auch nett und höflich, lächeln und winken. Ich finde es interessant, mal mitten in solch einem Geschehen zu sein . Solange mich keine von denen angiftet, fühle ich mich wohl !

Entlang dieser  Straße vom Chalong Pier bis hoch zum Kreisverkehr , etwa 1 km, reihen sich Bars an Bars. Noch ist ja Monsunzeit und die Touristen sind noch nicht da, nur vereinzelte und natürlich jede Menge Chinesen, die aber nach ihren Bootstrips mit Reisebussen in ihre Hotels gebracht werden. Noch immer ist starker Wind und entsprechende Wellen draußen, dass wir jedesmal sagen, die Armen ! Eng zusammen in den Speedbooten und sicher wird vielen schlecht. Wenn wir sie abends zurückkommen sehen, sind einige von ihnen recht grün…

So sieht es an der  Westküste zur Zeit aus und nur an kleinen Strandabschnitten ist das Baden, bzw eher nur das Spiel mit den Wellen unter Aufsicht erlaubt.

Gerade heute steht wieder in der hiesigen Zeitung ( Wochenblitz /Phuket/Lokales ), dass am Montag ein Tourist am Katabeach leblos aus dem Wasser gefischt wurde und nicht mehr gerettet werden konnte.

Ich kann mich noch gut erinnern an einen ungeschützten Strand auf Fuerteventura. Dort waren viele Kreuze zu sehen, Schwimmer, die dort durch die extremen Wellen und Unterströmungen umgekommen sind. Damals versuchte ich auch dort zu schwimmen, aber nur mit Aufsicht. Dachte ich doch, ich wäre ein guter Schwimmer, doch ohne die Hilfe des Freundes wäre ich auch  nicht mehr an Land gekommen. Also sollte man sich besser an die Warnungen halten !

Wir sind bis Ka Ron Beach hochgefahren und die Strände sind sehr schön und noch nicht überlaufen.

Unsere Rundfahrt ging dann zurück über den Berg wieder hinunter nach Chalong, vorbei auch an einigen Elefantentreckingstationen.

Das wird bei uns vieren mit Sicherheit in Kürze auch auf dem Programm stehen.

Zum Abend wieder ein Abstecher in nun ” unserer ” Bar und wir versacken heute ein bisschen. Die Stimmung gegenüber mit Livemusik und gegrilltem Schweinderl ist doch zu nett..

Wir haben unseren Roller vorsichtshalber schon auf die Pier gebracht und sind nun zu Fuß unterwegs.

Lisa und Thomas kamen direkt vom Einkauf her und da auch hier die Alkoholgrenze bei 0,5 liegt, schieben wir später deren Roller besser gemeinsam zur Pier .

Alkohol am Steuer wird auch hier empfindlich bestraft, gut zu wissen und so gehen wir alle lieber kein Risiko ein.

Wir haben in der Zeitung die ” Preisliste ” für Vergehen am Steuer gelesen. Auf jeden Fall müssen wir Helm tragen und einen Führerschein vorweisen. Wird man ohne erwischt, zahlt man umgerechnet 14 Euro. Gestern früh wollten wir in einen Kreisverkehr einfahren, unwissend, dass man vorher einen U-Törn machen muss und wurden prompt von der Polizei angehalten, kontrolliert und mit einem kleinen DuDu verabschiedet.

Mit jedem Tag mehr, den wir hier sind, wachsen auch unsere Infos, die Wäsche haben wir wegbringen können, wie wird das Ergebnis sein ? Bestimmt gut hier, viele gute Supermärkte haben wir gefunden, gestern sogar einen, der einen Stand hat wie in meiner und Julias Lieblingsdrogerie. Dann gibt es fast alles an Wurst, Käse und Fleisch und Sushi an jeder Ecke und…also man kann schon sicher gut hier leben. Wenn nicht immer die Sache mit dem Visa wäre, auch da ändert sich immer wieder etwas . Jetzt haben wir erstmal Zeit bis Mitte September, dann müssen wir unser Touristenvisa um 30 Tage verlängern und dann schaun wir mal :-)

Wat Chalong und Big Buddha

13. August 2016

Wir wollen mobil sein, aber nicht die hohen Taxikosten zahlen, also mieten wir 4 uns 2 Roller und erkunden damit die Umgebung oder fahren ” mal eben ” zum Supermarkt.

Heute besichtigen wir WAT CHALONG, das größte buddhistische Kloster von Phuket.

Wir tasten uns langsam und vorsichtig in den Strassenverkehr ( linksverkehr ) und es klappt gut, wir müssen ja nicht so rasen wie die Einheimischen.

Am gestrigen Tag war der Geburtstag der Königin und die meisten Shops blieben geschlossen und ab 16 Uhr durfte kein Alkohol mehr ausgegeben werden.

In den Gebäuden darf man nur barfuß laufen und die Schultern müssen bedeckt sein. Nach ausgiebigen Besichtigungen fahren wir weiter zum Big Buddha, der hoch oben über Phuekt thront. Er wurde erst 2008 fertiggestellt ( bis auf den Sockel ) und schaut nach Osten über die Bucht von Chalong.

Er ist 45 m hoch und am Sockel hat er einen Durchmesser von 25 m. Aussen ist er vollständig mit weißem Marmor verkleidet.

Am Eingang kann man kleine Marmorplättchen kaufen und beschriften und diese werden später bei der Verkleidung benutzt.

Eine nette Idee der Finanzierung und so verewigen wir uns auch auf einer Platte .

Links neben der langen Pier ist unser momentaner Ankerplatz.

Viele Segelschiffe sind hier, einige verwaist oder nur momentan nicht besetzt. Es ist ja auch keine Saison .

Zur Zeit kriegen wir mal einen Geschmack davon ,was es heißt, Monsunzeit, es bläst ein sehr kräftiger Wind und ab und an öffnet sich urplötzlich der Himmel und es schüttet.

Man tut also gut daran, die Luken vom Schiff alle zu verschließen, bevor man das Schiff verlässt.

Wir beenden unseren ersten Mopedausflug gegen 15 Uhr und fahren zum Book Shop, auch Seglertreff. Ich nehme meine ersten Übungsstunden auf in Sachen Rollerfahren und demnächst werde ich mich dann wohl auch mal alleine ins Getriebe des Strassenverkehrs wagen !

Heute scheint es, dass wir einen Bordtag machen, es schüttet und stürmt …macht nichts, es gibt ja immer was zu tun :-)

Guckt in die Bildergalerie , dort gibt es mehr Fotos.

dscn0932 Video

Rollerfahren Video

Erste erfolgreiche Landgänge

11. August 2016

Wie immer, wenn wir irgendwo neu ankommen, tasten wir uns langsam vor, fangen an mit, wo ist hier ein Supermarkt, wo die Wäscherei etc. Letztlich geht es doch immer recht schnell, bis man sich auskennt, vielleicht liegt es auch daran, dass wir es gewohnt sind, uns auf neues schnell einzustellen und entsprechende Augen und Fühler entwickelt haben. Doch ich möchte noch kurz zurück im Geiste nach Phi Phi Don gehen….

Das ist also der sagenumwobene Strand ” The Beach ” , hier nun ungünstigerweise bei Ebbe und Bewölkung.

Den Strand säumen Imbissbuden und Bars und Shops…

Unser Alter ist eher die Ausnahme, viele junge Leute und natürlich unglaublich viele Chinesen.

Wir sehen den Reiz nicht für die lange Anreise, die sicherlich alle hinter sich haben. Wenn wir an die traumhaften Orte und Strände im Pazifik denken, so würden wir auf jeden Fall nicht hierher fahren..nun denn, das ist ja Geschmackssache und wir waren ja nun auch da, lag halt praktischerweise auf dem Weg.

Dies ist wieder die andere Seite, dort kommen alle Boote an.

Man wird an Land gesetzt und befindet sich dann sofort im touristischen Rummel, Kitsch und Ramsch und Futterbuden ohne Ende. Romantik? Nein nicht wirklich. Wir essen eine Kleinigkeit am Strand und sind sehr enttäuscht über dieses Thaiessen :-(

Im Reiseführer, der allerdings schon sehr alt ist, wird geschrieben, dass diese Insel zu den Topspots der Welt gehört. Wenn man sich alles wegdenkt, ist es auch eine grandiose Landschaft, ohne Zweifel und die Wasserqualität ist wirklich ein Traum. Warm und türkis und so sind hier unzählige Tauchbasen , die um Kundschaft werben und komischerweise mindestens ebenso viele Tatoostudios ??

Wir schlafen friedlich in dieser Bucht an einer Mooring und früh um 7 Uhr sind wir schon wieder unterwegs. Das Einklarierungsprocedere wartet ja und wie schon erwähnt, um 15 Uhr machen die zu.

Die Insel lassen wir hinter uns und beinahe hätten wir segeln können, doch kaum verlassen wir den Schutz der Insel, kachelt uns der Wind auf die Nase ( grrrr ) und wird sich im Laufe der nächsten Stunden stetig erhöhen.

Bald machen wir nur noch zwischen 2 und 3 Knoten Fahrt und werden mit Ankunftsdatum am späten Nachmittag berechnet :-(. Das geht ja gar nicht, also legen wir mal beide Hebel auf den Tisch und erreichen immerhin 4 Knoten Fahrt und der Wind weht nun fröhlich mit 25 Knoten und hat eine kabbelige Welle für uns . Unser Schiffchen wird gepökelt, dann freuen wir uns wenigstens auf den nächsten Regen :-)

Wir sehen unzählige Fischerboote unterwegs und fahren zickzack, wie durch ein Minenfeld. Deswegen sind wir hier auch auf keinen Fall nachts unterwegs, fast mit Sicherheit würde man sich in einem Netz verfangen.

Für diese relativ kurze Strecke brauchen wir 7 Stunden, mühselig und unkomfortabel war´s.

Aber nun sind wir ja angekommen udn wie es sich in den ersten Tagen so zeigt, scheint es sich zu lohnen!!!

Am ersten Abend gehen wir mit Lisa und Thomas an Land und gucken mal, ob es das Restaurant unserer damilgen Tachbasis ” See bees ” noch gibt. Ja gibt es, dann mal hinein und wir staunen über das Angebot, viele deutsche Gerichte, wie Spätzle und Schweinderl und Würstel ….

Man könnte meinen, wir wären fast am Verhungern, so stürzen wir uns alle auf das Essen und die Freude spiegelt sich deutlich in Lisa´s Gesicht!

Es war so richtig l e c k e r !

Für euch daheim mag es sich spinnert anhören, aber wenn man so lange nicht mehr Hausmannskost bekommen hat, dann freut man sich richtig darüber .

Für den nächsten Tag verabreden wir uns und fahren gemeinsam zur Central Festival Mall am Rande von Phuket Town. Wir schicken die Männer zu ihren Shops und wir beide freuen uns, endlich mal wieder gute Materialien fühlen und sehen und anprobieren und evtl. kaufen zu können! Die Männer entdecken hinter der Mall einen riesigen Baumarkt, finden aber nicht wirklich dorthin und so telefonieren wir noch mit ihnen…die beiden hatten sich in der Mall verlaufen ( kicher ,lach ). Beinahe wollte ich schon einen Ausruf starten lassen wie früher , wenn die Kinder aus dem Spieleparadies abgeholt werden wollten ” der Knuffi und der Thomas suchen ihre Mam..ach nee , Frauen :-)

Alles in allem, wir fahren erst am späten Nachmittag zurück nach Chalong und parken uns ein wenig erschöpft an einer Strandbar . Ein Bierchen zischt jetzt prima und wie es aussieht, sind alle zufrieden.

Nun wissen wir, hier werden wir mit Sicherheit nicht verhungern und es wird uns wahrscheinlich sogar gut gehen hier !

Schon nach den ersten Tagen stellen wir fest, das Essengehen auswärts ist wesentlich günstiger, als das Kochen an Bord, verrückte Welt ??

Ein gutes Essen kostet höchstens 200 Baht , ein Bier 50 Baht, dagegen einzukaufen, mit all den Zutaten, wie man das gewohnt ist, ist deutlich teurer. Trotzdem werden wir mit Sicherheit bei unseren Gewohnheiten bleiben und viel an Bord kochen..bis auf…:-)

Morgens früh am Pier von Chalong, ein irres Getümmel, wie finden die bloss heraus, wer welche Tour gebucht hat und auf welches Boot er steigen soll ??

Alle müssen sich Schwimmwesten anlegen, die alle auf einem großen Berg gehäuft liegen und nun sehen sie sich auch noch alle ähnlich :-)…gut , dass das nicht unser Problem ist.

Den langen Pier fahren kleine Busse unentwegt hin und her, gut für uns, wir mischen uns unter all die Bootsbucher und brauchen so den langen Latsch in der Hitze zum Dingi nicht machen. Denn das liegt ganz vorne an der Pier…

Heute nun , waren wir schon wieder unterwegs und haben nun fußläufig einen Supermarkt entdeckt mit all den internationalen Produkten, die uns bekannt sind und von denen wir wissen…jamjam ist das lecker :-)

Und direkt daneben wieder ein Riesenbaumarkt der gleichen Kette von gestern. Diese Geschäfte scheinen vor ganz kurzem erst eröffnet worden zu sein. Alles sieht nagelneu und blitzesauber aus, also wieder ein erfolgreicher Tag! Dann haben wir noch den Seglertreff gefunden und erste Kontakte geflochten. Das ist immer wichtig, wo sollten wir sonst interne Infos herbekommen und die kann man nie genug haben….das erinnert mich schwer an den Spruch der Männer…Ölfilter kann man nie genug haben :-). Was haben Christine ( Gipsy4 ) und ich oft darüber gelacht, hatten und haben wir da doch eine andere Meinung zu !!

Apropos Gipsy4 , deren Reise ja nun endgültig vorbei ist und sie wieder zu Hause in Österreich sind.

Wir wünschen euch beiden alles Gute und einen guten Start in euer neues Landleben und hoffen, dass sich unsere Wege irgendwann noch einmal kreuzen werden!!

Phuket/Thailand angekommen !

9. August 2016

Seit gestern , 14 Uhr LT, sind wir nun hier in Phuket angekommen und sind sofort zum Einklarieren, da die Offiziellen nur bis 15 Uhr da sind. Lisa und Thomas waren schon da und Thomas war so nett, den Taxidienst mit Dingi für uns zu machen und uns auf dem schnellsten Weg zum Einklarieren zu bringen. Nun haben wir durch das Touristen Visa, das wir in Kuah beantragt hatten, 60 Tage Aufenthalt . Aber zurück zum 3. August, unserer Abreise aus Langkawi…

Der erste Tag , 32 sm , bis zur Position 06.48.8844N  099.41.0121 O. Der Wind auf die Nase,aber die Strömung ein bisschen mit uns und nach 6 Stunden konnten wir in Lee den Anker fallen lassen.

Sogleich veränderte sich die Landschaft in diese typischen Felsenformationen, an denen es keinen Landzugang gibt.

Morgens und abends haben wir mit der Nespuck gefunkt und so wussten wir , dass die schon in Phuket angekommen waren und alles gut gelaufen ist…bis auf Kleinigkeiten ;-)


Tag 2, es geht nur 18 sm weiter nach Koh Petra ( die Inseln heißen nun hier KOH und nicht mehr PULAU ). Schon unterwegs verschlechtert sich das Wetter und es wird fast schwarz rundherum und ein Squall rauscht über uns mit 36 Knoten und ein Platzregen, der die Wellen glattbügelt. Gut dass wir keine Segel draussen hatten…Der alte Schwell, der noch von dem miesen Wetter der vorangegangen Tage übriggeblieben ist, lässt es unkomfortabel machen an Bord und eine ganz miese Welle schüttelt und rüttelt unsere Felice und es klirrt verdächtig im Salon…

unsere Suppenschüsseln fliegen vom Schrank und sind nun alle kaputt…naja, wenn´s nicht mehr ist! Diesmal haben unsere Weingläser den Hopser überlebt, anders als auf der Nespuck, die nun aus Kaffeetassen :-) trinken müssen. Wir werden dann wohl mal einen Glas und Geschirrladen aufsuchen müssen …

Wir sind froh in den Schutz der Koh Petra zu kommen, denn schon zieht der nächste Squall über uns und bringt Blitz und Donner mit.

Position Tag 2, 07.01.6498N und 99.28.6709 O Eine imposante Kulisse, so direkt an der Felswand, wo auch die Fischerboote Schutz suchen.

Tag 3, die Sonne geht auf, die Nacht war relativ ruhig und schon um 8 Uhr sind wir wieder unterwegs, nun nach Koh Kradan.

Zwischendurch stockt der linke Motor plötzlich, es riecht sofort wie überanspruchte Kupplung. Badehose an, Schnorchel auf die Nase und ab ins große Blau des Meeres und Ursachenforschung betreiben.

Ein Teppich !! hat sich in dem Propeller verfangen, klar dass nichts mehr geht ! Problem erkannt und gelöst, weiter gehts…kurze Zeit später kommt ein Speedboot nahe an uns, einige Thais darauf gestikulieren und bittet uns zu stoppen. Ob wir unterwegs ein gekentertes Boot oder Menschen gesehen hätten?? Nein, haben wir nicht, aber was ist passiert ?? Ein Touristenboot ist mit 4 Chinesen und 3 Crewmitgliedern trotz Unwetterwarnung nach Koh Phi Phi gestartet, hat wohl noch Meldung geben können und ist wohl gekentert…furchtbar!! Immer wieder passieren hier solche Unglücke, die Touristen haben die Tour gebucht, die Crew braucht das Geld und so wird schnell für das Geld entschieden…

Einen Tag später hören wir, dass das Boot gefunden wurde, leckgeschlagen und die 4 Chinesen und die 3 Crewmitglieder konnten von der Coastguard gerettet werden, Glück gehabt. Die 4 werden sicher in ihrem Leben nie mehr ein Speedboot besteigen.

Wir erreichen nach 23 Meilen die Koh Kradan und können uns eine freie Mooring schnappen. Position , 07.18.9033N 99.15.4961O Ich fahre mit der Ente an Land und erfrage, ob wir hier wohl am Abend essen können? Ja geht, die Speisekarte sieht verlockend aus, ok, dann wollen wir das machen. Wir machen uns am Abend fertig, Dingi runter und los und schon merken wir, dass wir keine Chance mehr haben , an Land zu kommen. Ebbe :-( und das Wasser fällt noch einige Stunden. Es kommen immer Felsen raus und wir beide können unmöglich das Dingi ein paar hundert Meter tragen, also Plan B, wir kochen an Bord, dann eben ein andermal…

Wieder wird es schwarz um uns herum und die Fischerboote suchen sich auch schon ein sicheres Plätzchen.

Die Nacht bleibt ruhig und am nächsten Morgen geht es weiter, 17 Meilen nach Koh Lanta, zur Position 07.32.0259N 099.06.0250O

Dort gehen wir an Land und besichtigen die Old Town von Koh Lanta, fast sieht es hier aus wie in einer Westernstadt, durchaus sehenswert.

Hier finden wir ein Restaurant und essen ausgezeichnet unser erstes Thaiessen! Welch ein Unterschied zur malaysischen Küche !

Danach geht es wieder an Bord, denn auch hier wird zum Abend Ebbe sein und wir kommen dann nicht mehr zur Felice.

Am nächsten Morgen haben wir gerade noch 10 cm Wasser unter dem Kiel, aber das reicht ja , wie wir alle wissen, heißt doch der Spruch, allzeit eine Handbreit Wasser unetr dem Kiel…

Tag 5, früh um 7 Uhr starten wir nach Koh Phi Phi Don, dort wo damals der Fim ” The Beach ” gedreht wurde und seitdem ein unvorstellbarer Tourismus dort herrscht. Anscheinend will das jeder mal gesehen haben. Wir waren vor 9 Jahren schon einmal kurz mit einem Tauchboot dort und so wussten wir, was uns erwartet.

Die Moorings sind in der gegenüberliegenden Bucht, hier haben wir usn festgemacht und werden später auch mal an Land gehen und die wenigen Meter rüber zum ” Beach ” laufen.

Mittlerweile haben wir 121 Meilen geschafft und noch eine Etappe steht uns bevor, die letzte bis nach Phuket, nur 27 Meilen, aber die werden noch anstrengend. Aber davon erzähle ich euch morgen mehr…

Nun wird gefrühstückt, genau auf dem Ankerplatz AO Chalong, dort, wo wir vor 9 Jahren von Land aus sehnsüchtig auf all die Ankerlieger geschaut haben. Von da an entwickelte sich der Wunsch, noch war es ja ein Traum, hier einmal mit dem eigenen Schiff zu sein, angereist um mehr als die halbe Welt…boh..wie muss das wohl sein?? Und jetzt sind wir wirklich hier auf unseren eigenen Kufen, nach 6 Jahren und 4 Monaten Reisezeit, Position 07.49.154N 098.21.499O

Die nächsten Tage ist wieder sehr viel Wind angesagt, gut dass wir nun sicher vor Anker liegen :-). Schon sehen wir, dass unzählige Ausflugsboote und Speedboote sich wieder auf den Weg entweder nach Phi Phi machen oder zu den anderen Traumplätzen von Phuket . In der Galerie befinden sich erste Bilder von unterwegs !

Auf in ein neues Land, nach Thailand

1. August 2016

Unsere Zeit in Malaysia/Langkawi ist nun zu Ende und wir klarieren morgen aus und werden uns mit Inselhopping hoch nach Phuket bewegen. Die Wettervorhersage sagt auf der Strecke noch viel Wind an und sicherlich Schwell, der uns unter Umständen in den Ankerbuchten ärgern könnte.

Die rote Linie wird so ungefähr unserer Route entsprechen und eine Distanz von etwa 140 Meilen sein.

Spätestens am 12. August müssen wir in Phuket einklarieren, ansonsten verfällt unser Touristenvisa.

Die Zeit hier war schön, wir haben alle, denke ich, viel an unseren Schiffen erledigen und reparieren können und sind nun gut gerüstet für neue Abenteuer.

Heute haben wir ein letztes Mal das Wasser aus dem Landanschluss genommen und Felice geputzt und gewienert :-). Denn wer weiß, wann wir wieder mal eine Marina mit solch günstigen Konditionen bekommen und nutzen können. Gestern habe ich noch mal eine ausgiebige Tour mit der roten Ente unternommen, Kopfhörer und MP3 Player dabei und schon waren 2 Stunden rum.

Die kleinen Fischchen suchen Schutz bei der Qualle vor größeren Fischen

Die Bewegungen einer solchen Qualle strahlen irgendwie Ruhe aus und ich habe sie lange beobachtet. Weiter Richtung Strand habe ich einen Reiher lange beobachtet und gewartet, bis er sich endlich bewegt und abhebt.

Vor ein paar Tagen ist Alex gute Freundin Adelheid ( siehe 2012 San Blas Inseln, dort waren wir alle zusammen ) hier angekommen und so haben wir Begrüßung und Abschiede gleichzeitig gefeiert. Unser aller Wege trennen sich für eine Zeit , aber in Phuket werden wir dann alle wieder treffen. Sicher auch die Lunablu, die irgendwann im September eintrudeln wird.

Das heutige Essen, dry chili chicken , war total verbrannt und sie haben es uns doch allen Ernstes trotzdem serviert…kurze Reklamation und es gab wenig später das gleiche Essen in gewohnt guter Qualität. Wir freuen uns aber nun auf das thailändische Essen, das doch um Klassen besser ist.

Da ich ja mit der Ente immer alleine unterwegs bin, habe ich mal ein ” Selfie ” gemacht und bin einfach mal sowas von mutig ( lach ) und zeig euch ” mich mit Hut ” :-)

Wie soll man da eigentlich gucken ???…Egal ….

Früh morgens hier im Hafenbecken ist es absolut friedlich und seit einer Woche ist nun auch die Turmuhr kaputt und wir müssen wieder selbst auf die Uhr schauen ;-) schade eigentlich, war witzig !

Nun noch zum Schluss eine wichtige Info :

Wir haben unsere Funkadresse ja nicht mehr und somit können wir weder einen Positionsreport setzen noch emails senden und empfangen und auch keinen Logbucheintrag schreiben, wenn wir nun unterwegs in ein neues Land sind. Sobald wir einklariert haben und gesund und munter in Thailand/Phuket/ AO Chalong angekommen sind, kümmern wir uns um neue Simkarten und werden uns dann erst wieder melden können!

Bis dahin genießt also endlich mal die Blogfreie Zeit der Felice …und tschüss!!!

Marinazeit=Reparaturzeit und…Kohlrouladen :-)

29. Juli 2016

Die Männer haben auf ihrer Shoppingrunde einen Laden entdeckt , der zu Bergen gehäuft Lichtmaschinen und Anlasser verkauft.

Auch hier geht der Trend zur dritt und viert Lichtmaschine…man weiß ja  nie ;-)

Aber für kleines Geld bekommt man die hier generalüberholt und unsere linke Lichtmaschine hat nur wenig Energie eingespeist. Auf dem Ankerplatz, was ja nun für die Zukunft gilt ( vorbei sind die Marinazeiten mit Strom und Wasser ohne Ende leider ), wollen wir ja auch unsere Geräte laufen lassen , ohne ewig die Motoren laufen lassen zu müssen. Doch immer steckt ein kleines Teufelchen im Details und so hat Thomas bei uns seine ” Legokiste für Männer  ” ausgeschüttet und erfolgreich genau das gefunden, was wir brauchten. Paul hat gestern die Marina verlassen und will bis zu Lilianes Wiederkehr das einsame Nomadenleben üben. Wir wünschen ihm viel Glück :-).

Damit er gut genährt auf sein Abenteuer geht, habe ich trotz der Temperaturen Kohlrouladen gemacht und einen ” Gruß aus der Küche ” vorweg und ausnahmsweise mal ein Dessert….Crepes Suzette mit gesponsertem Eis von Nessies serviert.

Normalerweise säße Frank von der Frieda bestimmt auch am Tisch bei der Speise…aber der kriegt zu Hause jetzt sooo viel Gutes, da wird er gut auf Kohlrouladen verzichten können :-)

Den Sekt zum Sundowner von Paul haben wir ( die Frauen ) genossen, wann gibt es hier schon mal Sekt , wenn Mann den nicht mag :-(

Nun ist das letzte Wochenende für uns und für Lisa und Thomas hier in Malaysia. Wir haben noch eine Woche mehr Luft bis zum Visabeginn für Thailand und so lassen wir diesmal mal die beiden vorfahren und wir tuckern hinterher.

Es braut sich ein bisschen unruhiges Wetter zusammen…blöde. Der Schwell  könnte uns ärgern…schaun wir mal! Geplant ist Montag auszuklarieren und Dienstag früh los….Ziel Phuket Ao Chalong .

Wildlivepark hier auf Langkawi

25. Juli 2016

So fing der Sonntag an ….aus Kübeln hat es geschüttet…was tun an solch einem Tag ?

Wir machen enne Besuch im Zoo :-)

Das Auto haben wir ja noch, weil wir am Abend alle zusammen und mit noch mehr Seglern aus der Marina auswärts an einem Buffet teilnehmen wollen.

Kurz vor Kuah erreichen wir nach einer halben Stunde Autofahrt den Park . Hier sollen weitesgehend heimische Tiere zu sehen sein.

Wir kaufen zusätzlich eine gemischte Futtertüte und füttern die verschiedensten Tiere

In die Gitter sind pfiffige Öffnungen eingearbeitet , an denen die ” hungrige ” Meute schon wartet

In einer Freiflughalle werden wir von Wellelsittichen angeflogen und angeknabbert….niedlich! Hier fühlen die sich mit Sicherheit wohl!

Alles nicht spektakulär, aber nett gestaltet und wir bereuen diesen Ausflug nicht!

Wer vom Tierpark mehr Bilder sehen möchte , kann in der Bildergalerie nachsehen.

Abends dann treffen wir uns mit der bekannten Truppe und noch einigen anderen Seglern und folgen dem Geheimtipp…es gibt heute dort mexikanisches Buffet , all you can eat.

Wir quetschen uns zu sechst in das Auto, schön kuschelig bei den Temperaturen :-) und machen auch mal Selfies…

Nun ein paar Worte in eigener Sache : unsere Homepage wird von Hackern angezapft, wohl mit dem Ziel ,um unendlich viele Mails auf unseren Rechner zu bringen oder was auch immer das Ziel sein soll :-( . Letzte Nacht kamen an die hundert Gästebucheinträge zusammen, die mühselig einzeln gelöscht werden müssen. Ausserdem bekommen wir dann die Einträge als Mail an unser Postfach und dieses ist dann auch vollgemüllt und wird verstopft für den normalen Schriftverkehr.  So musste ich die Bedingungen für einen Gästebucheintrag vorläufig erschweren. Falls also doch noch mal jemand schreiben möchte, den bitten wir um Verständnis!

Deutsch/ Australisches Restaurant entdeckt …

21. Juli 2016

Hier ganz in der Nähe, allerdings nur mit dem Auto erreichbar über den Affenberg, haben wir gestern das Restaurant Mangoes ausprobiert und waren begeistert.

Noch sind wir hungrig…das soll sich aber gleich ändern :-)

Wir essen Rippchen und Wienerschnitzel mit Kartoffelsalat und für mich gibt es ein Schweinderlkotelett mit Kartoffelpü :-). Köstlich alles, Besitzer sind Lutz aus Berlin und Michele aus Australien, die es damals mit ihren Segelschiffen hierher verschlagen hat und seitdem sind sie halt hier  und erfreuen uns Deutsche mal mit heimischem Essen!!

Wenn wir schon zur Zeit nicht wirklich segeln und Fische fangen ist ja auch längst vobei, so  kaufen wir dennoch regelmäßig frischen Fisch auf dem Markt und natürlich jede Menge Scampis! Da Paul ja gerade Strohwitwer ist, folgt er gerne unserer Einladung und lässt sich vom Koch Knuff verwöhnen. Ich steuere lediglich meine Vanillesauße zum Fisch bei ; die letzten Bestände der kostbaren Tahitivanilleschoten verwende ich hierzu, koche die Schoten in Weiswein und klitzekleinen Zwiebelwürfeln ein und gebe anschließend einen Schuss cookingcream dazu, mit Salz und Pfeffer würzen, noch ein wenig einköcheln lassen, fertig! Wem das absurd erscheint mit der Vanille, ein Versuch ist es wert, die Sauße wird eh extra für jeden in einem kleinen Näpfchen gereicht und so kann jeder probieren, ob und wieviel. Wir haben dies auf Bora Bora kennen und lieben gelernt !

Da sitzt der Paul und blicket stumm, auf dem ganzen Tisch herum ;-) ….warum wir IM Schiff sitzen? Es hat kräftig geschüttet und gestürmt und da sitzen wir drinnen doch gemütlicher.

Tags waren wir mal wieder mti Paul unterwegs zur wöchentlichen Shoppingrunde, gerastet an unserem Lieblingsplatz am Pantai Beach und haben dort Hähnchenspieße und Pommes zur Mittagsrast geknabbert. Morgens hat es noch derart geschüttet udn geblitzt und gedonnert und jetzt ist wieder alles friedlich , die Sonne scheint und….heute , nach 10 Wochen Hardstand in der Rebac Marina, ist eben die NesPuck mit Lisa und Thomas hier eingelaufen! Na endlich !!!

Die Reparaturen scheinen erfolgreich gewesen zu sein und nun heißt es ganz sicher erholen von dem Stress! Dann werden wir heute Abend sicher alle hinten an der Restaurantmeile treffen und ausgiebig plaudern und Pläne schmieden …

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